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 Der Wein wird heutzutage global verteilt
Einst war die Weinkultur beschränkt auf die Gegenden in denen Rebstöcke wuchsen und Wein erzeugt wurde. Aber dann gab es immer mehr andere, weniger privilegierte Menschen, die den Wein ebenso geniessen wollten und die gezwungen waren sich ihn über geographische und politische Grenzen hinweg zu besorgen. Damit begann ein klassischer …. bitte lesen Sie hier weiter: Temperaturschwankungen und die Qualität des Weins
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 In babylonischer Keilschrift: Gilgamesch-Epos (British Museum)
Gilgamesch, der despotische und gewaltsame König von Uruk, soll nach Götterwillen durch Enkidu, einem wilden und menschenähnlichen Geschöpf, gebändigt werden. Davor muss dieses aber selbst erst zivilisiert werden. Eine Kurtisane bringt ihm die Liebe bei und in einem Hirtenlager lernt er die menschliche Nahrung und den Wein kennen. Schliesslich wird Enkidu nach einem unentschiedenen Kampf mit Gilgamesch dessen Freund und unternimmt mit ihm verschiedene Heldentaten, die im weiteren Verlauf geschildert werden.
Das Gilgamesch-Epos ist die älteste erhaltene Erzählung der Menschheit, die auf Tontafeln in babylonischer Keilschrift aufgeschrieben wurde. Darin wird von der Bedeutung des Weines, des Brotes und des Olivenöls, den drei „heiligen” Nahrungsmitteln, …. bitte lesen Sie hier weiter: Gilgamesch-Epos: Enkidu wird durch den Wein zivilisiert
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Weinfreunde auf der ganzen Welt amüsieren sich über die so genannten „Etikettentrinker”. Diese geniessen den Wein nämlich ausschliesslich wegen des mit ihm verbundenen sozialen Status. Bestimmte Namen und Marken auf Weinflaschen versprechen dem Eigentümer Prestige und Anerkennung. Bei genauerem Hinsehen erkennt der genuine Geniesser aber, dass die Person durch Äusserlichkeiten und Benehmen nur den Eindruck erwecken will zur Gruppe der wahren Weinkenner zu gehören. Ihre tatsächliche Ignoranz verdecken diese Menschen häufig durch ein gewisses Maß an Wichtigtuerei, Überheblichkeit und Blasiertheit.
Kürzlich bin ich auf eine kuriosen Variante der Etikettentrinker …. bitte lesen Sie hier weiter: Sind “Etiketten”- und “Surrogat”-Trinker ernst zu nehmen?
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- Statt Barriques: eine chemische Apparatur
Wir reden heutzutage viel von “gepanschten” oder “von der Chemie verbesserten” Weinen. In diesem Zusammenhang bin ich auf eine höchst amüsante Literaturstelle aus dem 19. Jahrhundert gestossen. Johann Wolfgang Döbereiner, geb. 1780 und gestorben 1849, war einer der großen Chemiker seiner Zeit. Er gilt als der Vater der systematischen Ordnung der chemischen Elemente, seine „Triadenlehre” war eine wichtige Vorarbeit zur Aufstellung des …. bitte lesen Sie hier weiter: Der Traum vom Wein aus der Retorte
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 Eugen Waldemar Hilgard
Am Beginn des neuen Jahres ist vielleicht die Gelegenheit sich eines Verwandten zu erinnern, der von seiner Interessenslage viel mit mir gemeinsam hat. Eugen Waldemar Hilgard, ist ein Großonkel von mir und er war der erste Professor für Weinbau und der Gründungsdekan der Fakultät für Agrarwirtschaft an der Universität von Kalifornien in Berkeley. Seine Forschungen über den Wein erstreckten sich vom Rebwachstum in den verschiedenen Regionen Kaliforniens bis zur Analytik der Farbe und des Tanningehalts der Beeren und des fertigen Weins. Er personifizierte die Entwicklung der amerikanischen Reb- und Bodenkunde und der Önologie schon im späten 19. Jahrhundert. …. bitte lesen Sie hier weiter: Mein Urgroßonkel E.W. Hilgard und der Weinbau in Kalifornien
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- Neue Barriques für Weißwein
Holz ist seit Beginn der Weinkultur ein unverzichtbarer Werkstoff für Weinbehältnisse. In Fässern wurde der Wein vergoren, gelagert und auch transportiert. Da Holz weder physikalisch noch chemisch ein reaktionsträges (inertes) Material ist, ist verständlich, daß es die in ihm befindliche Flüssigkeit in irgendeiner Form beeinflussen wird. …. bitte lesen Sie hier weiter: Große Liebe: barrique-vergorene Weißweine
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Meine Tante hatte mir ein paar alte Weingläser aus ihrer Familie vererbt. Es waren leuchtend rote Kelchgläser verziert mit gelben und roten Girlanden im Stile des Empire. In einer Vitrine sahen diese Objekte des 19. Jahrhunderts wunderschön aus, aber als Behältnisse für Wein waren sie nicht zu gebrauchen (siehe nebenstehende Abbildung).
