Resveratrol: Rotwein in der Tablette?

Weniger Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Reduzierung des Krebsrisikos und „Anti-Aging“-Therapie, das Mittel dazu können Sie rezeptfrei in fast jeder beliebigen Drogerie kaufen. Unter dem Namen „Resveratrol“ werden in Stärken von 60 bis 500 Milligramm Tabletten verkauft, deren Inhalt einst im Rotwein entdeckt und für das sog. „french paradox“ verantwortlich gemacht wurde. Wer allerdings Resveratrol in der sog. „Roten Liste“, dem Arzneimittelverzeichnis für deutsche Ärzte, sucht, findet es nicht. Kein Wunder, es handelt sich bei dieser Substanz um eine Nahrungsergänzung, für die es keine festgelegte, „therapeutische“ Dosis gibt und, wie man entsprechend vermuten kann, gibt es nach seiner Einnahme auch so gut wie keine Nebenwirkungen (empfohlene Einzeldosis: bis 500 mg oder mehr täglich). Gibt es denn wenigstens dokumentierte Wirkungen?  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Resveratrol: Rotwein in der Tablette?

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Bier auf Wein, das lass sein…

Auch im 18. Jahrhundert war Bier ein populäres Getränk mit geringem sozialen Prestige

Auch im 18. Jahrhundert war Bier ein populäres Getränk, allerdings mit geringerem sozialen Prestige als Wein

…“Wein auf  Bier, das rat´ ich dir!“ Bereits zu Studentenzeiten bin ich mit dieser angeblichen Volksweisheit in enge Berührung gekommen. Nach einer durchfeierten Nacht in den Pfälzer Weinstuben sind wir meist in einer benachbarten Bierkneipe gelandet und noch heute gibt es für mich nach einer Weinprobe nichts Schöneres als ein kühles Bier. Es erfrischt, neutralisiert die Geschmacksnerven und bindet überschüssige Magensäure. Von speziellen Nebenwirkungen, die diese Kombination verursacht haben könnte, kann ich, trotz langer Erfahrung, absolut nichts berichten. In Spanien und anderen Weinländern gibt es diese Regel ja überhaupt nicht und eine wissenschaftliche Erklärung hat dieses nutzlose Gebot letztlich auch nicht.

Gelegentlich verschließen sich passionierte Weintrinker dem Biergenuss, denn sie meinen dem Bier hafte etwas Schwerfällig-dumpfes und Alltägliches an. Tatsächlich stellte auch der passionierte Weintrinker Goethe im Jahr 1768 fest: „Das schwere Merseburger Bier verdüsterte mein Gehirn.” Dagegen hat der Wein ihn immer angeregt.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Bier auf Wein, das lass sein…

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Wichtiges Element im Weinjournalismus: die Prospektion

Hohe Qualität, lange Lagerfähigkeit ohne Schwefeldioxyd?

Für den Wert eines Weines ist die prospektive Beurteilung seiner Entwicklung wichtig.

Die Bedeutung der sog. „Weinkritiker“ für die Vermarktung von Weinen kann eigentlich nicht überschätzt werden. Hohe Bewertungen von bekannten Journalisten können die Umsätze in die Höhe schnellen lassen, selbst wenn der betreffende Tropfen nach Meinung des Autors noch gar nicht „trinkreif“ ist. Eine der ganz wichtigen Funktionen eines professionellen Weinbeschreibers ist die sog. „Prospektion”. Dies bedeutet, dass er die Qualität eines Weines prospektiv beurteilen muss, anders ausgedrückt, er sollte eine Ahnung haben wie sich der Wein entwickeln wird, den er gerade beschreibt.. Die Trinkqualität eines Weines ist an einem bestimmten Zeitpunkt nicht absolut objektivierbar. Viele Kreszenzen erreichen erst nach einer längeren Lagerzeit ihre Trinkreife, ein Umstand der sich zum Zeitpunkt des Genusses einem ungeübten Weintrinker nicht unbedingt  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wichtiges Element im Weinjournalismus: die Prospektion

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Die eigene Verantwortung: Wein und Gesundheit.

Leonardo da Vinci: Der truvianische Mensch - Harmonie des Körpers (=Gesundheit)

Leonardo da Vinci: Der truvianische Mensch – Harmonie des Körpers (=Gesundheit)

Mein Beitrag über die verhütende Wirkung einer Demenz durch Alkoholkonsum hat eine Diskussion um eine mögliche „medizinische“ Anwendung von Alkoholika – insbesondere Wein – ausgelöst. Eine Literaturrecherche hat ergeben, dass sich in den vergangenen Jahren die medizinische Wissenschaft in klinischen Studien tatsächlich intensiv mit den Zusammenhängen von Wein und Gesundheit beschäftigt hat. Nicht alle Ergebnisse sind schlüssig und mir, als bekennendem Weinfreund, fällt es gelegentlich schwer im Gewirr der Befunde auf dem Boden der gesicherten Tatsachen zu bleiben. Naturgemäß ist allzu oft die Begeisterung Vater einer Erkenntnis. Über das „französischen Paradoxon“  habe ich ja erst kürzlich wieder berichtet. Aber auch andere positive Gesundheitseffekte wurden mäßigem Weintrinken zugeschrieben: Verminderung des Knochenschwunds (Osteoporose), günstige Wirkung auf den Diabetes vom Typ 2,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die eigene Verantwortung: Wein und Gesundheit.

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Der Januskopf unter den Schädlingen: Botrytis cinerea

Im Fachjargon nennt man sie auch „Rohfäule“ und meint damit den Schimmelpilz Botrytis cinera (Grauschimmel), der bei nasser Witterung die Beeren von noch nicht ausgereiften Trauben befallen kann. Auch verletzte Trauben, wie dies z.B. durch Hagelschlag oder den sog. „Sauerwurmfraß“ (dabei handelt es sich um die zweite Generation des sog.„Traubenwicklers“, einer häufigen Mottenart im Rebgarten) passieren kann, sind sehr empfindlich für den Grauschimmel. Das Resultat eines Botrytisbefalls kann verheerend sein: die Trauben werden weich und beginnen zu faulen. Bei anhaltendem Regen werden sie schließlich regelrecht ausgewaschen, d.h. sie verlieren Zucker und Extrakte; der resultierende Wein ist dann von minderer QualitätDemgegenüber kann in seltenen Fällen der gleiche Schimmelpilz (botrytis cinerea) bei ebenfalls feuchtem aber warmem Herbstwetter auf bereits reifen Trauben wahre geschmackliche Wunder vollbringen. Es entstehen nämlich Löcher und Risse  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Januskopf unter den Schädlingen: Botrytis cinerea

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