Fastenzeit, Zeit des Verzichts?

Ein Schlösschen an der Loire (Cheverny) kann glücklich machen, muss aber nicht!

Ein kleines Schlösschen an der Loire (Cheverny) kann auch glücklich machen, muss aber nicht zwangsläufig!

Am vergangenen Aschermittwoch begann die Fastenzeit und manch ein Genießer hat sich da wohl wieder einmal vorgenommen bis zum Ostersonntag keinen Alkohol mehr zu trinken, keine Schokolade mehr zu essen oder keine Zigarren mehr zu rauchen. Der guten Vorsätze gibt es beinahe so viele wie es Menschen gibt und sehr häufig stehen sie mit Verzicht auf  einen geliebten Genuss in Verbindung. Verzicht kann gelegentlich für Geist und die Gesundheit tatsächlich nützlich sein, denn er zeigt dem Verzichtenden, dass sie/er nicht abhängig von dem vermeintlichen Laster ist.

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Der Wein und das Krebsrisiko

Meine frühere Tätigkeit als forschender Mediziner bringt es mit sich, dass mich medizinische Themen auch im Zusammenhang mit meiner anderen Leidenschaft, dem Wein, ganz besonders interessieren. Die Beiträge zu diesem Blog bezeugen dies ja sehr deutlich. Auch das Thema Wein und Krebs trifft bei mir auf großes Interesse, weil es ganz direkt mein früheres Arbeitsgebiet (Krebsforschung) betrifft.

Zur vorbeugenden Wirkung von Wein auf die Entstehung von Krebs gibt unzählige experimentelle Untersuchungen, die von Beobachtungen im Reagenzglas bis zur Krankenstatistik reichen. Im Mittelpunkt stehen dabei die sog. „Antioxydantien“. Diese, auch im Wein vorkommenden Substanzen (siehe Resveratrol) können Mutationen (genetische Veränderungen) in Zellen verhindern und daher nahmen Forscher an, dass sie auch in der Lage sein müssten die Entstehung von Krebs zu beeinflussen. Ein großes, ungeklärtes Problem ist allerdings  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Wein und das Krebsrisiko

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Alkoholfreier Wein: muss das sein?

Im Internet finden sich einige Foren in denen es um Sinn und Vergnügen von und mit alkoholfreien Weinen geht. Bei allen Beiträgen ist der Tenor durchgehend der gleiche. Was für alkoholfreies Bier schon allgemein akzeptiert ist, liegt beim Wein noch in weiter Ferne: genussvolles Trinken. Auf der spanischen Weinmesse Fenavin (2013) habe ich auch zweimal einen entalkoholisierten Wein probiert und mich zweimal mit Grausen abgewandt. Ich kann nicht leugnen, dass ein Bedarf für derartige Weine besteht, denn oft genug verhindert Alkohol die Nachhausefahrt nach einem guten Mahl – und auf ein paar Gläser eines guten Weines zum Gaumengenuss verzichtet ein Gourmet nur sehr ungern. Natürlich gibt es alkoholfreie Alternativen, aber keine ersetzt wirklich den Wein. Wer in Spanien einen „vino sin alcohol“ bestellt bekommt häufig ein Glas Traubenmost serviert. Schmeckt auch, insbesondere wenn er eiskalt getrunken wird, aber eben nicht nach Wein.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Alkoholfreier Wein: muss das sein?

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Was hat es mit der Reblaus auf sich?

Vor mehr als 70 Jahren sang das Wiener Original Hans Moser „I muass im frühern Leben a Reblaus gwesen sein!“ Damit begründete er seine Liebe zum Wein und ihm folgten unzählige Epigonen, die ihre Weinläden oder -kneipen „Zur Reblaus“ o. ä. nannten. Das klingt zunächst ganz anheimelnd und lustig, wenn man aber etwas genauer nachdenkt, erkennt man den Hohn, denn dahinter verbirgt sich nichts anderes als eine beschönigende Bechreibung des Insektes welches im 19. Jahrhundert zu einer der größten biologischen Katastrophen der Geschichte wurde: der Phylloxera (Reblaus). Sie wurde vermutlich vor 1863 von den Vereinigten Staaten nach Südfrankreich eingeschleppt und hatte binnen kurzem fast den gesamten Weinbau des Landes vernichtet. Napoleon III. setzte noch vor Beginn des deutsch-französichen Krieges 1870 eine Kommission zur Erforschung und Bekämpfung der Phylloxera ein,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Was hat es mit der Reblaus auf sich?

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Regelmäßiger Weinkonsum beugt Depressionen vor

„Der Traum der Vernunft erzeugt Ungeheuer“, so nannte Goya eine seiner berühmtesten Radierungen in den sog. Caprichos. Es könnte auch der Albtraum eines Depressiven sein. Es wird geschätzt, dass gegenwärtig beinahe 6 Millionen Menschen in Deutschland unter Depressionen leiden. Da verwundert es nicht, dass mit konstanter Regelmäßigkeit über Prominente, vielfach auch Sportler, berichtet wird, die an einer Depression erkrankt sind. Anfang des Jahres wurde der fünfmalige australische Olympiasieger Ian Thorpe (31) mal wieder in den Medien erwähnt, denn er soll wegen Alkoholmissbrauch und Depressionen in ein Krankenhaus in Sidney eingeliefert worden sein. Tatsächlich scheint es generell so zu sein, dass ein auffälliges Trinkverhalten öfter mit Depressionen einhergeht. Bei näherer Betrachtung könnte die Kausalitätskette aber auch genauso von der anderen Seite her aufgezogen werden, denn Depressionen verleiten vermutlich zur überdosierten Selbsttherapie mit der Flasche.

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