Die optimalen Trinktemperaturen

Der Sommer ist im Anmarsch und mit ihm die Frage wie soll ich welche Weine kühlen um sie in der warmen Jahreszeit maximal genießbar zu halten. Da gibt es ganz erhebliche Unterschiede entsprechend des Weintyps und der persönlichen Vorlieben der Genießer. Es klingt wie eine Binsenweisheit zu sagen, dass die Temperatur beiden, dem Wein und dem Konsumenten gerecht werden muss. Die Hauptsache ist, dass die Temperatur des Weins seine Aromen und seinen Geschmack nicht negativ beeinflussen.

Ein erheblicher Teil der Aromen, die die Geruchs- und Geschmacksnerven anregen sind flüchtiger Natur, d.h. sie sind als Gase im Wein gelöst. Bei sehr niedrigen Temperaturen können sie nicht entweichen, der Wein bleibt geruch- und geschmacklos. Bei höheren Temperaturen verdunstet besonders der Alkohol und hinterlässt eine unangenehm alkoholische Nase. Irgendwo dazwischen liegt die optimale Trinktemperatur des Weins.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die optimalen Trinktemperaturen

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Das Schubladendenken von Weinfreunden

Ordnung muss sein: Schubladen und Fächer für Wein

Ordnung muss sein (auch im Kopf!): Schubladen und Fächer für Wein

Außer dem Wein gibt kein anderes Genussmittel bei dem der Zwang der Hersteller und der Konsumenten derart groß ist es zu kategorisieren und in eine intellektuelle Schublade zu stecken. „Regulierungsbehörden“ wachen über die Einhaltung der Weingesetze und  Weinfreunde können sich darüber echauffieren ob eine gegebene Spätlese nicht vielleicht doch schon eine Auslese sei, oder ob eine „Reserva“ von ihrer Ausbauzeit nicht schon eine „Gran Reserva“ genannt werden dürfe. Über die Herkunft der Trauben wird bürokratisch Buch geführt und entsprechende Titel wie „Tafelwein“, „Landwein“ oder Prädikatswein“ vergeben und der Wein wird ggf. mit einer „amtlichen Prüfnummer“ versehen. Die berühmte Qualitätsklassifizierung der Weingüter in Bordeaux aus dem Jahre 1855 (Grand Cru Classé) war wohl nur ein geniales Marketing-Instrument, wird aber von den Weintrinkern in aller Welt unverändert ernst genommen und finanziell entsprechend honoriert. Genau wie  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Das Schubladendenken von Weinfreunden

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Ist die Ästhetik des Weins Kunst?

Bild an der Wand ist Kunst und Wein am Gaumen etwa auch?

Ein Bild an der Wand ist Kunst und der Geschmack des Weins am Gaumen etwa auch?

Es gibt begeisterte Weinfreunde, die ihre Lieblinge in Flaschen wie  „Kunstwerke“ betrachten und deren Schöpfer, den Winzer, als Künstler wahrnehmen. Der Begriff der Kunst leitet sich von Können ab und vereinfachend kann man sagen, dass jede Fertigkeit und jedes Handwerk eine „Kunst“ ist. So gesehen ist der Winzer ganz sicher auch ein Künstler. Die teilweise astronomischen Preise, die seine „Werke“ auf Versteigerungen erzielen können, rücken ihn auch in seiner Wertschätzung tatsächlich nahe an große Künstler. Streng genommen „macht“ der Winzer den Wein aber gar nicht. Es ist die Natur, die die Voraussetzungen schafft, die der Winzer lediglich unterstützt und in die richtige Abfolge ordnet, die allerdings vielfach in den örtlichen Traditionen festgeschrieben ist.

Kunst muss man sehen, hören, und fühlen.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ist die Ästhetik des Weins Kunst?

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Wie viele Weine kann man bei einer Degustation verkraften?

Der Autor beim Degustieren

Peter Hilgard, der Autor, beim Degustieren

In meiner Zeit als aktiver Journalist bei der Zeitschrift „Alles über Wein“, die bis 2005 zu den führenden deutschsprachigen Weinzeitschriften gehörte, habe ich viele professionelle Weinproben miterlebt. Dabei war ich persönlich immer wieder mit der Frage konfrontiert wie viele Weine ich hintereinander probieren konnte ohne mein Differenzierungsvermögen zu verlieren. Diese Frage war sehr relevant, denn wir hatten ja gelegentlich bis zu 40 Weine im Laufe der Verkostung zu beurteilen. Bei der Bewertung spielen Augen, Mund und Nase die Hauptrolle aber es waren eigentlich immer der Geschmack, also Zunge und Gaumen, die als erstes ermüdeten und schlapp machten, und das war bei Rotweinen wesentlich ausgeprägter als bei weißen. Insbesondere tanninreiche  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wie viele Weine kann man bei einer Degustation verkraften?

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Der Hexer vom Entlebuch: Stefan Wiesner

Frühlingskräuterstrauß angerichtet auf Zwiebelpüree und aufgegossen mit Zwiebelsuppe, heißer Eisenerzstein In Nussschale.

Frühlingskräuterstrauß angerichtet auf Zwiebelpüree und aufgegossen mit Zwiebelsuppe, heißer Eisenerzstein in der Nussschale.

Von Luzern ist es mit der Regionalbahn etwas mehr als eine halbe Stunde Fahrt durch malerische voralpine Landschaft in das Entlebuch, ein Naturpark, der 2001 zum UNESCO-Biosphärenreservat gekürt wurde. Mitten drin liegt das Dorf Escholzmatt mit seinem Gasthof Rössli. Dort begrüsst uns bereits am Eingang Stefan Wiesner mit einem sympathischen Lächeln. Der uns überreichte Aperitif zum bevorstehenden Mittagsmenü besteht aus Huflattich-Sirup mit Rosmarin-Nadeln, aufgegossen mit einem moussierenden, erfrischenden Wein aus der Region um Luzern.

Wir befinden uns an diesem Sonntag-Mittag im Rössli am Beginn der sog. „Uhr-Aufführung“, einer kulinarischen Zeitreise  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Hexer vom Entlebuch: Stefan Wiesner

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