Würde „Terra preta“ zu noch besserem Wein führen?
In der Kulturgeschichte des Menschen gebührt der Geschichte der Landwirtschaft besondere Aufmerksamkeit, denn um das Überleben unserer Spezies zu garantieren bedurfte es zu allen Zeiten und in allen Regionen der Erde Techniken, die mit der stetig wachsenden Bevölkerung die Effizienz der Nahrungsmittelproduktion steigerten. Dazu gehörte
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Buchcover: Ansichten der Natur
Die vergangenen Sommermonate (des Jahres 2018) standen bei mir ganz im Zeichen der Lektüre von Andrea Wulfs grandioser Humboldt-Biografie „Alexander von Humboldt und die Erfindung der Natur“ (C. Bertelsmann, München 2016). Die Autorin hat darin einen Mann porträtiert, in dessen Persönlichkeit sowohl ein ernsthafter Naturwissenschaftler als auch ein reisender
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Das Bauhaus in Dessau mit der einst bewunderten Glassfassade
In der modernen Architektur und beim Design von Gebrauchsgegenständen erkennen wir auch heute noch sehr häufig das große ästhetische Vorbild aus den 20/30er Jahren des vergangenen Jahrunderts: den sog. Bauhaus- Stil. Damals im Jahre 1919 gründete Walter Gropius in Weimar das „Bauhaus“. Dies bestand
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Der Poseidon-Tempel in Paestum
Wenn man die große Treppe des Frankfurter Städel Museums hinauf geht trifft man im ersten Saal des oberen Stockwerks auf das spektakuläre Bild Johann Heinrich Wilhelm Tischbeins mit dem Titel „Goethe in der Campagna“. Die Erscheinung des auf einem waagerecht liegenden, steinernen Obelisken sitzenden Goethe hat, trotz aller anatomischer
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Anleitung zum Brauen und Genuss von Bier in einer anonymen Schrift aus dem 18. Jahrhundert
An dieser Stelle habe ich mich kürzlich zum sog. „Craft Beer“ bekannt und versucht klar zu machen, dass diese handwerklichen Biere, die mittlerweile zu einer regelrechten Massenbewegung geworden sind, durchaus in bestimmten Situationen den Wein ersetzen können. Was
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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