Was ist los mit dem Olivenöl?

Blühender Olivenzweig nach einer Illustration aus „Köhler’s Medicinal-pflanzen“ von 1887 (gemeinfrei).

Blühender Olivenzweig nach einer Illustration aus „Köhler’s Medicinal-pflanzen“ von 1887 (gemeinfrei)

Jeder, der schon einmal auf der Suche nach gutem Olivenöl war hat im Supermarkt oder im Delikatessenladen vor einem meterhohen Regal gestanden auf dem Flaschen oder Metalldosen von 0,25 bis 5 Liter Inhalt mit Olivenöl aus verschiedenen Ländern fein säuberlich aufgereiht waren. Man braucht nur noch zu wählen, ins Regal greifen und das Behältnis der Begierde in den Einkaufskorb legen. Nur, wo soll man hingreifen und wie kann man sicher sein, dass der Inhalt tatsächlich den Erwartungen entspricht? Wenn man, wie ich, kürzlich erst gelesen hat, dass die Stiftung Warentest festgestellt hat die Hälfte aller Olivenöle mit dem höchsten Qualitätszertifikat („Olivenöl nativ extra“) seien fehlerhaft, wird man sehr nachdenklich. Selbst sog. „Bio-Öle“ waren im gleichen Maße betroffen. Nicht nur der Geschmack wurde allzu häufig als „fehlerhaft“ beurteilt auch Kontaminationen mit Schadstoffen wie Mineralöl, Pestiziden und Weichmachern wurden nachgewiesen. Allerdings wurden diese nur in Konzentrationen gemessen, die nach EU-Richtlinien unterhalb der zulässigen Grenze lagen. Trotzdem – obwohl keine gesundheitlichen Schäden beim Konsum dieser Öle zu erwarten sind – Appetit machen solche Erkenntnisse nicht!

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Eine vielfältige Muse: Alma Mahler-Werfel

Taschenbuchausgabe von 1963

Taschenbuchausgabe von 1963

In der griechischen Mythologie waren die Musen Göttinnen der Künste und Wissenschaften. Später, im 19. Jahrhundert wurden sie zu, meist weiblichen, Wesen, die Künstler zu Kunstleistungen veranlassten bzw. inspirierten. Ihr künstlerisches und menschliches Einfühlungsvermögen bestimmte ihren Charakter und die Dynamik ihrer Beziehung zum jeweiligen Partner. Eine erotische Komponente spielte dabei fast immer eine wichtige Rolle. Die Kunstgeschichte zeigt uns, dass manche Musen selbst über ein hohes Maß an Kreativität verfügten und Frauen wie Bettina von Brentano, Lou Andrea-Salomé, Camille Claudel, Yoko Ono u.v.a. waren selbst überragende Künstlerinnen, die es in vieler Hinsicht mit ihren Partnern aufnehmen konnten, selbst wenn diese Achim von Arnim, Friedrich Nietzsche, Auguste Rodin oder John Lennon hießen.

In die Gruppe dieser starken Power-Frauen gehört unzweifelhaft auch Alma Mahler-Werfel. Ihre Autobiographie „Mein Leben“ liest sich wie ein Streifzug durch die Kunstgeschichte eines ganzen  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Eine vielfältige Muse: Alma Mahler-Werfel

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Auch für Weintrinker: Craft Bier

Craft Bier-Favoriten

Craft Bier-Favoriten

Als gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts in den Vereinigten Staaten eine Handvoll „micro-breweries“ versuchten eine Alternative zu der Phalanx der wässrigen und so gut wie geschmacksneutralen industriellen Biere zu brauen, ahnten sie nicht, dass sie damit einen weltweiten Trend lostreten würden. Das 1988 erstmals hergestellte „Samuel Adams Boston Ale“ wurde zum Auslöser einer Bierrevolution, die heute unter dem Namen Craft-Beer beinahe die ganze Welt erfasst hat. In den USA war es auch ein ökonomischer Erfog: Ein Fünftel des Bierumsatzes im Lande wird mittlerweile mit Craft Bieren gemacht! Das haben in Europa auch manche Weinmacher begriffen und begonnen sich mit Bier zu beschäftigen (darüber habe ich anlässlich der ProWein 2016 berichtet).

Viele „Neuerungen“ basieren – wie so oft – auf einer Wiederenteckung des Alten. So ist es auch bei den Craft Bieren.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Auch für Weintrinker: Craft Bier

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Spanische Gärten: hören und sehen

Der Garten: Vorlage für Maler und Musiker

Der Garten: Vorlage für Maler und Musiker

An dieser Stelle habe ich schon öfter meine Liebe zu Gärten bekundet (z.B. Der Wein im Paradies), dabei hat mich die Vorstellung geleitet, dass diese Anlagen eine der schönsten Huldigungen des Menschen an die Natur sind. Nirgends sind sich Kunst und die belebte Natur so nah wie in einem Garten. Genuss und Glück vermittelten einst im Garten Eden die Nähe des Göttlichen. Kein Wunder, dass auch Maler sich von Gartenlandschaften bezaubern lassen konnten und zu allen Zeiten und in allen Kulturen den Gärten mit Stiften, Kreide oder Pinsel gehuldigt haben. Eine wunderbare Zusammenstellung der modernen Gartenmalerei von Monet bis Matisse war kürzlich in der Londoner Royal Academy of Arts zu sehen (Painting The Modern Garden. Monet to Matisse).  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Spanische Gärten: hören und sehen

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Iberische Frühligsboten: Nisperos

Nisperos sind keine Mispeln

Nisperos sind keine Mispeln

Für einen spanischen Feinschmecker ist das Erscheinen der ersten „nisperos“ auf dem Markt das untrügliche Signal, dass der Frühling begonnen hat. Verführerisch golden-gelb leuchten sie in ihren Körben an den Obstständen und mancher Tourist aus dem Norden mag sie für gelbe Pflaumen oder eine Art Aprikose halten – bis er ihren Namen „nispero“ erfährt und dann im Wörterbuch den deutschen Begriff „Mispel“ dafür findet. Aber hier irren Langenscheidt und Co. ganz gewaltig, denn dieses Kernobst ist keine Mespilus germanica (deutsche Mispel) sondern eine Eriobotrya japonica (japanische Wollmispel), auch Loquat genannt. Gemeinsam ist beiden allerdings ihre botanische Herkunft: sie gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae).  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Iberische Frühligsboten: Nisperos

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