In der Kindheit liegt das Glück ausschließlich in der Gegenwart (Foto: Pixabay mit Dank an Adelkazaika)
Wann sind die Menschen wirklich glücklich? Eine denkbare Antwort ist natürlich: in den frühen Lebensjahren! Virginia Woolf, eine der großen Schriftstellerinnen der klassischen Moderne, schrieb: „Ich glaube, dass voll in der Gegenwart zu leben das größte Glück
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Thanatos und Eros auf dem Friedhof von Hamburg-Ohlsdorf. Foto: Christine Behrens in der Zeitschrift für Trauerkultur Ausgabe Nr. 85, II, 2004
Die geistige und emotionale Verzahnung von Musik mit dem Tod (dem mythologischen „Thanatos“) ist ein von fast allen Komponisten bearbeitetes Feld. Fast immer ist die Trauer das große Thema und damit steht
Bitte lesen Sie hier weiter: Thanatos und Eros in Musik und Wein
Die Liebe von Mensch und Vogel gibt es auch in H.C. Andersen´s Märchen (aus B.G. Teubner Verlag, Leipzig ca. 1880)
Zwischen Mensch, Vogel und Wein besteht eine innige Dreiecksbeziehung. Dieses Liebesverhältnis zwischen dem Menschen, einem Tier und einer Pflanze ist wohl einzigartig in der Natur. Der Mensch liebt die Vögel wegen ihrer Schönheit
Bitte lesen Sie hier weiter: Die Mythen um Vögel und Wein
Bei Oscar Wilde (1854 – 1900) dem großen irischen Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor habe ich eine Aussage gefunden, deren Inhalt mir sehr einleuchtend scheint: „Die Leidenschaft für die Lust ist das Geheimnis der Junggebliebenen.“ Als ich diese Zeile las erinnerte ich mich sofort wieder an meine Begeisterung in Studentenzeiten für die Schriften Sigmund Freuds (1856
Bitte lesen Sie hier weiter: Die Leidenschaft für die Lust
Anakreons Verse zeichneten sich durch Schönheit, Eleganz und feine Erotik aus. Immer wieder huldigte er darin der Liebe, dem Wein und der von ihm hochverehrten Rosenblüte. Eine ganze Stilrichtung in der europäischen Literatur bezieht sich auf den griechischen Dichter: die Anakreontik. Sie war im Rokoko besonders beliebt und fand damals auch ein Pendant in der
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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