korybantischer Tanz, ein Tanz, der wahrscheinlich auf Gymnopaedien getanzt wurde
Wieder ist es ein ziemlich verwirrender Begriff, der ein Musikgenre bezeichnen und verständlich machen soll: „neue Einfachheit“. Was kann man sich darunter vorstellen? Verzicht auf komplexe musikalische Formen? Leicht verständliche, musikalische Inhalte? Rückgriff auf ältere Perioden der Musikgeschichte? Vielleicht von allem ein bisschen!
Bitte lesen Sie hier weiter: Die schweigsame Musik des Erik Satie und Federico Mompou
J. Franzens Buch in dem der Essay „Warum Vögel wichtig sind“ enthalten ist.
Über der nahen Wasseroberfläche trillert ein Schwarm von Bienenfressern und manche von ihnen schlagen mit den Flügeln das frische Nass auf, dass es wie ein Haufen Glasperlen funkelnd in die Höhe spritzt. Das Treiben ist so bunt und lustig wie
Bitte lesen Sie hier weiter: Jonathan Franzen: Vögel sind wichtig!
Eduardo Chillida: Windkamm in San Sebastian
Seit dem optischen und akustischen Erbebnis der „Windkämme“ an der Westseite der Bucht von San Sebastian vor etlichen Jahren habe ich mich total in die schlichte Formensprache des Eduardo Chillida verliebt. Jedem Verfolger der Nachrichten im deutschen Fernsehen muss außerdem die eindrückliche Tentakel-Skulptur namens „Berlin“ vor dem
Bitte lesen Sie hier weiter: Eduardo Chillida in Wiesbaden
Ende Oktober 2015 wurde in Granada in der Nähe der Kathedrale das neue „Centro Garcia Lorca“ eröffnet. In der sehr ansprechenden, modernen Architektur wurde für diese Gelegenheit eine Ausstellung zusammengestellt, die verschiedene Dokumente und Kunstwerke zum Thema „Teoría Del Duende“ versammelt hat (läuft vom 30.10.2015 bis zum 10.02,2016). Was ist „Duende“? Im Lexikon findet
Bitte lesen Sie hier weiter: Der „Duende“ des Weins
reift im Barrique: Tempranillo
Vergangenen Samstag stellte ich mich bei einem Geldautomat auf der Frankfurter Zeil an; vor mir war eine Frau damit beschäftigt die Technik der Maschine zu überlisten, damit diese Papiergeld aus dem Schlitz drückte. An ihrer Seite stand ein kleines, schätzungsweise 9-jähriges Mädchen und trällerte ein Liedchen vor sich hin.
Bitte lesen Sie hier weiter: Das Lied eines Mädchens weckt Erinnerungen
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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