Spaniens Süden: das Klima bedingt eine frühere Weinlese

Bodega Los Barrancos: Ein Tag der Weinlese 2012 (12.09.2012)

Bodega Los Barrancos: Ein Tag der Weinlese 2012 (12.09.2012)

Schon der Beginn des Farbumschlages der Reben von Weiß zu Blau am 2. August 2012 hatte den Hinweis erbracht, dass der Reifeprozess dieses Jahr schneller vor sich ging als in anderen Jahren. Grund dafür war ein ungewöhnlich warmer und trockener Juni und Juli. Diese Wetterverhältnisse änderten sich nicht während der folgenden Wochen. Bereits im Juli gab es eine Hitzewelle die mit dem Südwind feinen Sand aus der Sahara über das Mittelmeer nach Andalusien brachte. In den Nächten kühlte es sich kaum ab, die Temperaturen blieben auch nach Einbruch der Dunkelheit weit über 30 °C. Die ersten Zuckeranalysen Ende August zeigten bereits Werte um einen potentiellen Alkoholgehalt von 14 Vol.-% (in Spanien wird der Zuckergehalt des Mostes nicht in Oechsle sondern in potentiellem Alkoholgehalt des Weines ausgedrückt).  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Spaniens Süden: das Klima bedingt eine frühere Weinlese

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Ein 44 Jahre alter Rioja begeistert mich

Paternina Gran Reserva "Reserva Especial" 1968

Paternina Gran Reserva „Reserva Especial“ 1968

In meinem anadalusischen Weinkeller, der zugegebenermaßen keine wirkliche Temperaturkonstanz garantiert, fand ich zwei Flaschen eines Weines, den ich vor einigen Jahren bei einem Weinhändler in Granada erstanden hatte. Es war ein 1968er Federico Paternina Gran Reserva, der als „Reserva Especial“ etikettiert war. Die erste Flasche war grauenvoll, die Farbe des Inhaltes war braun und der Duft, besser gesagt, der Gestank, glich dem eines Kuhstalls. Ohne zu probieren landete die Flüssigkeit im Ausguss. Enttäuscht öffnete ich die zweite Flasche, deren Korken schon brüchig zu werden begann. Zwar hatte die Farbe des insgesamt recht hellen Weins auch schon Brauntöne, aber am Rand des Glases schimmerten noch rote Ziegeltöne durch. Das Bukett entfaltete sich sofort: zarte Rauchnoten, feines Leder und eine Fülle von Bergkräutern. Am Gaumen fand sich die gleiche Aromatik,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ein 44 Jahre alter Rioja begeistert mich

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So wollte ich ihn schon immer haben: Cerro de la Retama 2010

Cerro de la Retama 2010 - ein wahrhaftiger Autorenwein

Cerro de la Retama 2010 – ist ein wahrhaftiger Autorenwein geworden

Vor knapp drei Monaten haben César Ortega und ich die Cuvée des Cerro de la Retama zusammengestellt. Der Großteil des Weins kam, wie schon öfter, von unserem Rebgarten namens Loma de los Felipes. Dieser Mischsatz aus Tempranillo und Cabernet Sauvignon war mal wieder der komplexeste der uns zur Verfügung stehenden Jungweine. Dazu haben wir  ….  bitte lesen Sie hier weiter: So wollte ich ihn schon immer haben: Cerro de la Retama 2010

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Der Chiringuito: ein Sommerparadies am Strand

Sardinen werden in einem chiringuito an der costa tropical (Granada) gegrillt

Sardinen werden in einem chiringuito an der costa tropical (Granada) gegrillt

Unter den vielen Besonderheiten spanischer Ess- und Trinkkultur ist der sommerliche „chigringuito“ eine der schönsten. Um dieses Etablissement würdigen zu können muß man den spanischen Sommer emotional verstehen. Er ist nicht nur eine Anhäufung von Tagen mit schönem Wetter, sondern er ist ein geistiger und körperlicher Zustand. Sommer in Spanien ist ein enormes Körpergefühl. Die Wärme dringt durch die Poren nach innen, die Haut ist empfindlich für jede Berührung. Die Sonne und das kühle Wasser sind wie ein nicht enden wollendes, sinnliches Spiel.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Chiringuito: ein Sommerparadies am Strand

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Glücklich durch spanischen Pfeffer?

Der universelle Scharfmacher. Spanischer Pfeffer (pimenton picante)

Der universelle Scharfmacher. Spanischer Pfeffer (pimenton picante)

Ist es nicht erstaunlich, dass das schärfste Gewürz den Zusatz „spanisch“ trägt. Ich rede vom Capsicum annuum, dem spanischen Pfeffer. Meine persönliche Erfahrung mit der spanischen Küche ist allerdings genau das Gegenteil: sehr wenig Schärfe und Würze, denn der geschmackliche Schwerpunkt sollte sich immer um das Produkt drehen und jede Veränderung wird von den meisten Gourmets der iberischen Halbinsel kategorisch abgelehnt. Das war nicht immer so, denn zu Zeiten der spanisch-arabischen Kultur wurde sehr wohl würzig und scharf gegessen.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Glücklich durch spanischen Pfeffer?

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