Das Innere der Walnuss ähnelt der Struktur des Gehirns. Bild von Ulrike Leone auf Pixabay.
Als Veranstalter und Durchführender von Weinproben habe ich über die Jahre festgestellt, dass Geschmacks- und Geruchsempfindungen enorm manipulierbar sind. Wenn man mit der Autorität des „Fachmannes“ eine bestimmte Sensorik vorgibt, wird diese von den Probenteilnehmern in den
Bitte lesen Sie hier weiter: Das Geschmackserlebnis Wein findet im Kopf statt
Der persönliche Traum von den Monstern des Francisco de Goya
‚Der Wein schläfert die Sorgen ein wie der Alraun die Menschen, den Frohsinn weckt er so wie das Öl die Flamme.‘ das können wir in der anmutigen Schrift des Xenophon mit dem Titel „Das Gastmahl“ (2,24) aus dem frühen Athen der großen Philosophen,
Bitte lesen Sie hier weiter: Wein im Traum
Für die Wein-Schönung gebrauchsfertiges Bentonit. Foto: Bernhard Schandelmaier, 2013
Die steigende Popularität des Veganismus in unserer Gesellschaft erfordert mittlerweile, sowohl in der Gastronomie als auch in Privathaushalten, immer häufiger die Verfügbarkeit von „veganen Weinen“. Der Frage nach Inhalt und Relevanz veganer Ernährung bin ich in einem früheren blog nachgegangen. Tierische Produkte werden im
Bitte lesen Sie hier weiter: Praktisch unverzichtbar: die Bentonit-Schönung des Weins
Nachteule. Ausschnitt aus einem Foto von Syaibatul Hamdi auf Pixabay
Schon in der Kindheit hätte ich gerne gewusst, was eigentlich während meines Schlafes mit mir passiert. War ich dann für eine Nacht tot? Der Schlaf blieb ein ganzes Leben lang ein Mysterium welches sich mir in seinem Wesen nie wirklich offenbarte. Ich
Bitte lesen Sie hier weiter: Wein und Schlaf
Leonardo da Vinci: Der truvianische Mensch
Im Augenblick beherrschen zwei Themen die öffentliche Meinung mit unterschiedlicher Priorität: die Corona-Pandemie und der Klima-Wandel. Beides wird ja häufig mit dem jeweiligen Präfix als Krise bezeichnet, was zum Ausdruck bringt, dass wir noch weit von einer Problemlösung entfernt sind. Sowohl in der Corona-Krise als auch in
Bitte lesen Sie hier weiter: Hilft die Wissenschaft in Krisen wirklich weiter?
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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