Ganz schön nervig: die ständige Meckerei über den Alkohol

Ist 14 Vol.-% schon zu viel Alkohol?

Ein leidiges Thema: sind 14 Vol.-% schon zu viel Alkohol?

Das Motzen über zu viel Alkohol im Wein kann einem ganz schön auf die Nerven gehen! Was für einen Unterschied macht es denn, bitte schön, ob ich ein 0,2 l-Glas eines Weins mit 13,5 Vol.-% Alkohol oder eines Weins mit 15,0 Vol.-% trinke? Wenn ich einen Fingerhut (2 ml) aus dem 15 %igen Wein entferne trinke ich die gleiche Menge Alkohol wie in einem ganzen Glas eines 13,5 %igen. Schadet dieser Fingerhut voll Wein meiner Gesundheit? Macht er mich gar mehr betrunken? Bei der konsumierten Gesamtmenge von 200 ml wohl kaum!    ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ganz schön nervig: die ständige Meckerei über den Alkohol

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Im Trend: Weintourismus in Spanien

Der Höhepunkt bei Weinreisen: die Probe in der Kellerei

Der Höhepunkt bei Weinreisen: die Probe in der Kellerei

In fast allen Weinbaugebieten der Welt kann man seit ein paar Jahren eine deutliche Zunahme des „Weintourismus“ feststellen. Die touristische Vermarktung der Weinbaugebiete trifft offenbar auf ein starkes Bedürfnis der Weinfreunde die Heimat ihrer flüssigen Lieblinge kennen zu lernen. Um die Besucher wirklich befriedigen zu können, bedarf es allerdings eines durchdachten und auf die jeweilige Region speziell zugeschnittenen Konzeptes. Die lokalen Weine müssen mit der Landschaft, den Weinmachern, der Küche und den Traditionen zu einem schlüssigen Profil zusammengefügt werden. Diese komplexen Aufgaben können nur  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Im Trend: Weintourismus in Spanien

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Zitrusfrucht – das Sehnsuchtsaroma im Weißwein

Kaum ein anderes Aroma wird so häufig in Verkostungsnotizen von Weißweinen beschrieben wie das von Zitrusfrüchten. Obwohl sie in Europa nur im Mittelmeerraum vorkommen, sind diese Obstsorten zu einem festen Bestandteil auch unserer nordischen Geschmackskultur geworden. Alleine die Vorstellung von Zitronen und Orangen erzeugt Sehnsucht nach dem Süden, nach Licht und Wärme. Die androgyne, erotische Mignon aus „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ (geschrieben 1795-1796) hat diese Sehnsucht in Goethes Roman in suggestiven Versen zusammengefasst:

Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunklen Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,
Kennst du es wohl? Dahin! Dahin
Möcht‘ ich mit dir, o mein Geliebter, ziehn!

Den Duft der zarten Zitronenblüten in der Nase spüren und die prallen Goldorangen im geheimnisvollen Dunkel leuchten zu sehen ist der Inbegriff unseres Traumes von Harmonie und Wohlbefinden.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Zitrusfrucht – das Sehnsuchtsaroma im Weißwein

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Nichts für Kinder: Jean-Paul Sartre und Wein

Ich muss zehn oder elf Jahre alt gewesen sein als ich in der Bibliothek meiner Eltern ein Taschenbuch mit dem provozierenden Titel „Der Ekel“ fand. Von seinem Autor Jean-Paul Satre hatte ich in Gesprächsfetzen meiner Eltern auch schon gehört. Er sei „ein Linker“ und Kommunist hatte ich vernommen und, dass beides nichts Erstrebenswertes war, wurde gleich dazu gesagt. Der aufreizende Titel des Buches und die Fragwürdigkeit seines Autors reizten meine Neugierde und so beschloss ich dieses Buch zu lesen. „Das ist, weiß Gott, nichts für Kinder“ war die einhellige Meinung meiner Mutter und meines Vaters und damit bekam das Buch noch eine weitere Eigenschaft, die mich ganz besonders reizte: seine Lektüre war für mich verboten! Also musste ich es lesen. Ich steckte das kleine Büchlein zurück in den Bücherschrank, allerdings an eine völlig andere Stelle und dachte mir dabei, dass meine Eltern, wenn sie es selbst lesen wollten, mich schon fragen würden wo das Buch sei, denn ich hatte es ja als letzter in der Hand. Sollte „Der Ekel“ die nächsten Wochen unbeachtet bleiben,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Nichts für Kinder: Jean-Paul Sartre und Wein

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Donostia/San Sebastian: ein Eldorado der Genüsse

Einer der drei Windkämme Eduardo Chillidas in Donostia/San Sebastian

Einer der drei Windkämme Eduardo Chillidas in Donostia/San Sebastian

San Sebastian, die Stadt im äußersten Nordosten Spaniens ist dem Heiligen Sebastian gewidmet. Auch ihr baskischer Name Donostia soll sich auf ihn beziehen: Don ist in dieser Sprache der Heilige, der aus Ostia kam. Tatsächlich hatte der Märtyrer die letzte Zeit seines Lebens in Rom verbracht, dessen Hafenstadt bekanntlich Ostia war. Aus heutiger Sicht ist die wichtigste Jahreszahl in der Stadtgeschichte 1813. In diesem Jahr ergaben sich die französischen Besatzer nach den napoleonischen Befreiungskriegen, nicht ohne die Stadt bis auf die Grundmauern abgebrannt zu haben. So grauenvoll dies auch war, der Wiederaufbau, der danach kam, vorwiegend in der Regierungszeit von Maria Christina von Österreich, der Witwe von König  Alfons XII. und Mutter von Alfons XIII, war die Voraussetzung für die heutige großzügige Architektur dieser außerordentlich kosmopolitischen Stadt an der „concha“ (Meeresbucht in Muschelform).

Die Tapas-Kultur in San Sebastian wird in den unzähligen Bars mit den sog. „pinchos“ zelebriert.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Donostia/San Sebastian: ein Eldorado der Genüsse

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