Wein ist ein globales Geschäft, mit aller damit verbundenen Problematik
Auf Kaffeedosen, Kakaoschachteln oder Fruchtsafttüten hat man sie schon gesehen: die Siegel von sog. „Fair Trade“-Organisationen. Sie wollen bezeugen, dass das Produkt in der jeweiligen Verpackung aus einem „kontrollierten“ Handel stammt, bei dem den Herstellern ein bestimmter, gerechtfertigter „Mindestpreis“ bezahlt wurde (engl.: fair
Bitte lesen Sie hier weiter: Fair Trade – was geht das den Weinfreund an?
Mit das Beste aus der Rebsorte Monastrell: Castaños „Casa Cisca“
Wer in Frankreich einen reinsortigen Mourvedre finden möchte, muss sich ins etwa 1.400 ha große provenzalische Weinbaugebiet von Bandol begeben und nach dem Château de Pibarnon oder der Domaine Tempier suchen. Einfacher und mehr Auswahl hat man da in den Weinbaugebieten am spanischen
Bitte lesen Sie hier weiter: Mourvèdre oder Monastrell?
Burgunder sind kein Vorbild für den spanischen Weingeschmack
Die Titelfrage kann man nur mit „so gut wie nicht existent“ beantworten. Warum wird eine der charaktervollsten und weltweit verbreiteten Rebsorten in Spanien so vernachlässigt? Das dafür immer wieder angeschuldigte Klima kann es nicht sein. Spanien ist, nach der Schweiz, das höchstgelegene Land Europas und
Bitte lesen Sie hier weiter: Wo ist der spanische Pinot Noir?
Frühlingsboten: ein blühender Magnolienbaum
Der Frühling ist eine Jahreszeit, die die Seele eines Romantikers zum Schwingen bringt. Das hat auch der schwäbische Lyriker Eduard Mörike (1804 – 1875) so erfahren und das wunderschöne Gedicht vom blauen Band des Frühlings geschrieben:
Frühling läßt sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte Süße, wohlbekannte Düfte
Bitte lesen Sie hier weiter: Zeit für die Frühlingsweine
In jeder Schublade ein Pülverchen für einen wohlschmeckenden Wein.
Das Aufsichtsratsmitglied einer kleinen Textilfirma, Martin F. war, zusammen mit seinem Chauffeur, auf dem Wege zur Jahressitzung dieses Gremiums am nächsten Tag in einer fränkischen Kleinstadt. Ein Motorschaden zwang die beiden Herren in einem nahe gelegenen Dorf eine Werkstatt aufzusuchen. Da es schon spät
Bitte lesen Sie hier weiter: Ein Alptraum: „NESWEIN“
|
Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
|