Wir wünschen allen unseren Kunden und Freunden
eine stille und erkenntnisreiche Adventszeit.
Mögen die Zeitstürme unsere Liebe zum Wein
und zu den schönen Dingen des Lebens
weder ins Wanken bringen noch davontragen!

La Vineria, Spanische Weinkultur
Isabel del Olmo und Peter Hilgard
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Die spanischen Wurzeln der Kartoffel

Kartoffelauswahl auf dem Ulmer Wochenmarkt

Kann man über so etwas vermeintlich Alltägliches wie die Kartoffel überhaupt schreiben? Ihr haftet die Behauptung der dümmste Bauer hätte die dicksten Kartoffeln wie ein ewiger Makel an, und der „Kartoffelfresser“ (Bezeichnung für uns Deutsche) ist auch nicht gerade der Ausbund an Freundlichkeit. Und trotzdem war die Geschichte ihres Siegeszuges durch die Welt mit sehr viel kulinarischer Phantasie durchwoben. Preußenkönig Friedrich der Große hat den Grundstein für die Liebe der Deutschen zu den Kartoffeln gelegt. Auf seine Anordnung musste im Königreich jedes verfügbare Brachland mit
Kartoffeln bepflanzt werden und Zuwiderhandlungen wurden geahndet (der sog. “Kartoffelbefehl”)! Niemand liebte anfangs diese merkwürdigen „Erdäpfel“, die aus der transatlantischen Fremde hergebracht wurden. Für einen anständigen Christen-Menschen war es sowieso eher Teufelszeug, denn  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die spanischen Wurzeln der Kartoffel

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“Kindermord” beim Weintrinken?


Frei nach Friedrich Nietzsche: “Die Reife eines Weins kommt auf Taubenfüßen daher” (original: Die großen Ideen kommen auf…)

Über die Flaschenreifung des Weines habe ich mich an dieser Stelle bereits vor einiger Zeit ausgelassen, möchte aber anlässlich einer Begebenheit nochmals auf dieses Thema zurückkommen: Bei einer Weinprobe unter Gleichgesinnten war ich von einem außerordentlich animierenden und fruchtbetonten Spätburgunder aus der Pfalz ganz begeistert. Da fiel mir ein anderer Genießer, der mir gegenüber saß, ins Wort: „Aber diesen Wein zu trinken ist doch reiner Kindermord!“ dozierte er mit bitterernster Miene. Obwohl ich den Begriff aus der Kriminalistik im Zusammenhang mit jungem Wein schon mehrfach gehört hatte (auch in der Variante „Babymord“) war ich wieder tief getroffen von der verbalen Hässlichkeit und Aggressivität dieser Aussage, die tatsächlich wie eine Anklage klang! Ich schämte mich beinahe denn in den Augen meines Gegenübers haben wir alle, die dem Öffnen der Flasche widerspruchslos zugesehen haben, Beihilfe zu einem Kapitalverbrechen geleistet, was in meinem speziellen Fall besonders verabscheuungswürdig war, weil ich beim Trinken des Mordopfers sogar noch Lust empfunden hatte.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: “Kindermord” beim Weintrinken?

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Bietet “terra preta” einen Vorteil für die Reben?

Würde “Terra preta” zu noch besserem Wein führen?

In der Kulturgeschichte des Menschen gebührt der Geschichte der Landwirtschaft besondere Aufmerksamkeit, denn um das Überleben unserer Spezies zu garantieren bedurfte es zu allen Zeiten und in allen Regionen der Erde Techniken, die mit der stetig wachsenden Bevölkerung die Effizienz der Nahrungsmittelproduktion  steigerten. Dazu gehörte auch die Bodenbearbeitung, die im Laufe der Jahrtausende durch Verbesserungen und Innovationen erhebliche Fortschritte gemacht hat. Irgendwann in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts hat sich ein Team von Archäologen und Biologen in den brasilianischen Regenwald des Amazonas-Gebietes aufgemacht um dort nach Spuren der alten amerikanischen Hochkulturen zu suchen. Dabei stießen sie nicht nur auf deutliche Hinweise für eine rege Kultur in dieser aus klimatischen Gründen schwer bewohnbaren Gegend, sondern fanden auch an manchen Stellen eine seltsame, torfartige Schwarzerde, die sie einfach „Terra preta“ (portugiesisch = schwarze Erde) nannten.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Bietet “terra preta” einen Vorteil für die Reben?

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Problematisch: Kupfer im ökologischen Weinbau

Ist der ökologische Rebbau ohne Kupfersulfat nicht mehr möglich?

Unter dem Begriff „Bordelaiser Brühe“ versteht man weder eine Suppen-Spezialität von der Garonne noch einen in der Kellerei verunglückten Bordeaux-Wein. Es handelt sich vielmehr um ein altbewährtes Pflanzenschutzmittel bestehend aus Kupfervitriol, Kalk und Wasser welches in der Landwirtschaft beim Wein- und beim Obstbau seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Anwendung findet. Der „falsche Mehltau“ ist eine Pilzkrankheit der Reben, die entweder einen muffig-schimmeligen Geschmack im Wein erzeugen und oder auch zu erheblichen Einbußen der Erntemenge führen kann. Diese Rebkrankheit reagiert sehr empfindlich auf die Bordelaiser Brühe.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Problematisch: Kupfer im ökologischen Weinbau

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