Hat Bier gegen Wein überhaupt eine Chance?

Anleitung zum Brauen und Genuss von Bier in einer anonymen Schrift aus dem 18. Jahrhundert

An dieser Stelle habe ich mich kürzlich zum sog. „Craft Beer“  bekannt und versucht klar zu machen, dass diese handwerklichen Biere, die mittlerweile zu einer regelrechten Massenbewegung geworden sind, durchaus in bestimmten Situationen den Wein ersetzen können. Was damals die sehr persönliche Meinung eines Bier- und Weinfreundes war, ist heute zu einer Marketing-Kampagne eines dynamisch aufstrebenden „Craft-Brew-Movements“ geworden. Köche sollten sich doch, bitte schön, intensiver mit dem Thema Essen-und-Bier beschäftigen und ihre gastronomischen Kreationen mit den Aromen bestimmter Gerstensäfte synchronisieren! Das fordern Berufsvereinigungen von Brauern und Restaurateuren. Bei etwas genauerem Hinsehen muss man allerdings feststellen, dass dieser Lobbyisten-Wunsch nur sehr schwer zu erfüllen sein wird, denn nicht nur aus sensorischen, sondern auch aus sehr praktischen Gründen kann man Bier nicht einfach mit Wein vergleichen.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Hat Bier gegen Wein überhaupt eine Chance?

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Der Schmelz eines Weins und die Wissenschaft

Adäquate Kellertechnik ist Voraussetzung für den späteren Schmelz am Gaumen.

Zugegeben, selbst als Naturwissenschaftler habe ich größten Widerwillen gegen die rein biochemischen Erklärungen sinnlicher Erfahrungen. Was ich damit meine, kann man historisch sehr gut an der Schmerzempfindung festmachen. Früher war der Schmerz ein durch und durch metaphysisches Ereignis, er rief den damit Gequälten offensichtlich zur Besinnung auf über sein Verhalten. Denn der Schmerz war vielleicht Gottes Strafe und Buße war die Schmerztherapie. Sie half oft genug und konnte damit die Richtigkeit des Glaubens an die Schmerzzusammenhänge beweisen. Heute weiß man, dass Schmerz eine durch organische Schäden verursachte Aktivierung bestimmter Rezeptoren ist, bei der biochemische Substanzen wie Prostaglandine, Serotonin, Neurotensin u.s.w. beteiligt sind. Entsprechend besteht die  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Schmelz eines Weins und die Wissenschaft

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Wie passen beim Wein regionale Typizität und Innovation zusammen?

Die Typik eines Weines ist nur sensorisch möglich und erfordert eine gründliche Probe

Alle Kontrollbehörden der europäischen Herkunftsbezeichnungen für Qualitätsweine verfügen über ein Panel von Weintestern, die dem jeweils eingereichten Wein u.a. auch seine regionale Typizität bescheinigen müssen. Manchmal ist dies eine einfache Angelegenheit, z.B. wenn ein Botrytiston wie beim Sauternes, Tokay oder der Beerenauslese, das typische Hauptmerkmal der Probe ist. Manchmal ist es aber schwieriger, nämlich, dann wenn Geruch und Geschmack eines spezifischen Terroirs ausschlaggebend sind. Je exklusiver und entsprechend teuer ein Wein ist, desto strikter wird die Forderung nach Gebietstypizität erhoben. An billige Massenware, die selbstverständlich als Konsumweine auch ihre Berechtigung hat, werden deutlich geringere Ansprüche an Typizität gestellt, sie müssen nur nach Farbe, Geruch und Geschmack ein bestimmtes Mindestmaß an Qualität erfüllen. Die Frage, die viele Weinfreunde beschäftigt ist nun, wie lassen sich Typizität und Innovation beim Wein unter einen Hut bringen?  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wie passen beim Wein regionale Typizität und Innovation zusammen?

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Butter ist kein Teufelszeug sondern purer Genuss!

Gute Butter kann viele Schwächen eines Brotes verdecken, anders herum geht es aber auf keinen Fall!

Wie ich vor vielen Jahren an dieser Stelle schon bekannt habe, war ich ein großer Verehrer des Philosophen Karl Popper, den ich noch selbst in einer Vorlesung in London sehen und hören durfte. Das Postulat, dass die Möglichkeit der Falsifikation immer die Voraussetzung einer wissenschaftlichen Hypothese sein müsse, faszinierte mich, weil es u.a. auf eine einfache Weise den Unterschied von Wissenschaft zu Pseudo-Wissenschaft bzw. Glauben erklären konnte. Gerade in der Medizin habe ich während meiner Tätigkeit das Phänomen der Falsifikation in der Realität immer wieder erlebt: was einst gesichertes Wissen war, wurde gleichsam über Nacht zum Irrtum. Ein sehr zeitnahes Beispiel dafür ist die Erkenntnis, dass Butter in der Nahrung des Menschen nicht annähernd so gefährlich ist, wie uns jahrzehntelang eine von der Margarine-Industrie beherrschte Ernährungswissenschaft glauben machte.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Butter ist kein Teufelszeug sondern purer Genuss!

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Für Vielfalt und Individualität: Massenselektion im Rebbau

Geklonte Langweile?

Seit man weiß, dass spezifische biologische Eigenschaften einer Pflanze durch ihr Erbgut reguliert werden, hat man versucht durch Klonierung, d.h. der Herstellung gleichartiger und genetisch ähnlicher Nachkommen, die gewünschten, positiven Eigenschaften der jeweiligen Mutterpflanze im Rebgarten zu bewahren bzw. zu vermehren. Diese Züchtung von Klonen ist eine äußerst zeitaufwendige Angelegenheit und es können bis zu zwanzig Jahre vergehen um einen kleinen Rebgarten mit der neuen geklonten Sorte als Grundlage für ihre weitere Vermehrung zu schaffen. Bei der klonalen Selektion wird naturgemäß nur das genetische Material einer einzigen, sorgfältig ausgewählten, Pflanze vervielfältigt und es ist leicht verständlich, dass dadurch letztlich eine genetische Verarmung des gesamten Rebbestandes zustande kommt, d.h. der sog. Genotyp der Rebstöcke wird immer homogener. Dem Wunsch die Verschiedenartigkeit des Erbgutes zu bewahren dient die sog. Massenselektion.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Für Vielfalt und Individualität: Massenselektion im Rebbau

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