Flasche geöffnet – was passiert mit dem Rest?

Gestern Abend, in gemütlicher Runde bei einer Flasche Rotwein habe ich mal wieder jenen Kardinalfehler begangen, den zu vermeiden ich mir eigentlich schon vor langer Zeit vorgenommen hatte: ich öffnete noch eine Flasche, nachdem die Gäste schon zaghaft ihren Aufbruch angekündigt hatten. War es erneut meine unausgesprochene Hoffnung, dass sie bei vollen Gläsern nicht gehen würden? Nun saß ich da mit meiner offenen Flasche, trank selbst noch ein Gläschen und überlegte mal wieder was ich mit der fast vollen Flasche tun sollte. Beinahe reflexartig öffnete ich den Kühlschrank und stellte die wieder verkorkte Flasche hinein.

Der größte Feind einer geöffneten Weinflasche ist der Sauerstoff, denn durch ihn wird eine chemische Reaktion vermittelt, die man als Oxidation bezeichnet. Die Umsetzung verschiedener  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Flasche geöffnet – was passiert mit dem Rest?

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Das Hard Rock Cafe

Das Hard Rock Cafe in London

Das Hard Rock Cafe in London

Als ich Ende der 70iger-Jahre mit meiner Frau in London lebte war das „Hard Rock Cafe“  an der Ecke Hyde Park und Piccadilly bereits eine Kultinstitution. Hier hatten angeblich die Beatles schon die legendären Hamburger verzehrt und die Gitarren von Eric Clapton und Jimmy Hendrix hingen in Schaukästen an der Wand. Hunderte von Fans standen zu jeder Tageszeit und bei jedem Wetter in einer langen Schlange vor der Pforte und warteten auf Einlass ins museale Rock-Paradies. Heute ist in der „Memorabilia- Ausstellung“ im Nebenhaus (The Vault) auch die Bank-Karte von Madonna (Ciccone) zu sehen und es fällt nicht schwer sich die extravaganten Kleidungsstücke vorzustellen, die sie im kurzfristigen Austausch für dieses kleine Dokument über den Ladentisch geschoben bekam. Auch ein mit schwarzen Pelzstücken besetzter, knallroter Mantel aus dem Besitz von Elvis Presley ist zu bewundern. An Yoko Onos und John Lennons Friedensdemonstrationen erinnern ihre Weihnachtspostkarten aus dem Jahr 1969 auf denen zu lesen war: „War is over! If you want it“

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Die Angst vor Weinstein

Neulich wurde ich in einem guten Restaurant Zeuge folgender Szene: ein Gast am Nebentisch beschwerte sich beim Sommelier, dass sich im Glas seines Weißweins, den er gerade bestellt hatte, lauter Kristalle befanden und er sogar versehentlich einige davon runtergeschluckt hätte. Sein beinahe hysterischer Tonfall ließ vermuten, dass das vermeintliche Gift im Glas reines Cyankali gewesen war und er innerhalb der nächsten Sekunden tot vom Stuhl fallen würde. Der  Weinkellner versuchte verzweifelt den Mann zu beruhigen und versicherte immer wieder wie harmlos das Zeug sei von dem er gerade etwas verschluckt hatte. Nachdem der verängstigte Gast nach einer Zeit spürte, dass ihm tatsächlich nichts passierte und er sich recht wohl fühlte, beruhigte er sich wieder und versuchte sein mittlerweile aufgetischtes Essen zu genießen.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die Angst vor Weinstein

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Die Wein-Snobs

Was „Etikettentrinker“ sind wissen wir. Es sind, kurz gefasst, Weintrinker, die sich Weine einschenken bzw einschenken lassen, die bekannte Namen tragen, aber nicht notgedrungen zu den besten gehören müssen (z.B. die Zweit- und Drittweine manch namhafter Kellereien). Eine vermeintliche Steigerung im Sozialprestige erfahren diese Leute dann wenn sie sich unwissend als als „Wein-Snobs“ outen. Unter Snob wird im allgemeinen Sprachgebrauch ja ein Mensch bezeichnet, der sich durch Wichtigtuerei, Überheblichkeit und Blasiertheit auszeichnet. Ursprünglich bezeichnete der Begriff Snob (Abkürzung des lateinischen „sine nobilitate” = ohne Adel) eine Person, die durch Äußerlichkeiten und Benehmen den Eindruck erwecken will, einer anderen, höheren Gesellschaftsschicht anzugehören. Entsprechend dieser Definition will der „Wein-Snob” zeigen, dass er zu den großen Weinkennern bzw. Weinfachleuten gehört. Durch einschlägige Bemerkungen erkennt der wirklich Eingeweihte aber relativ schnell, dass dem häufig nicht so ist.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die Wein-Snobs

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Wirkt Rotwein wie Viagra?

In der online-Ausgabe (MailOnline) der britischen Zeitung Daily Mail vom 23.Februar 2016  stach mir der reißerische Titel „Rotwein und Früchte sind das neue Viagra“ sofort ins Auge. Der Bericht fußte auf Untersuchungen der Arbeitsgruppe um Frau Prof. Aedin Cassidy von der University of East Anglia im englischen Norwich. Die Ernährungswissenschaftlerin und ihre Mitarbeiter beschäftigen sich schon lange mit den biologischen Wirkungen der pflanzlichen Farbstoffe. Jetzt haben sie die Wirkung dieser auf die sog. erektile Dysfunktion (ED) untersucht. ED nennen Mediziner eine Sexualstörung, die im Volksmund einfach mit Impotenz übersetzt wird. Die Wissenschaftler haben bei einer Bevölkerungskohorte von ca. 50.000 erwachsenen Männern herausgefunden, dass Nahrungsmittel reich an sog. Flavonoiden (z.B. die Anthocyane) die Zahl der impotenten Männer in dieser Gruppe um 14 % niedriger war. Aus statistischer Sicht war dies, bei der Zahl der untersuchten Personen, hochsignifikant.

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