 Das europäische Bio-Siegel (u.a. auch auf Bio-Wein-Flaschen)
Neulich stand ich vor dem Schaufenster eines Bioladens in der Frankfurter Innenstadt und traute meinen Augen nicht: da stand eine Flasche mit einem Zettel am Flaschenhals festgebunden, auf dem stand in Großbuchstaben „VEGANER WEIN“. Meine erste Reaktion war völliges Unverständnis, denn Wein ist ja wohl eindeutig ein pflanzliches Produkt – dachte ich. Erst im Laden wurde ich dann aufgeklärt, dass ich „vegan“ mit „vegetarisch“ verwechselt hatte. Unter vegetarischer Ernährung versteht man …. bitte lesen Sie hier weiter: Veganer Wein oder Ökowein?
 Weinliteratur: neben Zeitungen und Zeitschriften eine unerschöpfliche Quelle von Trinkempfehlungen
Als professioneller Weinfreund schaue ich mir natürlich auch das Weinangebot der Konkurrenz in Internet regelmäßig an. Dabei ist mir schon lange aufgefallen, dass es einige Händler gibt, die nur noch Weine anbieten, denen von allgemein bekannten Kritikern eine hohe Punktzahl gegeben wurden. Der Weinhändler hat sich in diesen Fällen offenbar zum bürokratischen Weinbeschaffer gemacht, der außer vielleicht einer kommerziellen, keinerlei weitere Qualifikation für seinem Beruf mitbringt. Damit degradiert er eigentlich die ganze Weinbranche und bezeugt, was ich schon immer vermutet habe, dass nämlich Weinkritiken nichts anderes sind als Verkaufsinstrumente. Die Tatsache, das Lidl kürzlich einen „Master of Wine“ angestellt hat, der die eigenen Weine im 100-Punkte-Schema für die hauseigene Werbung beurteilen muss …. bitte lesen Sie hier weiter: Trinken Sie Punkte?
Wer Frankfurt besucht kommt notgedrungen in Berührung mit dem Lokalgetränk Apfelwein, sei es auch nur beim Anblick der bunten, alten Strassenbahn namens „Äppelwoi-Express“ in dem sich fröhliche Touristen an den Hochhäusern vorbei schaukeln lassen. Apfelwein ist aber eine in vielen Teilen der Welt verbreitete Delikatesse, jeweils mit ihrer ganz spezifischen Note und Geschichte. Am Beginn derselben in Europa stehen die Römer (Lat.: vinum ex malis factum = Wein aus Äpfeln gemacht). So auch in Spanien. Die römische Liebe zu den Äpfeln ist unverändert auf die später ins Land eingewanderten Westgoten übergegangen. Isidor, Bischof von Sevilla und berühmter westgotischer Historiker, beschreibt eine Vielzahl von Apfelarten in den „pomarias“ (Apfelgärten) seines Heimatlandes. „Melimela“ war eine sehr beliebte, …. bitte lesen Sie hier weiter: Asturische Sidra – Apfelwein zum Geniessen
 Leonardo da Vinci: Der truvianische Mensch – Harmonie des Körpers (=Gesundheit)
Nach Schätzungen der Weltgesundheits-Organisation (WHO) wird es im Jahr 2030 in Europa 66,5 Mio. Diabetiker geben. Allein in Deutschland sind es es gegenwärtig schon ca 4 Millionen. Maßnahmen, die zur Verminderung der gefürchteten Komplikationen dieser Krankheit führen sind daher von hoher gesundheitspolitischer Relevanz. Vor kurzem bin ich im Internet auf eine klinische Studie von J.I. Blomster und Mitarbeitern gestoßen, deren Ergebnisse mich wegen ihrer klaren Aussagen überrascht haben. Es ging um die Frage welchen Einfluss Alkohol-Trinkgewohnheiten auf die häufigsten Herz-/Kreislaufkomplikationen während des Verlaufs von Diabetes des Typs 2 haben. Bekannt ist ja aus vielen vorangegangenen Studien, dass Herz- und Kreislauferkrankungen …. bitte lesen Sie hier weiter: Wein und Diabetes
Die spanischen Wähler haben sich vergangenen Sonntag kompromisslos zu Europa bekannt. Eurokritiker gab es nicht und auch Isabel del Olmo, die Geschäftsführerin von LA VINERIA, ist eine begeisterte Europäerin. Julia Lorenz, Journalistin der „Frankfurter Neue Presse“ hat am Tag vor der Wahl (24.05.2014) auf die Internationalität von Frankfurt hingewiesen und als leuchtendes Beispiel dafür in ihrem Artikel auch Isabel del Olmo genannt. Sie hätte ebenso einen Blick in die Kunden-Kartei von La VINERIA werfen können um das weit gefächerte Nationalitäten-Spektrum der Weinfreunde im Rhein-Main-Gebiet aufzuzeigen. Wir sind sehr stolz darauf und laden alle Liebhaber guter Rebensäfte, die uns noch nicht kennen, dazu ein sich einmal im Sortiment von LA VINERIA, dem anerkannten Spanien-Spezialisten der Region, umzusehen.

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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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