Rosen aus Paestum

Der Poseidon-Tempel in Paestum

Wenn man die  große Treppe des Frankfurter Städel Museums hinauf geht trifft man im ersten Saal des oberen Stockwerks auf das spektakuläre Bild Johann Heinrich Wilhelm Tischbeins mit dem Titel „Goethe in der Campagna“. Die Erscheinung des auf einem waagerecht liegenden, steinernen Obelisken sitzenden Goethe hat, trotz aller anatomischer Ungereimtheiten der Darstellung, etwas Majestätisches. Es ist eben niemand anders als der Dichterfürst, dessen Macht nicht im Irdischen sondern im Intellekt liegt – und man sieht es seinen Gesichtszügen an. Kein anderer Schriftsteller hat uns Deutschen so viele Aphorismen  und Lebensweisheiten hinterlassen wie er. In die südliche Landschaft der Römischen Campagna blickend muss er sich gedacht haben „die beste Bildung findet ein gescheiter Mensch auf Reisen“. Stillschweigend annehmend, dass ich selbst ein gescheiter Mensch bin, habe ich diesen Goethe-Spruch schon vielfach beherzigt und bin erst kürzlich nach Kampanien gereist,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Rosen aus Paestum

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Der Effekt von UV-Strahlen auf das Rebwachstum

Auf 1.300 m.ü.M. ist selbst am 38. Breitengrad Schnee im Winter keine Seltenheit.

Ein Weingutsbesitzer, dessen Rebgärten („Bodega Los Barrancos“) sich am 38. Breitengrad auf 1.300 Metern über dem Meeresspiegel befinden, muss sich zwangsläufig mit dem Thema Sonneneinstrahlung und Rebwachstum beschäftigen. Alleine die geografische Lage, tief im Süden, bewirkt ja eine wesentlich höhere Strahlungsintensität der Sonne als sie im Norden vorkommt. Der Winkel in dem sie auf die Erde trifft ist im Sommer der Senkrechten angenähert, d.h. der Weg den die Sonnenstrahlen durch die Atmosphäre nehmen müssen um zur Erde zu gelangen, ist deutlich kürzer. Das hat konsequenterweise eine höhere Strahlungsintensität zur Folge.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Effekt von UV-Strahlen auf das Rebwachstum

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Hat Bier gegen Wein überhaupt eine Chance?

Anleitung zum Brauen und Genuss von Bier in einer anonymen Schrift aus dem 18. Jahrhundert

An dieser Stelle habe ich mich kürzlich zum sog. „Craft Beer“  bekannt und versucht klar zu machen, dass diese handwerklichen Biere, die mittlerweile zu einer regelrechten Massenbewegung geworden sind, durchaus in bestimmten Situationen den Wein ersetzen können. Was damals die sehr persönliche Meinung eines Bier- und Weinfreundes war, ist heute zu einer Marketing-Kampagne eines dynamisch aufstrebenden „Craft-Brew-Movements“ geworden. Köche sollten sich doch, bitte schön, intensiver mit dem Thema Essen-und-Bier beschäftigen und ihre gastronomischen Kreationen mit den Aromen bestimmter Gerstensäfte synchronisieren! Das fordern Berufsvereinigungen von Brauern und Restaurateuren. Bei etwas genauerem Hinsehen muss man allerdings feststellen, dass dieser Lobbyisten-Wunsch nur sehr schwer zu erfüllen sein wird, denn nicht nur aus sensorischen, sondern auch aus sehr praktischen Gründen kann man Bier nicht einfach mit Wein vergleichen.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Hat Bier gegen Wein überhaupt eine Chance?

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Der Schmelz eines Weins und die Wissenschaft

Adäquate Kellertechnik ist Voraussetzung für den späteren Schmelz am Gaumen.

Zugegeben, selbst als Naturwissenschaftler habe ich größten Widerwillen gegen die rein biochemischen Erklärungen sinnlicher Erfahrungen. Was ich damit meine, kann man historisch sehr gut an der Schmerzempfindung festmachen. Früher war der Schmerz ein durch und durch metaphysisches Ereignis, er rief den damit Gequälten offensichtlich zur Besinnung auf über sein Verhalten. Denn der Schmerz war vielleicht Gottes Strafe und Buße war die Schmerztherapie. Sie half oft genug und konnte damit die Richtigkeit des Glaubens an die Schmerzzusammenhänge beweisen. Heute weiß man, dass Schmerz eine durch organische Schäden verursachte Aktivierung bestimmter Rezeptoren ist, bei der biochemische Substanzen wie Prostaglandine, Serotonin, Neurotensin u.s.w. beteiligt sind. Entsprechend besteht die  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Schmelz eines Weins und die Wissenschaft

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Wie passen beim Wein regionale Typizität und Innovation zusammen?

Die Typik eines Weines ist nur sensorisch möglich und erfordert eine gründliche Probe

Alle Kontrollbehörden der europäischen Herkunftsbezeichnungen für Qualitätsweine verfügen über ein Panel von Weintestern, die dem jeweils eingereichten Wein u.a. auch seine regionale Typizität bescheinigen müssen. Manchmal ist dies eine einfache Angelegenheit, z.B. wenn ein Botrytiston wie beim Sauternes, Tokay oder der Beerenauslese, das typische Hauptmerkmal der Probe ist. Manchmal ist es aber schwieriger, nämlich, dann wenn Geruch und Geschmack eines spezifischen Terroirs ausschlaggebend sind. Je exklusiver und entsprechend teuer ein Wein ist, desto strikter wird die Forderung nach Gebietstypizität erhoben. An billige Massenware, die selbstverständlich als Konsumweine auch ihre Berechtigung hat, werden deutlich geringere Ansprüche an Typizität gestellt, sie müssen nur nach Farbe, Geruch und Geschmack ein bestimmtes Mindestmaß an Qualität erfüllen. Die Frage, die viele Weinfreunde beschäftigt ist nun, wie lassen sich Typizität und Innovation beim Wein unter einen Hut bringen?  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wie passen beim Wein regionale Typizität und Innovation zusammen?

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