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Hélène Grimaud und Mat Hennek in der Elbphilharmonie

Gigantisch: die Elbphilharmonie in Hamburg

Im Großen Saal der neuen Hamburger Elbphilarmonie standen auf dem Podium in der Mitte des überdimensionierten Raums ein Piano, zwei Lautsprecher und eine riesige LED-Leinwand. Die gefeierte französische Pianistin Hélène Grimaud sollte ihre bereits berühmte Zusammenstellung von romantischen und zeitgenössischen “Wasser”-Klavierstücken sowie die „transitions“, des Engländers Nitin Sawhney, kleine ein- bis zweiminütige elektronisch generierte Tonfolgen, ebenfalls zum Thema „Wasser“, spielen. Auf der Fläche direkt hinter dem Klavier wurden Bildinstallationen ihres Lebensgefährten, dem deutschen Fotografen Mat Hennek vorgeführt. „Woodlands and beyond…“ war nicht nur der Titel der optischen sondern der gesamten akustisch-optischen Darbietung im Konzertsaal. Ein Experiment, das es in sich hatte!

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Gedanken anlässlich einer Reise nach Spanien

Albarracín, eines der schönsten Dörfer Spaniens

Wir sind gerade zurückgekommen von einer Reise durch das südliche Aragonien. In den großartigen Dörfern Albarracín, Alcaníz, Rubielos de Mora, Valderrobres und Calaceite wird die Geschichte dieses Landes wieder lebendig. Bürgerliche und adelige Paläste im Stile der aragonesichen Renaissance zeugen von der einstigen Größe des Landes. Je intensiver man die Architektur in sich aufnimmt desto deutlicher wird die historische Tatsache, dass hier das heutige Spanien ganz wesentliche Wurzeln hat. Wenn wir von den „katholischen Königen“ reden denken wir fast immer zuerst an Elisabeth (Isabel) die Erste, Königin von Kastilien (1451–1504). Ihre Sprache war das Kastilische, das heutige Spanisch. Ihr Gemahl König Ferdinand (Fernando) der Zweite von Aragón (1452–1516) sprach Aragonesisch und war der bei Weitem Gebildetere der beiden Monarchen. Er war ein Liebhaber, nicht nur schöner Frauen, sondern auch der Musik und der bildenden Künste. Strategisch geschickt zweigte er vom geneinsamen kastilisch-aragonesichen Staatshaushalt Gelder für die Kultur seines Landes ab. Die architektonischen Monumente aus jenen Tagen zieren heute noch die Marktplätze und historischen Zentren der obigen Dörfer.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Gedanken anlässlich einer Reise nach Spanien

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Ein Fest der Sinne: Schloß Schauenstein

Hotel und Restaurant Schloß Schauenstein

Hotel und Restaurant Schloß Schauenstein

Beim sommerlichen Frühstück im Garten der „Remise“ erfährt man so ganz nebenbei durch eine kleine auf dem Holztisch liegende Notiz , dass der Vizconde Cristóbal Salazar der Erfinder des Zitronenmuffins ist und seine viel zu früh verstorbene Gattin in einem zitronenförmigen, gelben Sarg beisetzen ließ. Ich rede vom Schloss Schauenstein im Graubündner Ort Fürstenau. In diesem mittelalterlichen Schloss, welches allerdings im 17. Jahrhundert bis auf die Grundmauern abbrannte und wiederaufgebaut wurde, hatten wir komfortabel genächtigt nachdem wir am vorangegangenen Abend ein vom Schweizer Drei-Sterne-Koch Andreas Caminada zubereitetes Menü serviert bekamen.

Meine seit einiger Zeit bestehende tiefe Abneigung gegen die Sterne-Küche habe ich an diesem Ort und an anderen Stellen bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht, brauche sie also nicht zu wiederholen. Hier in Schauenstein war alles ganz anders: es fing bereits mit dem aufmerksamen, aber unaufdringlichen Service an. Den Aperitif nahm man auf der Terrasse ein, auf der man den Ausblick auf den wunderschönen französischen Garten und die gewaltigen umliegenden Berge genießen konnte. Bereits zum Drink gab es eine Vielzahl grandioser Amuse bouches, die den Gaumen tatsächlich reizten und die Geschmacksnerven auf Hochspannung brachten.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ein Fest der Sinne: Schloß Schauenstein

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Im Trend: Weintourismus in Spanien

Der Höhepunkt bei Weinreisen: die Probe in der Kellerei

Der Höhepunkt bei Weinreisen: die Probe in der Kellerei

In fast allen Weinbaugebieten der Welt kann man seit ein paar Jahren eine deutliche Zunahme des „Weintourismus“ feststellen. Die touristische Vermarktung der Weinbaugebiete trifft offenbar auf ein starkes Bedürfnis der Weinfreunde die Heimat ihrer flüssigen Lieblinge kennen zu lernen. Um die Besucher wirklich befriedigen zu können, bedarf es allerdings eines durchdachten und auf die jeweilige Region speziell zugeschnittenen Konzeptes. Die lokalen Weine müssen mit der Landschaft, den Weinmachern, der Küche und den Traditionen zu einem schlüssigen Profil zusammengefügt werden. Diese komplexen Aufgaben können nur  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Im Trend: Weintourismus in Spanien

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Das Echaurren: eine Sterne-Küche in der Rioja

Das Echaurren in Ezcaray: endlich eine Küche, die zu den Weinen passt!

Das Echaurren in Ezcaray: endlich eine Küche, die zu den Weinen passt!

Seit dem Beginn meiner Liebe zur Rioja und ihrer Weine, war eines der größten Probleme vor Ort zu den großartigen und meist sehr filigranen Tropfen das entsprechende Essen zu finden. Die lokale Küche der Rioja ist aus der sehr schmackhaften, kastilischen „Hausmannskost“ entstanden und entsprechend gut, aber oft schwer bekömmlich – und erschlägt den Wein!. Eine absolute Meisterin dieser Gastronomie war schon damals Marisa Sanchez im Echaurren, einer ehemaligen Poststation in der Ortschaft Ezcaray und, immer wenn ich in der Gegend war habe ich versucht Marisas Kochkunst mit meinen Lieblingsweinen aus der Region in Einklang zu bringen.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Das Echaurren: eine Sterne-Küche in der Rioja