Symbol der Liebe als Naturereignis oder phototechnisch fabrizierter Himmelskitsch? (Pixabay)
Vielleicht erstaunt den Leser eines „önosophischen Blogs“ der Titel dieses Beitrags. Über die Liebe zu schreiben ist nun wirklich nicht originell und wenn ein Autor es trotzdem tut, sollte er schon einen besonderen Grund dafür haben. Urteilen Sie bitte selbst, ob dies hier
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Hans Holbein der Jüngere. Erasmus von Rotterdam
Eines der ganz großen Portraits der deutschen Renaissance-Malerei stammt von Hans Holbein dem Jüngeren (1498 – 1543) und stellt den einflußreichen, zeitgenössischen Humanisten und Schriftsteller Erasmus von Rotterdam (1469-1536) dar. Erasmus war als Philologe, Theologe und Philosoph mit seinen kirchlichen Reformideen ein Wegbereiter Martin Luthers. Auf
Bitte lesen Sie hier weiter: Eine leere Weinkaraffe als „Vanitas“-Symbol
Fanny Mendelssohn Bartholdy gezeichnet von ihrem späteren Ehemann Wilhelm Hensel (gemeinfrei)
„Materielle Genüsse waren ihr ziemlich gleichgültig: gut Essen und Trinken, Bequemlichkeiten, Toilette. Luxus aller Art waren nicht zu ihrem Leben notwendig; wohl aber Umgang mit gebildeten, klugen Menschen, im kleineren Kreis, und Kunstgenüsse. Ihr Freiheitssinn wurzelte tief in ihrer Natur: gegen den
Bitte lesen Sie hier weiter: Keine „femme libre“: die Musikerin Fanny Hensel
Edward Jenner, der Vater der ersten Pockenschutzimpfung in Schottland.
Eines der größten Probleme der gegenwärtigen Gesundheitspolitik ist die große Zahl der Verweigerer der Covid-19-Impfung. Knapp ein Drittel der bundesdeutschen Bevölkerung lassen sich nicht impfen und die Politik kapituliert vor dieser Tatsache. Das wird gelegentlich als „Staatsversagen“ apostrophiert und manche reden gar von einem
Bitte lesen Sie hier weiter: Sind Impfgegner Neo-Romantiker?
Claude Debussy am Sommerstrand
Beim Hören von Debussys „La Mer“ hake ich mich gedanklich oft am Begriff „Impressionismus“ fest. Unweigerlich entstehen vor meinen Augen das Licht, die Farben und die schemenhaften Umrisse der Bilder von Gaughin, Monet oder Pissarro. Aber die Bilder reichen bei Weitem nicht aus das Gehörte zu erklären, dahinter verbirgt
Bitte lesen Sie hier weiter: Der rätselhafte Kern in der Musik von Claude Debussy
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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