Nonseum: ein 3-Sterne Lachmuseum im Weinviertel

Zwei Hüte mit Henkel bzw. Trägern, die u.a. das Abheben beim Grüßen erleichtern sollen.

„Sorgsam losgelöst vom Nützlichkeitsdenken des Alltags zeigt der Verein zur Verwertung von Gedankenüberschüssen (VVG) in diesem weltweit einzigartigen Museum 487,3 grenzgeniale Erfindungen, die wir auch nicht brauchen.“. Mit diesen Worten führt uns die Internetseite des „Nonseum“ im niederösterreichischen Herrenbaumgarten in die Philosophie eines der lustigsten Museen Europas ein. Gäbe es dort etwas zu essen würde ich ihm drei Sterne (nach Michelin-Definition: eine Reise wert!) geben. Noch dazu weil es mitten im Weinviertel liegt. In den sog. „Kellergassen“ seiner Dörfer haben sich viele junge, ambitionierte Winzer an eine Überarbeitung der  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Nonseum: ein 3-Sterne Lachmuseum im Weinviertel

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Veganismus: Diät oder Weltanschaung?

Wunderbare Natur: Mandelblüte vor den Schneebergen im Februar 2017 in den Alpujarras

Ein mir unerklärliches Phänomen ist die offensichtliche Unkenntnis über die Grundprinzipien der menschlichen Ernährung. Die Wissenschaft redet über schwarze Löcher im Universum, das menschliche Genom, die molekularen Ursachen von Krankheiten u.s.w., u.s.w. Aber eines ist bis heute so unklar wie eh und je: die adäquate Zusammensetzung der Nahrung für den Menschen. Zwar haben die Forscher auf diesem Gebiet ein enormes Faktenmaterial zusammengetragen, aber über die Relevanz all dieser unzähligen Wissensbrocken für das kulinarische Glück des Menschen ist sehr wenig bekannt, wenn man von der reinen Mangelernährung einmal absieht. Über Ernährung kann sich jeder auslassen und sogar „gesicherte Erkenntnisse“ bei feuilletonistischen Ausschweifungen in der Laienpresse ungeahndet außer Acht lassen. Bei näherer Betrachtung komme ich zu dem zwingenden Schluss, dass Nahrungsaufnahme sehr viel mit Religion gemein hat. In beiden Bereichen spielt der Glaube eine ganz ausschlaggebende Rolle. Wie in den Religionen scheint mir auch im Bereich der Ernährung die Intelligenz des Menschen der ärgste Feind des Glaubens an die Lehrmeinung zu sein.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Veganismus: Diät oder Weltanschaung?

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Sortenrein oder verschnitten?

"Colas de gamba sobre tostada de mar"

In der Gastronomie und beim Wein: verschiedene Zutaten/Rebsorten ergänzen sich und erhöhen den Genuss (hier: Celler de Can Roca, Girona).

Bei manchen Weinfreunden führt die Frage ob sie einen Wein  reinsortig oder als Mischung verschiedener Rebsorten bevorzugen zu einem hochemotionalen Glaubensbekenntnis. Bei genauerem Zuhören kommt allerdings der Verdacht auf, dass sich die Gefühle mehr um die jeweilige Rebsorte ranken als um prinzipielle Vorlieben. Riesling- und Pinot Noir (Spätburgunder)-Freunde sind fast immer die stärksten Verteidiger der Sortenreinheit während Liebhaber der weißen Burgundersorten oder des Cabernet Sauvignons und Merlots eher für „Verschnitte“ zu haben sind. Sie nennen diese dann „Cuvées“, ein im Grunde unpassendes französisches Wort.  Es kommt vom Substantiv „cuve“ was so viel wie Wanne, Tank, Fuder oder einfach nur Behälter bedeuten kann und vielleicht auf das Gefäß hindeutet in dem die Vermischung geschieht. Einen Verschnitt verschiedener Weine nennen die Franzosen „coupage“ oder „assemblage“. Tatsache ist allerdings, dass ausschliesslich bei der Champagner-Herstellung die Zusammenstellung der Grundweine für die Flaschengärung tatsächlich „cuvée“ genannt wird. Das Wort „Cuvée“ hat man offenbar in der deutschen Weinsprache dann verallgemeinert und synonym für den phonetisch und inhaltlich wenig attraktiven Begriff des „Verschnitts“ gebraucht.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Sortenrein oder verschnitten?

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Zeit für die Frühlingsweine

Frühlingsboten: ein blühender Magnolienbaum

Der Frühling ist eine Jahreszeit, die die Seele eines Romantikers zum Schwingen bringt. Das hat auch der schwäbische Lyriker Eduard Mörike (1804 – 1875) so erfahren und das wunderschöne Gedicht vom blauen Band des Frühlings geschrieben:

Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist’s!
Dich hab ich vernommen!

Hugo Wolf hat es kongenial vertont, die überschäumende Freude über die Düfte des Frühlings findet Ausdruck in den zärtlichen und lebhaften Tönen des Lieder-Komponisten.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Zeit für die Frühlingsweine

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Spanische Geschichte lesen

Zwei sehr lesenswerte Bücher

Die Lektüre zwei thematisch eng mit einander verbundener Bücher von Georg Bossong „Das maurische Spanien – Geschichte und Kultur“ und „Die Sepharden – Geschichte und Kultur der spanischen Juden“ (beide als Taschenbuch erschienen im Verlag C. H. Beck, München 2016) hat mich begeistert. Während der Recherche zu meinem Buch „Der maurische Traum“ (Jenior Verlag, Kassel, 2. Aufl. 2002) hatte ich schon sehr viel von anderen Autoren über diese beiden Aspekte der spanischen Geschichte gelesen und glaubte eigentlich alles Wesentliche zu wissen. Aber G. Bossong hat in sehr anschaulicher Sprache einige Schwerpunkte aufgegriffen, die ich selbst bislang noch nicht ausreichend gewürdigt hatte.

Da ist zum Beispiel die wichtige Frage wie die Rolle des maurischen Al-Andalus, also des islamischen Staates auf der Iberischen Halbinsel, in der spanischen Geschichte insgesamt zu bewerten ist.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Spanische Geschichte lesen

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