Adolph von Menzel, Zeichnung von 1854 (gemeinfrei): Joseph Joachim und Clara Schumann
Das 19. Jahrhundert war die große Zeit der Instrumentalvirtuosen. Franz Liszt, Clara Schumann und Sergej Rachmaninoff stehen stellvertretend für eine größere Anzahl vom Pianisten, deren technisches Können die Musikwelt zum Staunen brachte. Auch auf der Geige gab es Virtuosen, die ihre
Bitte lesen Sie hier weiter: Die Bedeutung des Geigers Joseph Joachim
Feuerwerk (Foto: Pixabay)
Wie jedes Jahr wurde auch kürzlich wieder vor Silvester die Diskussion über ein Verbot für Feuerwerke und Böller aller Art diskutiert. Die progressiven Niederlande gelten dabei für viele als Vorbild: ab 2026/27 darf das Neue Jahr nicht mehr mit einem Feuerwerk begrüßt werden. Sicherheitsbedenken werden als Grund dafür angeführt und
Bitte lesen Sie hier weiter: Feuerwerke zur Vertreibung böser Geister?
Abfall auf den Straßen macht unsere Städte unwirtlich (Foto: Pixabay, mit Dank an Derks24)
Der Staat benötigt Unsummen an Geld für Investitionen in die Infrastruktur und die Verteidigung des Landes. Wer soll das bezahlen, wenn nicht letztlich wir alle! Daher heißt es, dass die Ausgaben u. a. durch Einsparungen ausgeglichen werden müssen und
Bitte lesen Sie hier weiter: Das Erlernen von Verzicht – eine Lebensaufgabe?
Das Idol von Tara, ein archäologisches Fundstück aus Gran Canaria (Foto: Museo Canario)
Schon als Kind habe ich von den „Glücklichen Inseln“ gehört, die irgendwo im Ozean, weit ab von unserem Land, liegen und auf denen paradiesische Zustände herrschen sollten. In der Jugend habe ich dann von meinen Lehrern erfahren, dass irgendwo im
Bitte lesen Sie hier weiter: Besuch auf einer der „Fortunatae Insulae“
Robert Schumann: Romantrik am Rande des Wahnsinns? (Foto: Wickipedia, gemeinfrei)
Jeder Opernfreund kennt die große und ergreifende Wahnsinnsszene in Donizettis „Lucia di Lammermoor“. Die Protagonistin wird nach einem begangenen Mord von Wahnvorstellungen ergriffen. Nicht viel besser ergeht es dem von seiner Geliebten betrogenen „Wozzeck“ in der gleichnamigen Oper von Alban Berg. In der
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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