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Das französische Vorbild in der Weinkultur

Hohe Qualität, lange Lagerfähigkeit ohne Schwefeldioxyd?Unter den drei Handvoll großen und bedeutenden Rebsorten dieser Welt sind beinahe die Hälfte französischen Ursprungs. Während man die spanische Tempranillo, die italienische Sangiovese oder die amerikanische Zinfandel außerhalb ihrer Landesgrenzen nur sehr selten antrifft, werden französische Sorten wie Cabernet Sauvignon, Merlot, Pinot Noir, Syrah, Chardonnay, Viognier oder Sauvignon Blanc so gut wie überall auf der Welt angebaut. Sie sind geradezu zum Synonym für „internationale Rebsorten“ geworden. Gibt es eine plausible Erklärung dafür? Es kann eigentlich nicht sein, dass die klimatischen oder geologischen Voraussetzungen für nichtfranzösische Rebstöcke so anders sind, dass sie fast nirgendwo auf der Welt eine neue Heimat finden könnten. Vielleicht kommt man dem Phänomen der Dominanz gallischer Sorten über einen Blick auf die Kulturgeschichte etwas näher.

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Baskischer Nationalismus in der Flasche?

Ziemlich genau vor einem Jahr hat der Chef und Önologe von Artadi, Juan Carlos López de la Calle verlauten lassen, dass sich ddie Bodega aus dem Kontrollorgan der Herkunftsbezeichnung „D.O.Ca. Rioja“ zurückziehen werde. Ich hatte an dieser Stelle darüber berichtet (“Zerbricht die Einheit der D.O.Ca. Rioja?”). Vordergründig war der Streitpunkt die unzureichenden Möglichkeiten die Weine der Rioja nach Lagen zu charakterisieren. Artadi war bekanntlich Vorreiter der Einzellagen-Weine und Namen wie Valdeginés, La Poza de Ballesteros, El Carretil, Pagos Viejos, Grandes Añadas und Viña El Pisón haben sich tief im sensorischen Gedächtnis vieler Weinfreunde verankert. Schon bisher waren all diese Weine – auch über ihre teilweise sehr hohen Flaschenpreise – immer gut zu erkennen und kein Genießer hat sich meines Wissens je über mangelnde Kennzeichnung auf den Etiketten beklagt.

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Die Wikinger und der Wein

Bei der Betrachtung der Geschichte der Wikinger werde ich zwangsläufig an die islamischen Terrormilizen im vorderen Orient erinnert: wie diese heute zogen im frühen Mittelalter die Wikinger kreuz und quer durch die Lande, plünderten, raubten und brandschatzten die Dörfer und töteten die Einheimischen. Wer waren diese Menschen? Sie kamen aus dem Norden, dorther wo wir heute die skandinavischen Länder auf der Landkarte sehen. Sie waren keine ethnische Einheit sondern ein bunt zusammengewürfeltes Volk aus den verschiedensten nordischen Stämmen. Ihre Gemeinsamkeit waren die enormen Kenntnisse im Schiffbau. Die langen, schlanken Segelboote, mit denen sie über das Meer kamen und auf den Flüssen ins Festland eindrangen, waren sehr schnell und manövrierfähig. Aber es waren nicht nur kriegerische Absichten, die die Nordmänner verfolgten, sie trieben auch Handel mit ihren landeseigenen Produkten wie Stockfisch, Bienenwachs und Honig, Fellen und Tierhäuten sowie Bernstein. Dafür bekamen sie wertvolle Stoffe, Gewürze und vermutlich auch Wein. Auch im lukrativen Sklavenhandel engagierten sie sich.

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Nostalgie am Gaumen: altmodische Weine

Nostalgie: die Weine, die meine Mutter und mein Vater tranken schmeckten und dufteten anders als die von heute.

Nostalgie: die Weine, die meine Mutter und mein Vater tranken schmeckten und dufteten anders als die von heute. Aus heutiger Sicht waren sie vermutlich “altmodisch”.

Eigentlich habe ich beim Genuss von Wein bislang selten darüber nachgedacht ob er einer Geschmacksmode folgt oder nicht. Entweder hat er mich angesprochen oder auch nicht, irgend etwas dazwischen gab es nicht. Vor ein paar Tagen waren wir mal wieder in einem unserer Lieblingsrestaurants im weiteren Umkreis Frankfurts, nämlich im „Cheval Blanc“ im elsässischen Lembach. Zum Mittagessen gab es einen wunderbaren Pouilly Fumè und abends habe ich dann etwas „Lokales“ probiert: einen „2010 Karchweg Pinot Gris Oberhoffen“, er stammte von der Cave Viticole de Cleebourg. Die Grauburgunder- oder Pinot Gris-Rebe mit den leicht rötlichen Beeren verkörpert in gewisser Weise die Seele des Elsass, was auch in seiner synonym angewandten Bezeichnung Tokay d´Alsace zum Ausdruck kommt.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Nostalgie am Gaumen: altmodische Weine

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Im Trend: Weintourismus in Spanien

Der Höhepunkt bei Weinreisen: die Probe in der Kellerei

Der Höhepunkt bei Weinreisen: die Probe in der Kellerei

In fast allen Weinbaugebieten der Welt kann man seit ein paar Jahren eine deutliche Zunahme des „Weintourismus“ feststellen. Die touristische Vermarktung der Weinbaugebiete trifft offenbar auf ein starkes Bedürfnis der Weinfreunde die Heimat ihrer flüssigen Lieblinge kennen zu lernen. Um die Besucher wirklich befriedigen zu können, bedarf es allerdings eines durchdachten und auf die jeweilige Region speziell zugeschnittenen Konzeptes. Die lokalen Weine müssen mit der Landschaft, den Weinmachern, der Küche und den Traditionen zu einem schlüssigen Profil zusammengefügt werden. Diese komplexen Aufgaben können nur  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Im Trend: Weintourismus in Spanien