Don Quijote liebte ihn auch: Queso Manchego

Gereifter Manchego Artesano, der perfekte Begleiter eines würzigen Rotweins aus Castilla-La Mancha

Gereifter Manchego Artesano, der perfekte Begleiter eines würzigen Rotweins aus Castilla-La Mancha

Es gibt keinen besseren Käse zu den herzhaften Weinen aus der D.O. La Mancha bzw. zu Weinen mit der Herkunftsbezeichnung „Vino de la Tierra de Castilla“, die aus der Tempranillo-Variante  „Cencibel“ gekeltert werden, als den Queso Manchego. Er ist ein Schafsmilchkäse aus der Region, die sich über die weinproduzierenden Provinzen Cuenca, Ciudad Real, Toledo und Albacete erstreckt. Seine Geschichte reicht in graue Vorzeiten zurück. Wie der Wein ist auch der Käse heute unter einer Herkunftsbezeichnung geschützt. Danach darf er nur aus der Milch der sog. „Manchego-Schafe“ gemacht werden, einer sehr robusten Rasse, die es praktisch nur dort gibt. Zu seiner Herstellung ist die Verwendung sowohl von pasteurisierter als auch von roher Schafsmilch erlaubt. Wird Rohmilch (leche cruda) benutzt, darf sich der Käse Queso Manchego Artesano (handwerklich erzeugter Manchego-Käse) nennen. Man sollte auf keinen Fall vergessen, dass nur dieser „Artesano“-Käse das ganz besondere Terroir des Landes widerspiegelt. Das Weideland  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Don Quijote liebte ihn auch: Queso Manchego

Empfehlen Sie uns weiter - würde uns freuen!

Weltweite und verwirrende Weinstatistik

Die OIV, die Internationale Organisation für Rebe und Wein, hat komplexe statistische Daten zum Wein veröffentlicht. Im Folgenden möchte ich versuchen einiges davon darzustellen und eigene Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. Frankreich gilt, wie die Länder Italien und Spanien als die klassischen Weinländer in Europa. Erstaunlicherweise werden gerade dort die Weintrinker immer weniger. Nur noch 17 Prozent der Franzosen tranken 2010 regelmäßig Wein, fünf Jahre vorher waren es immerhin noch 21 Prozent. In Italien und Spanien verhält sich der rückläufige Weinkonsum tendenziell ganz ähnlich. Man kann in diesen Ländern beim Wein tatsächlich von einer Veränderung des Konsumverhaltens reden. Die Gründe dafür sind vermutlich vielschichtig. Ökonomische Krisen führen  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Weltweite und verwirrende Weinstatistik

Empfehlen Sie uns weiter - würde uns freuen!

Ein glücklicher Jahresbeginn mit einem weißen Rioja von 1985

Lopez de Heredia: Traditionelle Werte beim Wein und bei der Architektur

Lopez de Heredia: Traditionelle Werte beim Wein und bei der Architektur

Mein erster Weißwein des Jahres 2013, gleichsam der Jahresbegrüssungstrunk, war eine Flasche Viña Tondonia Blanco Reserva 1985. Die Flasche war ein Gastgeschenk eines Freundes, der selbst kein Kostverächter ist. Trotz der vermutlich bald 20 Jahre, die der Korken schon in der Flasche verbracht hat, war er noch nicht brüchig und saß fest im Flaschenhals. Nach dem Eingießen in ein dickbauchiges Burgunderglas sprang mir sofort das leuchtende Gold des Weins ins Auge. Der Duft war betörend: Juchtenleder, zarte Vanilletöne, ein Hauch von Zitrone und Orangenschale und Anklang von Thymian und Rosmarin eingerahmt von gerösteten Esskastanien. Am Gaumen  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ein glücklicher Jahresbeginn mit einem weißen Rioja von 1985

Empfehlen Sie uns weiter - würde uns freuen!

Skepsis geboten: „bag-in-box“-Weine

Bag-in-Box nennt sich eine Verpackungsart von Wein, mit der ich persönlich noch keine Bekanntschaft gemacht habe. Sie setzt sich zusammen aus einem dünnen Beutel aus Plastik oder Aluminium, in den ein Zapfhahn eingelassen ist. Das Ganze ist von einem Pappkarton umschlossen, der die Verpackung stabilisiert und aufstellbar macht. Beim Aufdrehen des Hahns läuft der Wein hinaus und das dadurch entstehende Vakuum  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Skepsis geboten: „bag-in-box“-Weine

Empfehlen Sie uns weiter - würde uns freuen!

Fehlender Spaßfaktor: Blindverkostungen

Erinnerung an das Ambiente bei einer Weinprobe zu zweit (Lithographie von Franz Teichel ca. 1845)

Erinnerung an das Ambiente bei einer Weinprobe zu zweit (Lithographie von Franz Teichel ca. 1845)

Bei Weinproben, die eine gewisse Objektivität erfordern, z.B. weil ein Wein unter mehreren Kandidaten für eine Veranstaltung ausgewählt werden soll, oder weil ein Händler die Wahl für die Aufnahme eines Weines in sein Sortiment treffen muss, sollte ohne Kenntnisse des Namens und der Vorgeschichte des Produkts verkostet werden. Die Erwartungshaltung des Weintrinkers kann das Genusserlebnis nämlich ganz wesentlich beeinflussen. Was haben Weinkritiker oder PR-Leute der Kellerei in ihrem Prospekt über den Wein im Glas gesagt oder veröffentlicht? Dieser Faktor spielt eine so große Rolle, dass bei professionellen Weinproben immer blind probiert wird: derjenige, der den Wein beurteilen soll, weiß nicht was für ein Wein das ist, d.h. er kann keine vorgefassten Meinungen mit ihm assoziieren,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Fehlender Spaßfaktor: Blindverkostungen

Empfehlen Sie uns weiter - würde uns freuen!