Farbe und Gehör sind in unserer Sprache eng verquickt: wir sprechen von Farbklängen oder Farbtönen und benutzen akustische Begriffe zur Beschreibung von Farben: z.B. schrill, leise, laut. Wenn wir Farben hören können warum dann nicht auch Farben riechen oder schmecken? Die Werbeindustrie hat einen ganzen Zweig ihrer Forschung dieser Thematik gewidmet und wir wissen längst,
Bitte lesen Sie hier weiter: Weinbilder als sensorische Charakterisierung des Weins?
Bereits die Farbe lässt erkennen, dass der Inhalt von zwei Flaschen unterschiedlich ist
Der Titel dieses Beitrags klingt wie ein althergebrachtes Klischee, und trotzdem ist die Aussage völlig richtig. Fast jedem Weinfreund ist es schon mal passiert, dass zwei Flaschen des selben Weins, zur gleichen Zeit gekauft und nach ein paar Jahren gleichzeitig
Bitte lesen Sie hier weiter: Es gibt keine guten Weine, sondern nur gute Flaschen
Die Überschrift stammt aus Karl Simrocks Sammlung „Die deutschen Sprichwörter“ aus dem Jahr 1846. Dieses geflügelte Wort mag für den Menschen wohl gelegentlich gelten für den Wein aber ganz sicher nicht. Weil das so ist muss er „geschönt“ werden. „Schönung“ ist tatsächlich ein stehender Begriff in der Kellertechnik und bedeutet soviel wie „Klärung“. Kurz nach
Bitte lesen Sie hier weiter: „Von der Schönheit kann man nicht leben“
„Brevibacterium linens“ ist der lateinische Name für einen Keim, der häufig auf die Oberfläche von Frischkäse zusammen mit Salzlösung und anderen Ingredienzien gesprüht oder gepinselt wird (franz. affinage). Bei der weiteren Käsereifung kommt es dann zu einer rötlich-orangenen Rinde. Zwar dringt diese sog. „Rotschmiere“ nicht in das Innere des Käses vor, sorgt aber trotzdem für
Bitte lesen Sie hier weiter: Delikat: Rotschimmelkäse und Wein
„Die Bummler machen noch einige Runden und verschwinden dann, um im Café des Don Pedro Hurtado, des besten Eiskonditors von Granada, einen Scherbett oder einen Agraz zu sich zu nehmen…“ berichtete Théophile Gautier, der Meistererzähler aus Frankreich, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in seinen Aufzeichnungen von einer Andalusienreise. Das Eis für die kühlen
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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