Lebendige Weingeschichte: kanarischer Malvasía

„Fortunatae insulae“ – die glücklichen Inseln – nannten die Römer die Kanaren. Jedoch viel wussten die Römer mit diesen Inseln nicht anzufangen. Um sie zu erschliessen und für sich nutzbar zu machen waren sie in der antiken Welt zu weit weg und hatten damals keinerlei strategische Bedeutung. Dies sollte sich ein Jahrtausend später dann grundlegend

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Kriesenbewältigung durch Lebensfreude?

Frisches Gras und Rosenblätter auf der Strasse beim Fronleichnamszug in Granada

Am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitstag wurde Fronleichnam gefeiert. In Granada hat dieses Fest mit seinen feierlichen Prozessionen eine lange Tradition. Wie in vielen katholischen Regionen der mediterranen Welt wurden Altäre

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Der Sommer: Saison für weinhaltige Getränke

andalusischer Sommer

Puristen rümpfen die Nase und wenden sich mit einer leicht angeekelten Miene ab wenn von den „weinhaltigen Getränken“ die Rede ist. Guter Wein vertrage keinerlei Beimischung, im Gegenteil, er verliere immer, ist ihre dezidierte Meinung. Weniger orthodoxe Weintrinker lassen sich an einem heissen Sommertag schon mal eine „Schorle“ oder einen „Tinto de

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Gibt der „gemischte Satz“ die komplexeren Weine?

 

Mischsatz: häufig uralte Buschrebstöcke

Die großen Cuvées aus Bordeaux, dem Chianti-Gebiet oder der Rioja sind natürlich einst aus einem gemischen Satz entstanden. In Spanien war der Mischsatz die übliche Weinbergspraxis. In der Beatus-Handschrift aus dem 10. Jahrhundert, die sich heute in der Bibliothek des Escorial befindet, gibt es eine Darstellung des Jüngsten Gerichtes als

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Amphorenweine – aus der önologischen Mottenkiste

Weinmacher auf der ganzen Welt versuchen sich durch die Besonderheit ihrer Weine von einander abzugrenzen. Wie aber kann man etwas „besonderes“ in den Wein bekommen? Wenn das Terroir kein ausreichendes Unterscheidungsmerkmal bietet, kann man versuchen durch Experimente mit der Vinifikation dem Wein den gewünschten „Kick“ zu geben. Etliche Biowinzer in verschiedenen Ländern haben in der

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