Verbessert Musik den Wein?

Über Lautsprecher ertönt Beethoven und Bach im Weinkeller, in denen die Barriques mit dem jungen Rotwein liegen. Der Wein wird rund um die Uhr beschallt erklärte mir vertrauensvoll der zuständige Önologe. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass die abgespielten Stücke „Betriebsgeheimnis“ seien, „zu laut sollten sie allerdings nicht sein!“ gab er zu bedenken. Der Wein wird harmonischer und ausgeglichener durch die Musik während des Reifungsprozesses – so jedenfalls lautete seine Hypothese.

Die Schallwellen sind ja bekanntlich Schwingungen, die sich nicht nur in der Luft sondern auch in Flüssigkeiten, wie Wein und im Holz der Fässer ausbreiten können. Sie sollen helfen die Hefen in der Schwebe zu halten und somit wie eine Art „bâtonage“ auf den reifenden Wein wirken. Die Wirkung von Musik auf biologische Systeme ist ja seit langen bekannt. Ein eklatantes Beispiel ist die Beschallung von Milchkühen zur Steigerung der Milchproduktion. Auch dabei kommt es auf die „richtige“ Musik an. Ein Favorit der Kühe scheint übrigens Beethovens „Pastorale“ zu sein.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Verbessert Musik den Wein?

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Marienkäferton: kein Glücksgefühl!

In  ihrer frühromantischen Liedersammlung „Des Knaben Wunderhorn“ haben Achim von Arnim und Clemens Brentano nachfolgenden Text festgehalten:

Marienwürmchen setze dich
Auf meine Hand,
Ich tu dir nichts zu Leide.
Es soll dir nichts zu Leid gescheh’n,
Will nur deine bunten Flügel seh’n,
Bunte Flügel meine Freude.

Mit dem Marienwürmchen meinten sie den Marienkäfer, der allgemein als Glückssymbol gilt und so nützlich für die Landwirtschaft ist, dass er als Geschenk der Jungfrau Maria angesehen wurde, daher sein Name. Die sieben Punkte auf seinen Flügeln galten als heiliges Symbol der sieben Tugenden Marias und sein leuchtendes Rot repräsentierte die Liebe.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Marienkäferton: kein Glücksgefühl!

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Erhalt geistiger Fähigkeiten durch mäßigen Alkoholkonsum?

Behandlungsbedürftige Allergien nach Weingenuss?

Alzheimerprophylaxe: statt Pillen mäßiger Alkoholgenuss?

E.J. Neafsey und M. A. Collins haben eine Übersichtsarbeit über 143 klinische Studien aus den vergangenen 30 Jahren zum Thema „geistige Fähigkeiten unter Langzeit- Alkoholeinfluss“ geschrieben. Grundlage für diese und andere, vorausgegangene Arbeiten waren experimentelle Befunde, die vermuten ließen, dass Alkohol eine gewisse Schutzwirkung bei der Entstehung von Alzheimer-Demenz haben könnte.

Die Autoren haben sich ausschließlich mit sog. „Gesellschaftstrinkern“ und „Nichttrinkern“ beschäftigt. Dass hoher Alkoholkonsum an sich sich negativ auf den geistigen Zustand des  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Erhalt geistiger Fähigkeiten durch mäßigen Alkoholkonsum?

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Sind ausreichend Vitamine im Wein?

Vitamine sind chemische Verbindungen, die für viele lebenswichtige Vorgänge im menschlichen Körper benötigt werden. Da der Körper diese nicht selbst herstellen kann müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Jedes einzelne, mit einem Buchstaben bezeichnete Vitamin erfüllt eine ganz bestimmte Aufgabe und sein Mangel kann zu spezifischen Erkrankungen führen. Früchte aller Art sind eine bedeutende Quelle von Vitaminen, vor allem der sog. „Wasserlöslichen (hydrophilen)“, dem Vitamin C und Teilen der ganzen B-Gruppe. Aber auch „fettlösliche (lipophile)“ können in kleinen Mengen vorkommen (z.B. die Vitamine A, D und H). Gelegentlich hört man, dass Vitamine im Wein so gut wie nicht vorkommen. Dies ist falsch!  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Sind ausreichend Vitamine im Wein?

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Der Boden: wieviel Dünger ist wirklich notwendig?

Im letzten Beitrag war von den Böden der Rebgärten die Rede. Es ist einsichtig, dass sich ihre Qualität und Zusammensetzung im Laufe der Jahre durch Nährstoffentzug verändern. Obwohl die Weinrebe im Grunde eine sehr anspruchslose Pflanze ist und sogar auf kargen Böden häufig besseres Lesegut als auf fruchtbaren ergibt, müssen verbrauchte Nährstoffe in regelmäßigen Zeitabständen zugefügt werden. Rebgärten bzw. Weinberge sind meist eine ausgesprochene Monokultur, d.h. es werden dem Boden Jahr für Jahr die gleichen Stoffe entzogen. Die Düngung soll dies korrigieren. Dabei muss selbstverständlich auf die Umweltverträglichkeit der jeweiligen Maßnahme geachtet werden,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Boden: wieviel Dünger ist wirklich notwendig?

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