Wegweiser am Camino de Santiago in der Rioja (Pixabay)
Weintourismus in der Rioja ist auch eine Pilgerreise zur Kultur dieser Region. Die önologische Geschichte der Rioja wurde von den großen Ereignissen der „Reconquista“, der Wiedereroberung des maurischen Spaniens durch die nördlichen christliches Königreiche, maßgebend beeinflusst. Im Jahre 1076 wurde das Gebiet der heutigen
Bitte lesen Sie hier weiter: Die Rioja: Wein am Jakobsweg
Die archaischen Tiere des Löwenbrunnens in der Alhambra
Die archaischen Tiere des Löwenbrunnens in der AlhambraWenn man sich ein Bild von den Reisegegebenheiten im Spanien des ausgehenden 19. Jahrhunderts machen möchte, ist die einführende Reisebeschreibung zu den „Tales of the Alhambra“ von Washington Irving ein äußerst lesenswertes Dokument. Wegen der Gefahr auf Straßenräuber
Bitte lesen Sie hier weiter: Reflexionen über Washington Irving und Granadas Alhambra
Kupferstich von William Hogarth (16t97 – 1764): Gin Lane
Die Sonne steht tief im Westen über den Bergkuppen, ihr Licht lässt die Landschaft mit ihren Mandel- und Olivenbäumen golden aufleuchten, ich sitze auf der Terrasse und denke mir, dass es Zeit für einen Gin-Tonic wäre. Genüsslich bereite ich mir das Glas mit Eis
Bitte lesen Sie hier weiter: Die dunkle Geschichte eines großen Trinkvergnügens
Auich Ferkel scheinen die „Siesta“ zu geniessen (Foto: Pixabay).
Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle das Loblied der Faulheit gesungen. Dabei bezog ich mich auf Paul Lafargue (1842 – 1911), den Schwiegersohn und großen Bewunderer von Karl Marx, der 1883 eine Broschüre mit dem Titel „Das Recht auf Faulheit“ schrieb. Jetzt
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Krieg ist keine Indianer-Romantik und erfordert Bewältigung von den Verlierern (Bild: Pixabay)
Zwei Anlässe haben mir in den letzten Monaten mal wieder ein Thema nahegebracht, mit dem ich mich vor Jahren schon einmal intensiv beschäftigt hatte: der Spanische Bürgerkrieg zwischen 1936 und 1939. In seinem großartigen Buch „Die Nacht der Erinnerungen“ (
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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