Problematisch: Kupfer im ökologischen Weinbau

Ist der ökologische Rebbau ohne Kupfersulfat nicht mehr möglich?

Unter dem Begriff „Bordelaiser Brühe“ versteht man weder eine Suppen-Spezialität von der Garonne noch einen in der Kellerei verunglückten Bordeaux-Wein. Es handelt sich vielmehr um ein altbewährtes Pflanzenschutzmittel bestehend aus Kupfervitriol, Kalk und Wasser welches in der Landwirtschaft beim Wein- und beim Obstbau seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts Anwendung findet. Der „falsche Mehltau“ ist eine Pilzkrankheit der Reben, die entweder einen muffig-schimmeligen Geschmack im Wein erzeugen und oder auch zu erheblichen Einbußen der Erntemenge führen kann. Diese Rebkrankheit reagiert sehr empfindlich auf die Bordelaiser Brühe.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Problematisch: Kupfer im ökologischen Weinbau

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Alexander von Humboldt und das ökologische Bewusstsein

Buchcover: Ansichten der Natur

Die vergangenen Sommermonate (des Jahres 2018) standen bei mir ganz im Zeichen der Lektüre von Andrea Wulfs grandioser Humboldt-Biografie „Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur“ (C. Bertelsmann, München 2016). Die Autorin hat darin einen Mann porträtiert, in dessen Persönlichkeit sowohl ein ernsthafter Naturwissenschaftler als auch ein reisender Abenteurer mit einer großen Begabung für Poesie verwirklicht war. In seinem kleinen, 1807 erschienenen und seinem großen Bruder Wilhelm gewidmeten Buch mit dem Titel „Ansichten der Natur“ (Nikol Verlag, Hamburg 2018) hat sich Alexander von Humboldt als ein Meister der Naturbeschreibung „geoutet“. Kein Wunder, dass diese vielfach übersetzte Schrift zu einem Bestseller in ganz Europa wurde. Die Erklärung für diese erstaunliche Tatsache hat der Autor selbst geliefert. In den „Ansichten“ versuchte er zu erklären warum die nordischen Völker, also unsere daheimgebliebenen Vorfahren, den Naturgenuss, den die Tropen bieten konnten, nicht hatten und sich deshalb kaum ein Bild von der Üppigkeit der Flora und Fauna dieser Regionen machen konnten. „Aber“, schrieb er „in der Ausbildung unserer Sprache, in der glühenden Phantasie des Dichters, in der darstellenden Kunst der Maler ist eine reiche Quelle des Ersatzes geöffnet. Aus ihr schöpft unsere Einbildungskraft die lebendigen Bilder einer exotischen Natur.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Alexander von Humboldt und das ökologische Bewusstsein

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Blühende Rebstöcke – eine Untertreibung der Natur

Blühender Tempranillo-Stock auf dem Cerro de la Retama (Andalusien)

„Die Bescheidenheit ist eine Eigenschaft, die vom Bewußtsein der eigenen Macht herrührt“. Dieser Aphorismus stammt von Paul Cézanne (französischer Maler 1839 – 1906) und lässt sich auch auf die Natur anwenden. Der spektakuläre aber schrecklich aufgeblasene Pfau ist ein absoluter Nichtsnutz und der kümmerlichen Frucht der selbstbewußten und meist wunderbar duftenden Rose kann man nur mit einiger Mühe Genussfähigkeit zugestehen. Dagegen weiß die Rebe mit ihrer äußerst bescheiden geratenen Blüte um ihre Macht über den Menschen, der aus ihren Früchten das schönste Getränk unter dem Sternenzelt zu machen versteht.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Blühende Rebstöcke – eine Untertreibung der Natur

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Ein Geburtsort der Moderne: das Bauhaus in Dessau

Das Bauhaus in Dessau mit der einst bewunderten Glassfassade

In der modernen Architektur und beim Design von Gebrauchsgegenständen erkennen wir auch heute noch sehr häufig das große ästhetische Vorbild aus den 20/30er Jahren des vergangenen Jahrunderts: den sog. Bauhaus- Stil. Damals im Jahre 1919 gründete Walter Gropius in Weimar das „Bauhaus“. Dies bestand aus einer Gruppe  junger und herausragender Künstler, Architekten und Gestalter, die aus der Zusammenführung von Handwerk, Kunst und Technik eine ästhetische Kultur für das 20. Jahrhundert schaffen wollten. Mit modernen, teils revolutionären Unterrichtsmethoden, wollte man dem Nachwuchs die Forschung und künstlerische Entwicklung des Bauhauses nahe bringen. Das Bauhaus wurde zu einer hervorragenden Lehranstalt und schaffte sich innerhalb kürzester Zeit ein enormes internationales Renomée. Dafür standen in den frühen Jahren Namen wie  Wassily Kandinsky, Paul Klee,  Laszlo Moholy-Nagy, Oskar Schlemmer, Lyonel Feininger, Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ein Geburtsort der Moderne: das Bauhaus in Dessau

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Der Duft von Wasser

Man spürt die Meeresbrise mit dem charakteristischen Duft

Für die gesamte Natur, einschließlich des Menschen, ist die Verfügbarkeit von Wasser die Voraussetzung für Leben. Die Erkenntnis der grundlegenden Bedeutung des Wassers hat seit Beginn der denkenden Menschheit zu Erklärungsversuchen über das Wesen des Wassers  geführt. Anfänglich waren es die Mythen von im Wasser lebenden Geistern, die dem wissbegierigen Menschen die Einsicht in die Natur der vermeintlich magischen Flüssigkeit gaben, später, in der naturwissenschaftlichen Epoche, war es die chemische Forschung, die uns über die Zusammensetzung des Wassers aufklärte. Mit diesem Wissen leben wir auch heute und anstelle von Nymphen und Göttern in Unterwasserpalästen reden wir von Atomen und Molekülen,
Salzen, Gasen und komplizierten chemischen Verbindungen, aus denen das Wasser besteht, bzw. die in ihm gelöst sein können.    ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Duft von Wasser

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