Erstens sah man die Farbe des Weins nur verfälscht und unwirklich und zweitens waren sie zu dick und klobig am Mund, also blieben sie hinter der Glastüre und verstaubten langsam …. bitte lesen Sie hier weiter: Die Sinnlichkeit des Weinglases
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- Das “Terroir d´altitude” des
- Cerro de la Retama
Neben den Bergen in der spanischen Provinz Granada, der Heimat der Bodega Los Barrancos, gibt es in Europa Weinbau in Hochlagen in Aosta in Nord-West-Italien, im Schweizer Wallis, auf Cypern und auf den Kanarischen Inseln, ebenso wie in Argentinien und sehr vereinzelt noch in Nepal und im Königreich Bhutan. Hochlagen wie z.B. El Arenal in der Gegend des argentinischen Salta ist mit über 3.000 m.ü.M. einer der höchsten Rebgärten der Welt. Große Höhen haben eine tiefgreifende Wirkung auf die Reifung von Trauben und können gelegentlich auch eine echte Herausforderung für die Winzer darstellen, denn Wetter-Risiken wie Hagel und Frost bedrohen insbesondere im Frühjahr die Quantität und Qualität der Lese im Herbst. …. bitte lesen Sie hier weiter: Ist Wein aus Hochlagen tatsächlich gesünder?
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 Grabmahl des Nicolaus Cusanus in Rom fotografiert von Werner B. Sendker
Als ehemaliger Schüler des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums in Bad Godesberg hätte ich eigentlich wissen müssen, dass der Namensgeber dieser Bildungsstätte ein großer Weinfreund war. Aber erst kürzlich, ein halbes Jahrhundert später, stiess ich auf einen Text dieses großen deutschen Philosophen, Theologen und Mathematikers, der mir diesen Zusammenhang deutlich machte. …. bitte lesen Sie hier weiter: Was ich in der Schule nicht erfuhr…
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 Klimawandel?
Ich bin neulich gefragt worden, wie ich denn wohl die Zunkunft des Weinbaus im gerade stattfindenden Klimawandel sehe. Zugegeben, darüber hatte ich mir bislang eigentlich nur wenig Gedanken gemacht. Natürlich hatte ich auch gelesen, dass ein Pfälzer Weinmacher sich in Südnorwegen einen Rebgarten zugelegt hat und, dass man in Polen bei der EU um Lizenzen für den Anbau von Wein nachgefragt hat. Klimazonen in denen der Weinbau bislang als schwierig bzw. unmöglich galt, können vielleicht bald die Heimat interessanter Tropfen werden. Das ist doch eigentlich eine gute Entwicklung, oder nicht? …. bitte lesen Sie hier weiter: Klimawandel: Fluch oder Segen für den Weinbau?
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