Es ist ja sprichwörtlich: die Liebe zum Wein nimmt im Alter zu. In der Sprachkultur aller weintrinkenden Völker gibt es unzählige Aphorismen, die auf die Verbindung von Wein und Alter hinweisen. „Guter Wein ist der Alten Milch“ findet sich z.B. in der Sprichwortsammlung des Karl Simrock aus dem Jahre 1846. Dort sind auch noch viele andere Volksweisheiten zum gleichen Thema aufgeführt. Wilhelm Busch, der selbst wahrlich kein Kostverächter war, hat sie später auf einen humorvoll poetischen Punkt gebracht:
„Rotwein ist für alte Knaben
Eine von den besten Gaben.“ …. bitte lesen Sie hier weiter: Rotwein ist für alte Knaben…
Alles neu – macht der Oktober:
La Vineria ist in die Strahlenbergerstr. 125 in 63067 Offenbach umgezogen!
 Das Anbringen der neuen Firmenschilder
Endlich ist Schluss mit dem Verkehrsstau auf der Hanauer Landstrasse! Wir freuen uns sehr, Sie in Kürze in unserem neuen Domizil am Kaiserlei zu begrüßen! Neben den schönen neuen Räumlichkeiten hat die Adresse für unsere Kunden einen weiteren Vorteil: Sie erreichen uns noch bequemer und finden jederzeit ausreichend Parkplätze vor.
Schauen Sie doch bei den bevorstehenden Tagen der Offenen Tür bei uns vorbei. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in neuem La Vineria Ambiente.
Die genaue Adresse lautet:
La Vineria,
Strahlenbergerstr. 125
(am Kaiserlei),
63067 Offenbach, Telefon (wie bisher): 069-425706
Unsere neuen Geschäftszeiten sind:
Montag bis Donnerstag 12 Uhr bis 17 Uhr,
Freitag 12 Uhr bis 19 Uhr,
Samstag von 10 bis 14 Uhr.
Und so finden Sie uns:
Von Frankfurt: entweder über Sachsenhausen und das Deutschherrnufer bis zum Kaiserlei-Kreisel oder von Norden bzw. von Süden über die A661 an der Ausfahrt Offenbach/Kaiserlei abfahren. Am Kreisel in westlicher Richtung (-> Sachsenhausen) in die Strahlenbergerstr. abbiegen. Ca. 50 m nach der nächsten Ampel (Einmündung der Kaiserleistrasse) sind sie da (ehemals Jacques Weindepot)!
Astronomisch beginnt der Herbst am 23. September und ich möchte diesen Tag zum Anlass nehmen den Freunden von La Vineria ein kleines Stimmungsbild von dieser Jahreszeit in Spaniens Süden, genauer gesagt in den Alpujarras, zu geben.

- Weinlese in den Alpujarras
Nur noch tropfenweise rinnt das Wasser aus dem Hahn des Brunnens. Im langen, heißen Sommer scheint das lebensspendende Nass versiegt zu sein. Die Berge sind mit goldgelbem Stroh bedeckt, sie sehen aus wie eine Löwenhaut, so hat es Cees Noteboom einmal beschrieben. Dazwischen stehen die Mandelbäume mit ihrem noch immer zartgrünen Laubwerk. Unter ihnen haben die Bauern ein grünes Netz ausgebreitet und man hört sie mit langen Stangen an die Äste schlagen. …. bitte lesen Sie hier weiter: Herbstanfang – ein Stimmungsbild aus dem Süden.
Die Süße von Weintrauben ist nicht nur die Basis für den Alkohol im Wein sondern war jahrhundertelang auch ein begehrtes Nahrungs- und Genussmittel. Die Kreuzfahrer brachten den Zucker, so wie wir ihn heute kennen, erstmalig nach Europa und etwa ab den Beginn des 16. Jahrhunderts wird Zuckerrohr weltweit angebaut, Zucker blieb jedoch ein begehrtes Luxusgut. Er wurde sogar als „Weißes Gold“ bezeichnet. Kein Wunder also, daß von Natur aus süße Genußmittel immer sehr gefragt waren. …. bitte lesen Sie hier weiter: Ein verlorener Schatz: Rosinen
 In Teufels Küche
Es mag ein Dutzend Jahre her sein, dass ich im „El Bulli“ im katalanischen Fischerdorf Rosas gegessen habe. Schon damals war Ferrán Adriá, der Koch des Bulli, eine lebende Legende. Ich hatte von Japanern gehört, die sechs Monate auf einen Tisch warten mussten und europäischen Gästen ging es nicht besser: Wer die „Molekularküche“ des Meisters kosten wollte musste unendliche Geduld haben. …. bitte lesen Sie hier weiter: „Sterne-Küche – igitt“???
|
Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
|