Ein spanischer Bauer am Beginn des 20. Jahrhunderts
Während meiner Beschäftigung mit Spanien und seinem Wein ist mir klar geworden, daß dieses Getränk dort seit Jahrhunderten nicht nur ein beliebtes Genussmittel, sondern auch ein ganz wichtiger Bestandteil der täglichen Nahrung war. Wein enthält neben Kalorien auch Vitamine sowie Mineralien und ist damit ernährungsphysiologisch eine
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Es ist ja sprichwörtlich: die Liebe zum Wein nimmt im Alter zu. In der Sprachkultur aller weintrinkenden Völker gibt es unzählige Aphorismen, die auf die Verbindung von Wein und Alter hinweisen. „Guter Wein ist der Alten Milch“ findet sich z.B. in der Sprichwortsammlung des Karl Simrock aus dem Jahre 1846. Dort sind auch noch viele
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Denke ich an Michel de Montaigne sehe ich den berühmten Turm im Schloß Montaigne im Perigord mit dem Arbeitszimmer und der Bibliothek des Meisters vor mir, in dem mir einst beim Besuch ein metapysischer Schauer angesichts der Würde dieses Ortes über den Rücken lief. Aber ich denke auch an Montaignes Beziehungen zum Wein, den er
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„Im Wein liegt die Wahrheit, sagte einst Plinius der Ältere. Doch heutzutage zählt immer mehr das Drumherum. Leichter und unzerbrechlich sollen Weingefäße sein, deshalb werden in Zukunft selbst erlesene Sorten wie Bordeaux in Plastikflaschen verkauft.“ Diese kurze Nachricht las ich am 31. März 2011 auf einer Seite des FAZ.Net, der Internet-Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
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Die spannenden Ereignisse und die friedliche Revolution der Jugend in Ägypten erinnern mich, den alten Weinfreund, daran, dass das Land am Nil eine Wiege der mediterranen Weinkultur ist.
Gemessen an den historischen Zeitläufen ist die Zeit der jetzigen islamischen Herrschaft mit ihrem Alkoholverbot sehr kurz. Noch heute wird in kleinem Maße Wein im Nildelta angebaut,
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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