…und noch eine rote Sommerentdeckung: Parada de Atauta

Sommerhit: Parada de Atauta aus Ribera del Duiero

Sommerhit: Parada de Atauta aus Ribera del Duiero

Vergangenes Jahr saßen wir im Städtchen Soria in einem s.g. „asador“, einer typisch altkastilischen „Bratstube“ und liessen uns ein im Holzofen gegartes Spanferkel munden. Am Nachbartisch trank eine illustre Gruppe mit offensichtlichem Vergnügen einen Wein dessen Flaschenetikett ich noch nie gesehen hatte. „Er heisst Dominio de Atauta und stammt aus unserer Provinz Soria“ klärte mich der Kellner auf und kurze Zeit später stand eine zweite Flasche auf unserem Tisch. Es war tatsächlich ein grossartiger Tropfen aus alten Tempranillo-Reben, der das köstliche Gericht mit der schmackhaften, krossen Haut ideal ergänzte. Das war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft…  ….  bitte lesen Sie hier weiter: …und noch eine rote Sommerentdeckung: Parada de Atauta

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Großes Sommervergnügen: der Rotwein „Las Luces“

Las Moradas de San Martín "Las Luces 2007"

Las Moradas de San Martín „Las Luces 2007“

Heißt es nicht immer gebetsmühlenartig der Sommer sei keine Jahreszeit für große Rotweine? Kürzlich saß ich im hochsommerlichen Andalusien auf der Terasse und hatte vermutlich eines meiner grössten Rotweinerlebnisse diesen Sommer. Der Wein war auf etwa 16°C heruntergekühlt bei einer fast doppelt so hohen Lufttemperatur, vom Meer her wehte allerdings eine leichte Brise und sorgte für ein wenig Erfrischung. Der 2007er “Las Luces” der Bodega La Moradas de San Martín aus der D.O. Madrid war der Tropfen meiner Begierde.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Großes Sommervergnügen: der Rotwein „Las Luces“

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Lebendige Weingeschichte: kanarischer Malvasía

„Fortunatae insulae“ – die glücklichen Inseln – nannten die Römer die Kanaren.  Jedoch viel wussten die Römer mit diesen Inseln nicht anzufangen. Um sie zu erschliessen und für sich nutzbar zu machen waren sie in der antiken Welt zu weit weg und hatten damals keinerlei strategische Bedeutung. Dies sollte sich ein Jahrtausend später dann grundlegend ändern. Die spanischen Könige Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragón, liessen Ende des 15. Jahrhunderts die Inseln besetzen und verleibten sie ihrem Königreich ein. Dies war ein politisch sehr weitsichtiger Schachzug, denn die Kanaren waren eine perfekte Zwischenstation auf dem Weg nach „Nueva España“, den gerade von Kolumbus entdeckten spanischen Kolonien in Amerika. In den folgenden Jahrhunderten besiedelten die Spanier die Inseln und brachten ihre Kultur mit. Unter den Pflanzen,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Lebendige Weingeschichte: kanarischer Malvasía

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Der Kombi-Genuss: Wasser und Wein

Passt zusammen: Aroma-Verstärkung durch VICHY CATALÀN

Passt zusammen: Aroma-Verstärkung durch VICHY CATALÀN

Die alten Griechen benutzten aufwendig verzierte Trinkschalen aus Ton mit erheblichen Durchmessern als Behältnisse für den Weinkonsum. Eine solche Schale maß zwischen 25 und 27 cm im Durchmesser und hatte eine Fassungsvermögen von rund zwei Litern. Man muss wissen, dass der Wein in der Antike praktisch immer mit Wasser verdünnt wurde, wobei ein Verhälnis von 1/3 Wein zu 2/3 Wasser vom großen Dichter Anakreon (siehe diesen Blog: „Der Wein in der Dichtung“) empfohlen wurde. Heute ist das Thema Wasser im Wein eigentlich tabu. Wein mit Wasser zu verdünnen gilt als unschicklich und geschmacklos. Dies in der Kellerei zu tun – z.B. um einen hohen Alkoholgehalt zu verdünnen – ist sogar gesetzlich verboten. Ganz anders allerdings, und viel genußvoller ist das Thema „Wasser und Wein“ zu sehen. Unendlich viele Publikationen von Gastrosophie-Gurus haben sich in den letzten Jahren mit diesem Aspekt beschäftigt. Welches Wasser passt zu welchem Wein? Mit oder mit reduzierter oder ganz ohne Kohlensäure? Mineralisch oder leicht?   ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Kombi-Genuss: Wasser und Wein

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Das „Weintor“ und die Weine aus Granada

Wilhelm Hamm, einer der angesehendsten Weinbauingenieure des vergangenen Jahrhunderts, schrieb in seinem 1865 erschienenen Werk „Das Weinbuch“ im Spanien-Kapitel: „Die Hügel rings um Granada eignen sich trefflich zum Weinbau, aber er wird so nachlässig betrieben, daß sie nur ganz schlechtes Zeug liefern. Wo man sich in sehr seltenen Fällen einige Mühe giebt, da wird der Wein so gut und stark, wie Burgunder, ohne den Nebengeschmack, den fast jeder spanische Wein hat.“ Dem ist aus heutiger Sicht wenig hinzuzufügen. Granadas beste Weine stammen aus der Sierra de la Contraviesa. Hier geben sich ein paar Winzer, einschliesslich der Bodega Los Barrancos, viel Mühe und machen insbesondere Rotweine, die schon seit einiger Zeit zu den Geheimtipps Spaniens gehören. Es sind Hochlagen (bis 1.400 m ü.M.) mit warmen Tagen und kühlen Nächten und einem ganz speziellen Schiefer-Terroir. Diese Weine haben mittlerweile eine garantierte Herkunftsbezeichnung erhalten und dürfen sich VINOS DE CALIDAD DE GRANADA CON DENOMINACION DE ORIGEN PROTEGIDA nennen. 2014 soll es dann endgültig die DENOMINACIÓN DE ORIGEN DE GRANADA mit der SUBZONA CONTRAVIESA-ALPUJARRA geben.

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