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Die aromatischen Rebsorten in Spanien

Der Duft von Rosenblüten ist typisch für Weine aus Muskateller-Trauben

Heutzutage sind Geschmacksmoden global, das gilt auch für Weine. Daher ist es nicht verwunderlich, dass auch in Spanien die sog. „Aromasorten“ unter den weißen Reben, wie überall auf der Welt, eine sensorische Wiedergeburt erleben. Im vergangenen Jahrhundert hat man sie verschmäht, weil sie mit ihren intensiven Aromen am Gaumen angeblich penetrant banal wirkten, insbesondere wenn sie, wie damals gewöhnlich, süß ausgebaut wurden. Traminer, Muskateller und Scheurebe waren in unseren Breitengraden die Protagonisten der aromatischen Sorten, auch Bukettsorten genannt. Ich möchte persönlich auf jeden Fall auch den Sauvignon Blanc dazu zählen, denn er kann im Duft und im Geschmack in manchen Anbaugebieten eine überbordende Aromatik entfalten und ist gerade deshalb kürzlich zum Liebling der weltweiten Weißweintrinker geworden. Zu den sensorischen Nachteilen der Bukettsorten gehört die eventuelle Schwierigkeit das „terroir“ ihrer Weine zu erschmecken.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die aromatischen Rebsorten in Spanien

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Weingenuss und Magensäure

Inbegriff der übermässigen Säure: die Zitrone

Inbegriff der übermässigen Säure: die Zitrone

Ein Zuviel an Magensäure verursacht Sodbrennen, Magendruck und gelegentlich auch Magenschmerzen. Dieses Phänomen ist eine der häufigsten Beschwerden von Männern und Frauen in unseren Breitengraden. Die Ursache dafür ist ein Rückfluss der Magensäure in die Speiseröhre. Wenn im Magen zu viel Magensäure produziert wird, ist Sodbrennen sehr häufig die Konsequenz. Jeder dritte Bürger in unserem Lande leidet häufig oder gelegentlich unter diesem Zustand. Sodbrennen ist so häufig, dass Mediziner heute von einer regelrechten „Zivilisationskrankheit“ sprechen. Ich selbst möchte in diesem Zusammenhang ungerne von „Krankheit“ sprechen, denn es handelt sich ja meist nur um die exzessive Stimulation des ganz natürlichen Vorganges: der Produktion von Magensäure (besteht übrigens zu 0.5 bis 1 % aus aggressiver, freier Salzsäure!). Viele Faktoren können diesen Prozess beeinflussen: bestimmte, fettreiche, insbesondere mit gehärteten Fetten frittierte oder sehr scharf gewürzte Lebensmittel, Kaffeegenuss, Alkoholhaltige Getränke verschiedenster Art, Stress, Medikamente und etliches andere.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Weingenuss und Magensäure

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Eine subjektive Sicht: Süße im Wein muss nicht sein.

Kelchglas aus dem 19. Jhrh

Ein Klassiker für Sußweine: Kelchglas aus dem 19. Jhrh.

Ich habe ein Problem mit süßen Weinen, sie schmecken mir in ihrer Mehrzahl nämlich nicht. Dabei lese und höre ich immer wieder, dass Restsüße bei den heutigen Weintrinkern absolut im Trend liegen würde. Wenn ich auf die Geschichte des Weins sehe, stelle ich erstaunt fest, dass Jahrhunderte lang die Süße geradezu ein Markenzeichen für Wein war. Homer spricht schon von honigsüßem Wein, den Odysseus auf seinen Reisen als Gastgeschenk in seinem Schiff hatte. Die Huldigung süßen Weines setzt sich über die Jahrhunderte fort. Schon immer war der ungarische Tokayer, der mit der Zugabe von edelfaulen Trauben eine Weinaromatik besaß, die den Geschmack der Weinfreunde offenbar traf, das Maß aller Süßweine. Im 18. Jahrhundert griff dann die französiche Region Sauternes die ungarische Machart erfolgreich auf.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Eine subjektive Sicht: Süße im Wein muss nicht sein.

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Erfrischendes mit Wein

Bougainvilleen - Inbegriff des Sommers und kühler Drinks

Bougainvilleen – Inbegriff des Sommers und kühler Drinks

In einem Straßencafé sitzen am späten Nachmittag eine Handvoll Leute und haben große, bauchige Gläser mit einem leuchtend orangefarbigem Getränk vor sich stehen. Ich nehme den letzten freien Tisch, setze mich hin und frage den Kellner was denn alle anderen hier trinken würden.  „Aperol Sprizz!“ war die lapidare Antwort und ich bestellte das Gleiche! Was kurze Zeit später vor mir stand duftete nach Orange und Rhabarber und hatte auf der Zunge einen süßlich-bitteren Ton. Das Eis, bzw. die tiefe Temperatur des Getränkes ließ den Zucker am Gaumen etwas in den Hintergrund treten. Ich war angenehm überrascht und leerte das Glas mit Vergnügen. Die Frage nach der Qualität des Weines, der, nach Aussage des Kellners, die Grundlage des Ganzen bildet, stellte ich nicht, denn sie wäre vermutlich nicht beantwortbar gewesen. Klar, dass es kein Montrachet Grand Cru war! Der Kellner war sehr freundlich und kannte sich aus. Wenn mir das schmecke, könne er noch viele andere und ähnliche Long-Drinks mit Wein für mich zubereiten. Er nannte Namen wie Hugo, Frizzante, Kir, Wein-Schorle und Sangría (13.5.13). Auch die Bicicletta, Campari mit Weißwein, empfahl er.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Erfrischendes mit Wein

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Ein langer Weg zum Genusserlebnis: die Weinsuppe

Meine beiden Großeltern väterlicherseits stammten aus der Pfalz. Die Großmutter war aus „Lautre“ (Kaiserslautern) und mein Großvater war bekennender Bad Dürkheimer. Ich verbrachte als Kind unzählige Wochenende bei Ihnen auf ihrem Anwesen. In der Erinnerung an diese Tage ist mir, neben vielen Natur- und Landschaftserlebnissen, insbesondere die Küche meiner Großmutter geblieben. Sie ist noch heute das Maß aller kulinarischen Dinge in meinem Leben und immer wieder krame ich ihre Gerichte aus meinem sensorischen Gedächtnis hervor, um sie mit dem was mir die heutige Sterneküche gelegentlich bietet, zu vergleichen. Meistens schneidet meine Großmutter besser ab. Bis auf eine Ausnahme: die Weinsuppe. Die Misere fing schon mit der verbalen Einleitung meines Großvaters zum Mahl an. Genüsslich erzählte er allen am Tisch, dass in der Suppenschüssel eine ganze Flasche eines Forster Ungeheuers sei (für alle die es nicht wissen: das Forster Ungeheuer ist eine berühmte Reblage zwischen Deidesheim und Bad Dürkheim). Ich hatte damals gerade das Märchen der Brüder Grimm vom Geist im Glas gehört und nahm selbstverständlich an, dass das Ungeheuer in der Suppe etwas ganz ähnliches war. Ich wollte partout nichts davon zu mir nehmen. Erst als alle anderen davon gegessen hatten und die Teller leer waren ohne, dass etwas Fürchterliches passiert war, habe ich auch einen Löffel probiert. Es war eine „ungeheuerliche“ Tortur  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ein langer Weg zum Genusserlebnis: die Weinsuppe