Butter im Wein?

Geliebt und verehrt: buttrige Nuancen im Weißwein.

Verehrer weißer Burgunder können beim Gedanken an die buttrigen Töne im Glas ins Schwärmen geraten. Es duftet nach frisch gebackenem Croissant unterlegt mit fruchtigen und kräutrigen Noten. In dem Strauß der komplexen Aromen stechen dezent Töne von Vanille und Buttercreme hervor. Eine symphonische Geruchs- und Geschmacksdichtung der ganz besonderen Art! Aber leider geht es auch ganz anders: manch ein Chardonnay stinkt unangenehm nach ranziger bzw. karamellisierter Butter, was als eindeutiger Weinfehler eingestuft werden muss. Hier gilt wieder die alte Regel der Pharmakologie „die Dosis bestimmt die Wirkung“. Im Falle des Butter-Aromas reden wir aus Sicht der Chemiker vom sog. „Diacetyl“. Diese relativ einfache chemische Substanz, ein sog. Di-Keton, ist ein Stoffwechselprodukt, welches während der durch Saccharomyces cerevisiae oder in noch viel höherem Maße durch Milchsäurebakterien induzierten Gärung entsteht und für den Geschmack nach den typischen gerösteten Buttertönen verantwortlich ist und zwar sowohl in Weiß- als auch in Rotweinen.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Butter im Wein?

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Die „göttliche” Partnerschaft von Brot und Wein

Selbst im Supermarkt gibt es frisches Brot, hygienisch verpackt.

Ich kann mir kaum vorstellen, dass jemand an einem Bäckerladen vorbeigeht, aus dem die Düfte frisch gebackenen Brotes strömen,  ohne dass er oder sie Appetit und Lust auf eine noch warme Scheibe des gerade aus dem Ofen gekommenen Laibes empfindet. Außerdem bin ich mir sicher, dass genau dieses sinnliche Erlebnis in vielen Zivilisationen über alle fünf Kontinente unserer Erde verteilt, vorkommt. Entsprechend der weiten geografischen Verbreitung des Brotes, geht seine Geschichte zurück in Zeiten, die seit mehr als sieben Jahrtausenden vergangen sind. Die ältesten Backöfen fanden Archäologen im Land der Pharaonen, dem Alten Ägypten. Dort gab es auch bereits die ersten Großbäckereien, die die tausende von Arbeitern an den Pyramiden mit Brot versorgen mussten. Der Wein kam im 4. Jahrtausend v. Chr. nach Ägypten, also kurz vor der Zeit des Pyramidenbaus. In anderen Teilen der Welt mussten die Menschen erst sesshaft werden, damit sie das Korn (und den Wein) überhaupt anbauen und pflegen konnten.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die „göttliche” Partnerschaft von Brot und Wein

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Ein Lifestyle-Accessoire: das Bad im Wein

Aus: Wilhelm Busch “Bildergeschichten”, Edition XXL, Reichelsheim, 2002 , Einzelheiten siehe Text.

Über die vielfältigen  medizinischen Wirkungen des Weinkonsums habe ich an dieser Stelle immer wieder berichtet. Dabei wurde der Wein stets in konventioneller Weise genossen, d. h. er wurde getrunken. Kürzlich stieß ich aber auf einen Bericht in dem dargelegt wurde, dass der dem Badewasser zugefügte Wein auch  über und an der Haut seine wohltuenden Wirkungen entfalten könne. Der magische Begriff hieß „Vinotherapie“ und es wurde behauptet, dass man damit den Kreislauf ankurbeln, das Immunsystem stärken, den Fettstoffwechsel aktivieren und den Alterungsprozess der Haut aufhalten würde.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ein Lifestyle-Accessoire: das Bad im Wein

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Charmant und spritzig: Kohlensäure im Wein

Kohlensäure im Rosé: erfrischend und lebendig!

Ein spritziger Wein zeichnet sich durch seine am Gaumen wahrnehmbare frische Säure aus. Das bewirken häufig nicht nur die üblichen Weinsäuren sondern auch die im Wein enthaltene Kohlensäure, d.h. dem Reaktionsprodukt des gasförmigen Kohlendioxyds (CO2) mit Wasser. CO2 entsteht im Prozess des Gärablaufes gleich zwei Mal: zunächst bei der alkoholischen und später ggf. bei der malolaktischen Gärung, dem biologischen Säureabbau. Sehr vereinfacht beschrieben besteht die erste Gärung in der Umwandlung des Zuckers der Trauben in Alkohol durch die Hefezellen (Saccharomyces cerevisiae). In dieser biochemischen Reaktion werden immer auch größere Mengen von Kohlendioxyd gebildet und so ist es nicht verwunderlich, dass jeder Wein dieses Gas in gelöster Form enthält. Der Gehalt an Kohlendioxyd beträgt normalerweise bis zwischen 0,5 und 2,0 g/l CO2. Mengen über 2,0 g/l bleiben bei normalen Umwelttemperaturen und Luftdruck nicht mehr in Lösung sondern entweichen als Gas, was dann das typische Prickeln kohlensäurehaltiger Getränke auf der Zunge bzw. am Gaumen verursacht.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Charmant und spritzig: Kohlensäure im Wein

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Palmen in Spanien: Datteln, Palmwein und Co.

Aus: “Bilder-Tafeln zur Länder- und Völker-Kunde” Tafel 112, Calw & Stuttgart 1883

Die Palme ist eine Wüstenpflanze und versinnbildlicht  für uns Nordeuropäer. die Wärme, das Licht und das Fremdländische. Ein Sonnenuntergang am Palmenstrand ist der Inbegriff der romantischen Verklärung des wohl temperierten Südens. Die Palme ist tatsächlich ein besonderer Baum: aufrecht, ewig grün und sehr widerstandsfähig. Kein Wunder, dass sie in manchen Kulturen zu einem Symbol des Sieges und Triumpfs geworden ist: als Jesus einst auf einem Esel in Jerusalem eingeritten kam, breiteten die Menschen ihre Kleider vor ihm aus und streuten Palmzweige auf seinen Weg, als Zeichen der Ehrerbietung.  Der Name des Baums stammt vermutlich vom lateinischen  Palma (= Handteller) ab, vielleicht weil die gefächerten, konkav. nach unten gewölbten Blätter einer menschlichen Hand ähneln.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Palmen in Spanien: Datteln, Palmwein und Co.

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