Butter ist kein Teufelszeug sondern purer Genuss!

Gute Butter kann viele Schwächen eines Brotes verdecken, anders herum geht es aber auf keinen Fall!

Wie ich vor vielen Jahren an dieser Stelle schon bekannt habe, war ich ein großer Verehrer des Philosophen Karl Popper, den ich noch selbst in einer Vorlesung in London sehen und hören durfte. Das Postulat, dass die Möglichkeit der Falsifikation immer die Voraussetzung einer wissenschaftlichen Hypothese sein müsse, faszinierte mich, weil es u.a. auf eine einfache Weise den Unterschied von Wissenschaft zu Pseudo-Wissenschaft bzw. Glauben erklären konnte. Gerade in der Medizin habe ich während meiner Tätigkeit das Phänomen der Falsifikation in der Realität immer wieder erlebt: was einst gesichertes Wissen war, wurde gleichsam über Nacht zum Irrtum. Ein sehr zeitnahes Beispiel dafür ist die Erkenntnis, dass Butter in der Nahrung des Menschen nicht annähernd so gefährlich ist, wie uns jahrzehntelang eine von der Margarine-Industrie beherrschte Ernährungswissenschaft glauben machte.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Butter ist kein Teufelszeug sondern purer Genuss!

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Für Vielfalt und Individualität: Massenselektion im Rebbau

Die Tempranillo-Traube: Grundlage für den "vino de cosechero"

geklonte Langweile?

Seit man weiß, dass spezifische biologische Eigenschaften einer Pflanze durch ihr Erbgut reguliert werden, hat man versucht durch Klonierung, d.h. der Herstellung gleichartiger und genetisch ähnlicher Nachkommen, die gewünschten, positiven Eigenschaften der jeweiligen Mutterpflanze im Rebgarten zu bewahren bzw. zu vermehren. Diese Züchtung von Klonen ist eine äußerst zeitaufwendige Angelegenheit und es können bis zu zwanzig Jahre vergehen um einen kleinen Rebgarten mit der neuen geklonten Sorte als Grundlage für ihre weitere Vermehrung zu schaffen. Bei der klonalen Selektion wird naturgemäß nur das genetische Material einer einzigen, sorgfältig ausgewählten, Pflanze vervielfältigt und es ist leicht verständlich, dass dadurch letztlich eine genetische Verarmung des gesamten Rebbestandes zustande kommt, d.h. der sog. Genotyp der Rebstöcke wird immer homogener. Dem Wunsch die Verschiedenartigkeit des Erbgutes zu bewahren dient die sog. Massenselektion.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Für Vielfalt und Individualität: Massenselektion im Rebbau

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Die Mythen um Vögel und Wein

Die Liebe von Mensch und Vogel gibt es auch in H.C. Andersen´s Märchen (aus B.G. Teubner Verlag, Leipzig ca. 1880)

Zwischen Mensch, Vogel und Wein besteht eine innige Dreiecksbeziehung. Dieses Liebesverhältnis zwischen dem Menschen, einem Tier und einer Pflanze ist wohl einzigartig in der Natur. Der Mensch liebt die Vögel wegen ihrer Schönheit und manche auch wegen ihres Geschmackes, genau wie den Weinstock, den er insbesondere wegen der Wirkung und des Aromas seiner vergorenen Früchte schätzt. Der Mensch hat also ein ästhetisches und ein erotisches Verhältnis zum Vogel und ein sensorisches zum Weinstock. Dem Vogel geht es da ganz ähnlich: er liebt ebenfalls den Wein. So sehr, dass Schwärme von ihm im Herbst die Trauben ganzer Weinberge gierig in ihren Schnäbeln verschwinden und die Weinbauern ohne Ernte dastehen lassen. Der Weinstock wiederum liebt beide, den Menschen und die Vögel, ganz utilitaristisch, nämlich einerseits wegen der Fürsorge des Menschen um seine Ernährungs- und Wachstumsbedingungen und, da es ihm egal ist wer seine Trauben bekommt, liebt er auch die gierigen Vögel wegen ihrer sommerlichen Lust neben den Trauben auch die für den Wein schädlichen Insekten zu fressen.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die Mythen um Vögel und Wein

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Musik – Leid und Hoffnung in finsterer Zeit

Cover der hier beschriebenen CD mit Musik aus dem KZ Theresienstadt

Es fällt mir nicht leicht über ein musikalisches Erlebnis zu berichten, welches mich persönlich tief berührt hat. Nicht nur die Musik an sich, sondern auch die Umstände ihres Entstehens und die Personen, die sie geschrieben und erstmals vorgetragen haben, zwingen mich beinahe über diese Musik zu schreiben. Ich denke sogar, dass in einem blog, der sich eigentlich voll und ganz dem Hedonismus verschrieben hat, durchaus auch einmal hinter den Vorhang der reinen Freude geschaut werden kann. Es scheint mir allerdings als seien die beiden Sujets über die ich schreiben will, nämlich Musik und die Konzentrationslager der Nazis, moralisch und ethisch unvereinbar, ja geradezu von einer unüberbrückbaren inneren Gegensätzlichkeit. Dem war aber offenkundig nicht unbedingt so, wie uns die neuere Geschichte und die CD „Theresienstadt“ lehrt.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Musik – Leid und Hoffnung in finsterer Zeit

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Kann Alkohol tatsächlich gut für das Gehirn sein?

Leonardo da Vinci: Der truvianische Mensch

Mir ist sehr bewusst, dass in der öffentlichen Diskussion zum Pro und Contra von Tierversuchen  die Gegner die vermeintliche Tierquälerei als Grundlage für  Fortschritte in der Humanmedizin vollständig ablehnen. Auf dieses Thema bin im Zusammenhang mit meiner Diskussion des Veganismus in diesem Blog bereits ausführlich eingegangen. Trotz allem Verständnis für die Argumente der Tierschützer ist meine persönliche Sichtweise auf Tierversuche stark von meiner Vergangenheit in der Arzneimittelforschung geprägt. Es hat sich nämlich gezeigt, dass sorgfältige und selektive Versuchsplanung bei sehr genau definierten Fragestellungen tatsächlich gute bis sehr gute Ergebnisse liefern kann, die auf die Verhältnisse beim Menschen durchaus übertragen werden und Erkenntnisse liefern können. Die objektiven Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte in der  medikamentösen Therapie sehr vieler Krankheiten bezeugen dies eindrucksvoll.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Kann Alkohol tatsächlich gut für das Gehirn sein?

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