Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Ein großes Forum für Weinfreunde: Fenavin 2013

Das Team am Stand der DOP Granada auf der Fenavin 2013

Das Team am Stand der D.O.P. Granada auf der Fenavin 2013 in Ciudad Real

Vom 7. bis 9. Mai 2013 fand in Ciudad Real die 6. Feria nacional de vino, die Fenavin 2013, statt. Diese wird mittlerweile als die wichtigste Messe für Weinerzeuger und –händler aus Spanien angesehen. Der internationalen Bedeutung des spanischen Weins entsprechend waren auch sehr viel ausländische Besucher anwesend.  Über 1.200 Bodegas haben dort ihre Weine präsentiert, etwas über die Hälfte kamen aus Neukastilien (Castilla-La Macha). Auch die neue DOP Granada, zu der auch unsere kleine Bodega Los Barrancos S.L. zählt, war mit einem eigenen Stand vertreten. Zusammen mit 5 anderen Kellereien haben wir dort unsere Weine einem sehr interessierten Publikum vorgestellt. Die Resonanz war unerwartet groß.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ein großes Forum für Weinfreunde: Fenavin 2013

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Trends in der Weinwelt

Wein unterliegt der Mode wie trendige Kleider im Schaufenster

Wein unterliegt der Mode ebenso wie die trendigen Kleider in den Schaufenstern von Boutiquen

Trends sind ein soziologisches Phänomen, welches tatsächlichen Strömungen und Entwicklungen in der Gesellschaft vorausgeht. Die Trendforschung versucht die gemachten Beobachtungen auf eine wissenschaftliche Basis zu stellen auf der Voraussagen über zukünftiges Konsumverhalten von Gruppen gemacht werden können. Im Bereich des Weins gibt es selbstverständlich auch Trends, die frühzeitig zu erfassen der Wunsch eines jeden Weinmachers ist, um nicht am Markt vorbei zu produzieren, denn Trends sind immer die Vorreiter einer späteren Mode. Wir Weinfreunde erinnern uns an viele solcher Moden, die unseren Geschmack und unsere Freude am Wein z. T. erheblich beeinflusst haben. Manchmal waren es Personen oder bestimmte Ereignisse, die zu „Trendsettern“ wurden.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Trends in der Weinwelt

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Don Quijote liebte ihn auch: Queso Manchego

Gereifter Manchego Artesano, der perfekte Begleiter eines würzigen Rotweins aus Castilla-La Mancha

Gereifter Manchego Artesano, der perfekte Begleiter eines würzigen Rotweins aus Castilla-La Mancha

Es gibt keinen besseren Käse zu den herzhaften Weinen aus der D.O. La Mancha bzw. zu Weinen mit der Herkunftsbezeichnung „Vino de la Tierra de Castilla“, die aus der Tempranillo-Variante  „Cencibel“ gekeltert werden, als den Queso Manchego. Er ist ein Schafsmilchkäse aus der Region, die sich über die weinproduzierenden Provinzen Cuenca, Ciudad Real, Toledo und Albacete erstreckt. Seine Geschichte reicht in graue Vorzeiten zurück. Wie der Wein ist auch der Käse heute unter einer Herkunftsbezeichnung geschützt. Danach darf er nur aus der Milch der sog. „Manchego-Schafe“ gemacht werden, einer sehr robusten Rasse, die es praktisch nur dort gibt. Zu seiner Herstellung ist die Verwendung sowohl von pasteurisierter als auch von roher Schafsmilch erlaubt. Wird Rohmilch (leche cruda) benutzt, darf sich der Käse Queso Manchego Artesano (handwerklich erzeugter Manchego-Käse) nennen. Man sollte auf keinen Fall vergessen, dass nur dieser “Artesano”-Käse das ganz besondere Terroir des Landes widerspiegelt. Das Weideland  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Don Quijote liebte ihn auch: Queso Manchego

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Ein glücklicher Jahresbeginn mit einem weißen Rioja von 1985

Lopez de Heredia: Traditionelle Werte beim Wein und bei der Architektur

Lopez de Heredia: Traditionelle Werte beim Wein und bei der Architektur

Mein erster Weißwein des Jahres 2013, gleichsam der Jahresbegrüssungstrunk, war eine Flasche Viña Tondonia Blanco Reserva 1985. Die Flasche war ein Gastgeschenk eines Freundes, der selbst kein Kostverächter ist. Trotz der vermutlich bald 20 Jahre, die der Korken schon in der Flasche verbracht hat, war er noch nicht brüchig und saß fest im Flaschenhals. Nach dem Eingießen in ein dickbauchiges Burgunderglas sprang mir sofort das leuchtende Gold des Weins ins Auge. Der Duft war betörend: Juchtenleder, zarte Vanilletöne, ein Hauch von Zitrone und Orangenschale und Anklang von Thymian und Rosmarin eingerahmt von gerösteten Esskastanien. Am Gaumen  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ein glücklicher Jahresbeginn mit einem weißen Rioja von 1985

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Tempranillo – eine Rebsorte für die Welt?

 David Schwarzwälder, Angel Anocíbar und Pablo Calvo (ICEX) in der Diskussion um den "Tempranillo"

David Schwarzwälder, Angel Anocíbar und Pablo Calvo (ICEX) in der Diskussion um den “Tempranillo”

Es ist noch gar nicht so lange her, da haben viele Weinfreunde den Tempranillo als eine rustikale Rebsorte aus dem Norden Spaniens  etwas verächtlich betrachtet. Schuld daran war u. a.  der intensive Holzgebrauch spanischer Winzer, deren Weine mehr nach Eiche als nach einer spezifischen Traubensorte schmeckten.  Ich erinnere mich noch sehr genau an viele deutsche Weinkritiker, die in den 80-iger Jahren des vorigen Jahrhunderts Rioja-Weine lapidar als „Eichensäfte“ abtaten. Seither hat sich unendlich viel getan:  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Tempranillo – eine Rebsorte für die Welt?

