Gentechnik im Weinberg

Schäden am Rebgut verhindern durch Gentechnik?

Schäden am Rebgut verhindern durch Gentechnik?

Im Weinbau hat die Gentechnik ein enormes Potential. Beispielsweise könnten gegen verschiedene Krankheiten resistent gemachte Reben die Anwendung von chemischen Mitteln wie Insektiziden und Fungiziden deutlich reduzieren oder gar eliminieren und damit einen signifikanten Beitrag zu besserer Traubenqualität und zu höherem Ertrag leisten sowie dazu die Belastung des Menschen mit Schadstoffen zu vermindern. Aber Gentechnik im Weinberg ist ein sehr kontrovers diskutiertes Thema. Die Gegner führen ins Feld,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Gentechnik im Weinberg

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Es gibt keine guten Weine, sondern nur gute Flaschen

Bereits die Farbe lässt erkennen, dass der Inhalt von zwei Flaschen unterschiedlich ist

Bereits die Farbe lässt erkennen, dass der Inhalt von zwei Flaschen unterschiedlich ist

Der Titel dieses Beitrags klingt wie ein althergebrachtes Klischee, und trotzdem ist die Aussage völlig richtig. Fast jedem Weinfreund ist es schon mal passiert, dass zwei Flaschen des selben Weins, zur gleichen Zeit gekauft und nach ein paar Jahren gleichzeitig geöffnet, zwei völlig verschiedene Weine zu sein schienen. Wie kann das sein? Wir haben es in der Tat mit einem Phänomen zu tun, das uns sehr deutlich sagt, dass der Wein – selbst abgefüllt auf die Flasche – noch ein quicklebendiges Produkt ist und auf kleinste Veränderung seiner Reifebedingungen reagieren kann. Nachfolgend möchte ich stichwortartig versuchen die wichtigsten Gründe für das Phänomen der  möglichen Qualitätsschwankungen von Flasche zu Flasche aufzuführen.

Natürlich kann es mal vorkommen, dass tatsächliche Unterschiede im Flascheninhalt  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Es gibt keine guten Weine, sondern nur gute Flaschen

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„Von der Schönheit kann man nicht leben“

Die Überschrift stammt aus Karl Simrocks Sammlung „Die deutschen Sprichwörter“ aus dem Jahr 1846. Dieses geflügelte Wort mag für den Menschen wohl gelegentlich gelten für den Wein aber ganz sicher nicht. Weil das so ist muss er „geschönt“ werden. „Schönung“ ist tatsächlich ein stehender Begriff in der Kellertechnik und bedeutet soviel wie „Klärung“. Kurz nach der Gärung ist der Wein trübe, d. h. in ihm schwimmen kleine und kleinste Schwebeteilchen herum, die ihm kein besonders schönes Aussehen geben. Ökofreaks unter den Winzern ist dies ein Zeichen von vollkommener Natürlichkeit und sie füllen solche trüben Flüssigkeiten in Flaschen und nennen sie „natürliche oder naturtrübe Weine“.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: „Von der Schönheit kann man nicht leben“

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Delikat: Rotschimmelkäse und Wein

„Brevibacterium linens“ ist der lateinische Name für einen Keim, der häufig auf die Oberfläche von Frischkäse zusammen mit Salzlösung und anderen Ingredienzien gesprüht oder gepinselt wird (franz. affinage). Bei der weiteren Käsereifung kommt es dann zu einer rötlich-orangenen Rinde. Zwar dringt diese sog. „Rotschmiere“ nicht in das Innere des Käses vor, sorgt aber trotzdem für einen außerordentlich charakteristischen Geschmack und zwar unabhängig von der Konsistenz des Käses. Sowohl Hart- als auch Schnitt- und Weichkäse kann so zum „Rotschmierkäse“ ( bzw. auch „Rotschimmelkäse“ genannt) werden. Mittlerweile gibt es standardisierte industrielle Verfahren, die die Herstellung verschiedener derartiger Käsesorten in großen Mengen ermöglichen. Um der Rindenfarbe nachzuhelfen werden u.U. künstliche und/oder natürliche Farbstoffe eingesetzt. Jeder Supermarkt führt eine Auswahl dieser Käse. Ihre Gemeinsamkeit ist der penetrante „Käsegeruch“, weshalb das Objekt der Begierde immer gut verpackt sein sollte. Deutschland verfügt über  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Delikat: Rotschimmelkäse und Wein

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Auch Weinkultur: Grünsaft (verjus) bzw. Agrest

„Die Bummler machen noch einige Runden und verschwinden dann, um im Café des Don Pedro Hurtado, des besten Eiskonditors von Granada, einen Scherbett oder einen Agraz zu sich zu nehmen…“ berichtete Théophile Gautier, der Meistererzähler aus Frankreich, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts in seinen Aufzeichnungen von einer Andalusienreise. Das Eis für die kühlen Drinks brachten übrigens die sog. „neveros“ aus der sommerlichen Sierra Nevada bereits am frühen Morgen hinunter in die Stadt. Weder der Agraz (zu deutsch „Agrest“) noch die Neveros haben überlebt. Für die sommerliche Erfrischung sorgten später industriell gefertigte, kohlensäurehaltige Getränke und das Eis dafür kam aus den Eisfabriken am Stadtrand.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Auch Weinkultur: Grünsaft (verjus) bzw. Agrest

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