Abfall auf den Straßen macht unsere Städte unwirtlich (Foto: Pixabay, mit Dank an Derks24)
Der Staat benötigt Unsummen an Geld für Investitionen in die Infrastruktur und die Verteidigung des Landes. Wer soll das bezahlen, wenn nicht letztlich wir alle! Daher heißt es, dass die Ausgaben u. a. durch Einsparungen ausgeglichen werden müssen und
Bitte lesen Sie hier weiter: Das Erlernen von Verzicht – eine Lebensaufgabe?
Sieht so die Zukunft der klassischen Weinberge aus? (Foto Pixabay, mit Dank an Wolfgang Hasselmann)
Mit großer Besorgnis sehen Winzer und Weinmacher auf die möglichen Konsequenzen des Klimawandels für das Endprodukt all ihrer Bemühungen, den Wein. In den traditionellen Weinbaugebieten sind zunehmende Hitze, veränderte Niederschlagsmuster und extreme Wetterereignisse, wie Starkregen oder Hagel, eine
Bitte lesen Sie hier weiter: Klimawandel: Die Erschliessung unbekannterer Weinbauregionen
Agrivoltaik der Fa. AgriPV-Solutions GmbH, einem Pionier auf diesem Gebiet.
In den Rebgärten unserer kleinen Bodega „Los Barrancos“ in den andalusischen Alpujarras haben wir, trotz der beträchtlichen Höhenlage von 1.300 Metern, hautnah gesehen, dass die Hitzetoleranz der Weinreben beschränkt ist. Zwar mag der Weinstock die Sonne und die Wärme über alles, aber es
Bitte lesen Sie hier weiter: Vitivoltaik: die doppelte Flächennutzung im Rebgarten
In den Medien: Verbote und Gebote zur Ernährung (Grafik: Pixabay mit Dank an OpenClipart-Vectors)
Selbst wenn man den täglichen Blätterwald nur sehr oberflächlich durchforstet, fällt einem die regelmäßige Behandlung von Ernährungsthemen auf. Ständig erscheinen neue Studien zum positiven oder negativen Effekt von Nahrungsmitteln auf unsere Gesundheit und damit auf unser Wohlbefinden. Die Intensität
Bitte lesen Sie hier weiter: Gute und schlechte Ernährung
Historische Postkarte: Das Melken einer Stute auf der Postnikov Dacha in Samara
Unter den deftigen und wortmächtigen „Volkserzählungen“ von Leo Tolstoi (1828 – 1910) befindet sich die Geschichte „Wieviel Erde braucht der Mensch?“ und diese handelt vom Bauern Pachom, der in die Region der Baschkiren wanderte um Land zu erwerben. Dieses am Südural-Gebirge
Bitte lesen Sie hier weiter: Kumyss: der „kultivierte“ Alkoholkonsum
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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