Wer ist das Volk?


Nach dem Superwahlsonntag mit seinem sehr eindeutigen Ergebis kann selbst ich, ein eher unpolitischer Mensch, mich nicht mehr dem großen Thema „Flüchtlinge“ entziehen. In allen Medien scheint es bei dieser Thematik nur noch um die gleichen Fragen zu gehen, nämlich, müssen wir Angst vor dem nationalen Identitätsverlust haben oder schaffen wir die Aufnahme und Integration von zusätzlichen Millionen Menschen? Während ein Teil unserer Mitbürger bereits den Untergang des Abendlandes aufziehen sieht, spricht der andere Teil von den Chancen für die deutsche Wirtschaft und Kultur. Wenn ich mich selbst zu einer dieser beiden Gruppen bekennen sollte, könnte ich meinen genauen Standort zur Zeit nicht bestimmen. Da fühle ich mich den Politikern in unserem Lande durchaus verbunden, denn auch sie positionieren sich quer über die gesamte Bandbreite der Meinungen. Das hat zu dem Eindruck geführt, dass auch unsere politische Elite die Orientierung verloren hat und der „Flüchtlingsfrage“ keine intellektuelle oder emotionale Richtung mehr vorgeben kann.

In so einer Situation verwundert es nicht, dass Teile der Gesellschaft populistischen Bewegungen Gehör schenken und Ihnen  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wer ist das Volk?

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Die Musik von Martha Argerich und Mischa Maisky

Was passiert, wenn zwei Ausnahmekünstler ihre vier Jahrzehnte währende musikalische und persönliche Freundschaft auf einer gemeinsamen Konzerttournee zelebrieren? Für Musikfreunde, die sich dazu am 8. März 2016 im großen Saal der Frankfurter Alten Oper zusammengefunden hatten geriet die Begegnung mit dem Cellisten Mischa Maisky und der Pianistin Martha Argerich zu einer kammermusikalischen Sternstunde. Drei Sonaten für Cello und Klavier standen auf dem Programm: Schuberts „Arpeggione-Sonate“ (a-Moll D 821), Beethovens Sonate in g-Moll op.5 Nr. 2 und César Francks A-Dur-Sonate.

Die Geschichte der Stücke von Schubert und Franck ist insofern interessant, als beide ursprünglich für andere Saiteninstrumente geschrieben wurden.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die Musik von Martha Argerich und Mischa Maisky

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Was ist eigentlich „mineralisch“ im Wein?

Manchmal habe ich das Gefühl als diene das Adjektiv „mineralisch“ lediglich zur Beschreibung eines komplexen Weinbuketts. Natürlich habe ich persönlich genaue Vorstellungen was mineralisch bedeuten könnte, aber des Öfteren scheinen andere Weinfreunde etwas völlig anderes unter diesem Begriff zu verstehen. Feuerstein, Kieselsteine, Erde, Kreide und vielleicht auch noch Salz, Jod und Tinte sind für mich Gerüche und Geschmäcker, die im Wein vorkommen und bei deren Wahrnehmung ich an etwas Mineralisches denke. Andere Verkoster sind deutlich großzügiger und subsumieren praktisch alles was nicht Frucht, Holz oder Tannin ist unter Mineralik. Dadurch wird aus einem eigentlich klaren Begriff etwas sehr Schwammiges und Unbestimmtes. Muss Wein nicht sogar mineralische Komponenten haben und ist daher die Beschreibung „mineralisch“ nicht immer irgendwie korrekt und letztlich auch unanfechtbar?

Eigentlich sollten wir Deutschen uns mit mineralhaltigen Getränken gut auskennen, denn in unserem Land wird sehr viel „Mineral“-Wasser konsumiert,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Was ist eigentlich „mineralisch“ im Wein?

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Die begeisternde Erotik des Rokoko

leidenschaftenSchon in meiner Münchener Studentenzeit hat es mich in den Sommermonaten immer wieder nach Nymphenburg in den Schlosspark gezogen. Vor der Amalienburg konnte ich stundenlang auf dem Rasen sitzen und die wunderschöne Rokoko-Fassade auf mich wirken lassen und neben mir lagen die trockenen medizinischen Lehrbücher im Gras, die ich dann keines Blickes mehr würdigen wollte. Ich glaubte der Musik Mozarts näher als irgendwo anders auf der Welt zu sein. Das Dämonische in den Tönen des Salzburger Meisters konnte ich damals allerdings noch nicht begreifen.

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Das französische Vorbild in der Weinkultur

Hohe Qualität, lange Lagerfähigkeit ohne Schwefeldioxyd?Unter den drei Handvoll großen und bedeutenden Rebsorten dieser Welt sind beinahe die Hälfte französischen Ursprungs. Während man die spanische Tempranillo, die italienische Sangiovese oder die amerikanische Zinfandel außerhalb ihrer Landesgrenzen nur sehr selten antrifft, werden französische Sorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot Noir, Syrah, Chardonnay, Viognier oder Sauvignon Blanc so gut wie überall auf der Welt angebaut. Sie sind geradezu zum Synonym für „internationale Rebsorten“ geworden. Gibt es eine plausible Erklärung dafür? Es kann eigentlich nicht sein, dass die klimatischen oder geologischen Voraussetzungen für nichtfranzösische Rebstöcke so anders sind, dass sie fast nirgendwo auf der Welt eine neue Heimat finden könnten. Vielleicht kommt man dem Phänomen der Dominanz gallischer Sorten über einen Blick auf die Kulturgeschichte etwas näher.

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