Die Zeit ist ein Begriff, der uns einen wichtigen Aspekt der Lebensqualität beschreibt. Dabei begehen vermutlich die meisten Menschen den Fehler die Zeit als objektive Maßeinheit verstehen zu wollen und reden von Wochen, Tagen, Stunden und Minuten. Aber die Zeit ist auch eine ganz subjektive Angelegenheit, denn neben der quantitativen Zeit, die sich in den
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Der Zeitmesser am Handgelenk:: Fluch oder Segen?
Die Zeit spielt im Leben eines jeden Menschen eine so zentrale Rolle, dass man eigentlich annehmen könnte sie sei gut erforscht und berge keine Mysterien mehr. Bei genauerem Hinsehen fällt aber auf, dass wir selbst nicht besonders viel über den Zeitbegriff wissen und auch die Forschung
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Vermutlich kennt jeder Mensch Worte zu denen er entweder eine besondere Zuneigung oder eine spezielle Ablehnung hegt. Ein Wort welches ich überhaupt nicht ausstehen kann ist „lecker“. Bei seinem Anhören sehe ich vor meinem geistigen Auge sofort eine geöffnete Pralinenschachtel auf einem Mahagonitisch mit Spitzendeckchen. Das Wort strahlt fürchterliche Kleinbürgerlichkeit aus, verziert mit kitschigen Schleifchen.
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Im Keller vergessen: 1971er Kinheimer Hubertuslay von der Mosel
Gut gereifte Weine begeistern mich, aber es muss ja nicht immer Spanien sein! Seit der Auflösung des Weinkellers meines Vaters vor etwa 30 Jahren ruhen bei mir gut temperiert zwischen älteren Gran Reservas aus der Rioja auch ein paar verstaubte Flaschen eines Moselweins des
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Wer Frankfurt besucht kommt notgedrungen in Berührung mit dem Lokalgetränk Apfelwein, sei es auch nur beim Anblick der bunten, alten Strassenbahn namens „Äppelwoi-Express“ in dem sich fröhliche Touristen an den Hochhäusern vorbei schaukeln lassen. Apfelwein ist aber eine in vielen Teilen der Welt verbreitete Delikatesse, jeweils mit ihrer ganz spezifischen Note und Geschichte. Am Beginn
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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