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Kann Alkohol tatsächlich gut für das Gehirn sein?

Leonardo da Vinci: Der truvianische Mensch

Mir ist sehr bewusst, dass in der öffentlichen Diskussion zum Pro und Contra von Tierversuchen  die Gegner die vermeintliche Tierquälerei als Grundlage für  Fortschritte in der Humanmedizin vollständig ablehnen. Auf dieses Thema bin im Zusammenhang mit meiner Diskussion des Veganismus in diesem Blog bereits ausführlich eingegangen. Trotz allem Verständnis für die Argumente der Tierschützer ist meine persönliche Sichtweise auf Tierversuche stark von meiner Vergangenheit in der Arzneimittelforschung geprägt. Es hat sich nämlich gezeigt, dass sorgfältige und selektive Versuchsplanung bei sehr genau definierten Fragestellungen tatsächlich gute bis sehr gute Ergebnisse liefern kann, die auf die Verhältnisse beim Menschen durchaus übertragen werden und Erkenntnisse liefern können. Die objektiven Fortschritte der vergangenen Jahrzehnte in der  medikamentösen Therapie sehr vieler Krankheiten bezeugen dies eindrucksvoll.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Kann Alkohol tatsächlich gut für das Gehirn sein?

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Trinkgenuss: die Emotion und das gewisse Etwas

Was in das leere Glas gefüllt werden wird, hängt letztlich vom Gefühlszustand und von der Erwartungshaltung des Konsumenten ab

Jeder Weinfreund kennt die Situation wo er am nächsten Morgen verspürt, dass er am vorangegangenen Abend etwas zu tief ins Glas geschaut hat. Gelegentlich kommen in solchen Momenten Selbstzweifel auf: warum trinkt man überhaupt? Dazu noch Alkohol, von dem uns die Mediziner immer wieder vor Augen führen, dass er in größeren Mengen ungesund und krankheitserregend sei. Aber das beeindruckt uns Weinfreunde nicht, denn wir trinken ihn ja nicht als Medizin für oder gegen etwas, sondern nehmen ihn ausschließlich als ein Genussmittel zu uns. Er schmeckt und regt Geist und Emotionen an, so dass die Welt noch ein kleines bisschen besser wird. Nicht nur wir Weinliebhaber argumentieren so, alle die irgendeine Form von Alkohol zu sich nehmen und nicht psychisch abhängig davon sind, sagen mehr oder weniger etwas Vergleichbares. Während das Ziel des Genusses bei jedem Individuum immer irgendwie ähnlich ist, sind die Wege dorthin sehr unterschiedlich.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Trinkgenuss: die Emotion und das gewisse Etwas

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Sex des Alters: Mollige leben länger

Wieder nach Herzenslust Lebensmittel auf dem Markt einkaufen!

Den engen Zusammenhang von gastonomischem Genuss mit Sexualität und Erotik hat bereits der Volksmund hergestellt. Die Liebe gehe angeblich durch den Magen heißt es ja sinngemäß in fast allen Kultursprachen. Die Thematik ist also nicht neu. Wir sprechen von der Verquickung zweier Triebe, die beide das menschliche Dasein auf eine sehr intensive und sinnliche Art bestimmen. Vor bald einem halben Jahrhundert hatten die heute als „68iger“ apostrophierten jungen Mitbürger begonnen ihre Sexualität von den Tabus und sozialen Beschränkungen einer moralisch verschlossenen Gesellschaft zu befreien. Heute reden sie gerne von der „sexuellen Revolution“. Ihre neu gewonnene Freiheit haben sie allerdings auf Kosten des gastronomischen Genusses erworben. In dem Maße, in dem die Freizügigkeit in Sachen der Sexualität wuchs stülpte sich ein restriktives Denken und Fühlen über das Sinnesorgan des Geschmacks.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Sex des Alters: Mollige leben länger

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Spanische Geschichte lesen

Zwei sehr lesenswerte Bücher

Die Lektüre zwei thematisch eng mit einander verbundener Bücher von Georg Bossong „Das maurische Spanien – Geschichte und Kultur“ und „Die Sepharden – Geschichte und Kultur der spanischen Juden“ (beide als Taschenbuch erschienen im Verlag C. H. Beck, München 2016) hat mich begeistert. Während der Recherche zu meinem Buch „Der maurische Traum“ (Jenior Verlag, Kassel, 2. Aufl. 2002) hatte ich schon sehr viel von anderen Autoren über diese beiden Aspekte der spanischen Geschichte gelesen und glaubte eigentlich alles Wesentliche zu wissen. Aber G. Bossong hat in sehr anschaulicher Sprache einige Schwerpunkte aufgegriffen, die ich selbst bislang noch nicht ausreichend gewürdigt hatte.

Da ist zum Beispiel die wichtige Frage wie die Rolle des maurischen Al-Andalus, also des islamischen Staates auf der Iberischen Halbinsel, in der spanischen Geschichte insgesamt zu bewerten ist.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Spanische Geschichte lesen

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Wein schenken

Paternina Gran Reserva "Reserva Especial" 1968

Ein gereifter Wein kann ein großartiges Geschenk sein.

„Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ sagt der Volksmund und damit ist auch schon eine hintergründige Definition des Sinns von Geschenken gegeben: man erwartet nämlich in irgendeiner Form eine Gegenleistung. Im Falle des obigen Spruchs soll Freundschaft erhalten bleiben. In der Philosophie wird gelehrt, dass eine Gabe ohne die Erwartung einer Gegengabe überhaupt nicht denkbar sei. Selbst wenn der Eindruck erweckt werden soll das Schenken sei eine rein altruistische Handlung lässt sich vermutlich immer eine Erwartungshaltung des Schenkenden nachweisen, die sich nach Erfüllung sehnt.  Im täglichen Umgang mit unseren Mitmenschen stellen wir beim Schenken natürlich solche Überlegungen nicht an. Wir glauben fest an die Uneigennützigkeit des Vorganges. Unter Weinfreunden sind Weingeschenke an der Tagesordnung. Wenn man sich gegenseitig besucht bringt man Wein mit. Damit dieser nicht in der nächsten Bratensoße landet versucht man sich am Geschmack des Beschenkten zu orientieren. Dazu muss man diesen natürlich kennen und trotzdem kann man erheblichen Schiffbruch erleiden. Warum das so ist erklärt eine Studie aus der Soziologie.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wein schenken