Die Stille und das Gespräch mit dem Wein

meditative Abendstille

Heute erleben wir Stille nur noch selten. Am Arbeitsplatz muss man viel mit den Kollegen kommunizieren, Telefonanrufe beantworten, Dinge zwischendurch erledigen und zu guter Letzt noch die eigentliche Arbeit bewältigen. Zuhause ist es auch nicht besser: nach dem abendlichen Heimfahrtstress durch verstopfte Straßen, zuhause angekommen, plärren vielleicht die Kinder oder der

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Geliebte Musikkonserven: Von der Schallplatte zum Live-Stream

Jahrzehntelang das Non-Plus-Ultra des heimischen Musikgenusses: die Langspielplatte (Bild von Pexels auf Pixabay)

Die Schallplatte war meine erste Begegnung mit konservierter Musik. Meine Tante war nämlich im Besitz eines Vorkriegsplattenspielers, eines sog. Grammophons, und in den Kindertagen durfte ich nach den langweiligen Kaffekränzchen mich in ihr Schlafzimmer zurückziehen und damit Musik hören. Damals

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Kurios: die zoologischen Phantasien der „Bestiarien“ liebten den Wein

„Kamel“ aus dem Bestiarium des Muhammad ibn Muhammad Shakir Ruzmah-‚i Nathani

Die Menschen des Mittelalters standen staunend vor einer Welt, deren Größe und Komplexität sie nur ahnen konnten, denn weder das Wissen über die Geographie der Erde noch die Fortbewegungsmöglichkeiten waren damals ausreichend um die Phantasievorstellungen von anderen Orten und deren belebter Natur

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Mozart und meine „Freude“ am Champagner

Max Slevogt: Die Champagnerarie mit Francisco d´Andrade als Don Giovanni (Wikimedia Commons, gemeinfrei)

Sylvester war für mich mal wieder Anlass eine Flasche Cava zu entkorken um auf das Neue Jahr 2021 anzustoßen. Früher einmal war ich ein großer Fan dieses Getränks und habe es sogar, wie in Katalonien so beliebt, als Essensbegleiter verehrt.

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Gesellschaftliche Diskriminierungen und die eigene Nase

Fremd bei uns, heimisch in Indien: Hindu-Frauen (Jeder von uns ist fast überall auf der Welt ein Ausländer). Bildausschnitt aus dem „Calwer historischen Bilderbuch der Welt“. Stuttgart & Calw, 1883.

Die eingeschränkte physische Mobilität im sog. „Lock-down“ regt verstärkt zum Denken an: wenn man einer früheren Erhebung der Universität Leipzig Glauben schenken will,

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