Wildbienen-Imker bei der Arbeit im Wald (Foto: Pixabay)
Im antiken Griechenland nannte man den Honig „Himmelstau“ und verstand ihn als süße Gabe der Götter an den Menschen. Das großartige und wunderbar erotische „Hohe Lied des Salomo“ im Alten Testament lässt den Bräutigam die Braut preisen „Von deinen Lippen, Braut, tropft Honig; Milch und
Bitte lesen Sie hier weiter: Metapher sowie einzigartiges Naturprodukt: der Honig
Fanny Mendelssohn Bartholdy gezeichnet von ihrem späteren Ehemann Wilhelm Hensel (gemeinfrei)
„Materielle Genüsse waren ihr ziemlich gleichgültig: gut Essen und Trinken, Bequemlichkeiten, Toilette. Luxus aller Art waren nicht zu ihrem Leben notwendig; wohl aber Umgang mit gebildeten, klugen Menschen, im kleineren Kreis, und Kunstgenüsse. Ihr Freiheitssinn wurzelte tief in ihrer Natur: gegen den
Bitte lesen Sie hier weiter: Keine „femme libre“: die Musikerin Fanny Hensel
Für einen pensionierten Eisenbahner geschaffener (und geschmacklich fragwürdiger) Jubiläums-Humpen (Pixabay)
Unsere Trinkkultur hat über die Jahrhunderte in ihrer Entwicklung ein kleines Wunder vollbracht: die Größe der Trinkgefäße hat sich sehr genau an den vorgesehenen Inhalten orientiert. Schnapsgläser sind kleiner als Weingläser und diese wiederum kleiner als Bierkrüge. Setzt man den Alkoholgehalt der jeweiligen
Bitte lesen Sie hier weiter: Lasst Euch nicht lumpen, hoch mit dem Humpen!
Edward Jenner, der Vater der ersten Pockenschutzimpfung in Schottland.
Eines der größten Probleme der gegenwärtigen Gesundheitspolitik ist die große Zahl der Verweigerer der Covid-19-Impfung. Knapp ein Drittel der bundesdeutschen Bevölkerung lassen sich nicht impfen und die Politik kapituliert vor dieser Tatsache. Das wird gelegentlich als „Staatsversagen“ apostrophiert und manche reden gar von einem
Bitte lesen Sie hier weiter: Sind Impfgegner Neo-Romantiker?
Auch für Dilettanten gültig: Schriftzug über dem Eingang zur Frankfurter Alten Oper
Mit dieser Tatsache muss ich leben: ich habe keine richtige Begabung für die Musik. So traurig das klingt: ich kann keine Noten lesen, ich spiele kein Instrument, kann nicht einmal singen, wiedererkenne nur schwerlich eine einmal gehörte und etwas komplexere Melodie
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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