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Weinlese 2012 in Spanien: erste Einschätzung

Auch am Ebro gab es 2012 weniger Trauben

Auch am Ebro gab es 2012 weniger Trauben

Über die Weinlese 2012 in Andalusien bei der Bodega Los Barrancos habe ich bereits „life“ in diesem Blog geschrieben (Spaniens Süden: das Klima bedingt eine frühere Weinlese). Was in den hoch gelegenen Alpujarras galt lässt sich in gewisser Weise auf ganz Spanien beziehen. Im Vordergrund stehen überall im Land die deutlich geringeren Erträge und in vielen Gegenden redet man bereits jetzt von höheren Preisen für die Faß- und sogar für die bereits abgefüllten Weine. Im Vergleich zum vergangenen Jahr 2011 sollen die Mengeneinbußen bei der Lese in den schlimmsten Fällen bis zu einem Viertel betragen haben.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Weinlese 2012 in Spanien: erste Einschätzung

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Spaniens Süden: das Klima bedingt eine frühere Weinlese

Bodega Los Barrancos: Ein Tag der Weinlese 2012 (12.09.2012)

Bodega Los Barrancos: Ein Tag der Weinlese 2012 (12.09.2012)

Schon der Beginn des Farbumschlages der Reben von Weiß zu Blau am 2. August 2012 hatte den Hinweis erbracht, dass der Reifeprozess dieses Jahr schneller vor sich ging als in anderen Jahren. Grund dafür war ein ungewöhnlich warmer und trockener Juni und Juli. Diese Wetterverhältnisse änderten sich nicht während der folgenden Wochen. Bereits im Juli gab es eine Hitzewelle die mit dem Südwind feinen Sand aus der Sahara über das Mittelmeer nach Andalusien brachte. In den Nächten kühlte es sich kaum ab, die Temperaturen blieben auch nach Einbruch der Dunkelheit weit über 30 °C. Die ersten Zuckeranalysen Ende August zeigten bereits Werte um einen potentiellen Alkoholgehalt von 14 Vol.-% (in Spanien wird der Zuckergehalt des Mostes nicht in Oechsle sondern in potentiellem Alkoholgehalt des Weines ausgedrückt).  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Spaniens Süden: das Klima bedingt eine frühere Weinlese

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Ein 44 Jahre alter Rioja begeistert mich

Paternina Gran Reserva "Reserva Especial" 1968

Paternina Gran Reserva “Reserva Especial” 1968

In meinem anadalusischen Weinkeller, der zugegebenermaßen keine wirkliche Temperaturkonstanz garantiert, fand ich zwei Flaschen eines Weines, den ich vor einigen Jahren bei einem Weinhändler in Granada erstanden hatte. Es war ein 1968er Federico Paternina Gran Reserva, der als „Reserva Especial“ etikettiert war. Die erste Flasche war grauenvoll, die Farbe des Inhaltes war braun und der Duft, besser gesagt, der Gestank, glich dem eines Kuhstalls. Ohne zu probieren landete die Flüssigkeit im Ausguss. Enttäuscht öffnete ich die zweite Flasche, deren Korken schon brüchig zu werden begann. Zwar hatte die Farbe des insgesamt recht hellen Weins auch schon Brauntöne, aber am Rand des Glases schimmerten noch rote Ziegeltöne durch. Das Bukett entfaltete sich sofort: zarte Rauchnoten, feines Leder und eine Fülle von Bergkräutern. Am Gaumen fand sich die gleiche Aromatik,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ein 44 Jahre alter Rioja begeistert mich

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

So wollte ich ihn schon immer haben: Cerro de la Retama 2010

Cerro de la Retama 2010 - ein wahrhaftiger Autorenwein

Cerro de la Retama 2010 – ist ein wahrhaftiger Autorenwein geworden

Vor knapp drei Monaten haben César Ortega und ich die Cuvée des Cerro de la Retama zusammengestellt. Der Großteil des Weins kam, wie schon öfter, von unserem Rebgarten namens Loma de los Felipes. Dieser Mischsatz aus Tempranillo und Cabernet Sauvignon war mal wieder der komplexeste der uns zur Verfügung stehenden Jungweine. Dazu haben wir  ….  bitte lesen Sie hier weiter: So wollte ich ihn schon immer haben: Cerro de la Retama 2010

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Bei 30 °C in einer Sommernacht: der Maduresa 2007

Mit bemerkenswertem Etikett: Maduresa 2007 aus Valencia

Mit bemerkenswertem Etikett: Maduresa 2007 aus Valencia

Ich wollte einmal wissen, wie sich rote Spitzenweine in einem warmen Sommerklima präsentieren. Um das rauszubekommen habe ich mir in Granada drei Weine gekauft, die es auch im Sortiment von La Vineria gibt. Dabei habe ich übrigens bemerkt, dass die Weine im Ursprungsland auch nicht billiger als in Deutschland sind. Ich habe sie während des heißen Sommers 2012 verkostet in dem in manchen Nächten das Thermometer nicht unter die 30 °C-Marke sank. Nachfolgend die letzte Verkostungsnotiz.

Der „Celler del Roure“ ist eine kleine Weinkellerei in der D.O.Valencia im Besitz von Pablo Calatayud, einem Weinbauingeneur, der mit Herz und Seele bei seinem Beruf ist. Er hat sich in eine fast ausgestorbene, valencianische rote Rebsorte namens „Mandó“ verliebt  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Bei 30 °C in einer Sommernacht: der Maduresa 2007