Erinnerung an das Ambiente bei einer Weinprobe zu zweit (Lithographie von Franz Teichel ca. 1845)
Bei Weinproben, die eine gewisse Objektivität erfordern, z.B. weil ein Wein unter mehreren Kandidaten für eine Veranstaltung ausgewählt werden soll, oder weil ein Händler die Wahl für die Aufnahme eines Weines in sein Sortiment treffen muss, sollte ohne
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Mit Erstaunen habe ich kürzlich im „Wall Street Journal“ gelesen, dass Robert M. Parker, der viel geschmähte und gleichzeitig hochgeachtete amerikanische Weinkritiker einen großen Teil seines „The Wine Advocate“ nach Singapur verkauft hat. Ein Kaufpreis von 15 Mio $ wurde genannt. Hat Parker aufgegeben? Angeblich will er weiterhin für die Zeitschrift tätig sein und sich
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Im Oktober und November wird vielerorts auf der Welt das s. g. “Erntedankfest” gefeiert. In Deutschland gibt es keine offiziell festgelegten Daten an denen gefeiert wird. In evangelischen Gemeinden ist es meist nach dem s. g. Michaelistag, dem 29. September, während Katholiken häufig erst nach dem 1. Sonntag im Oktober feiern. Jede Gemeinde ist frei
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Jeder dieser Burgunder schmeckt anders – und nochmals anders bei farbiger Beleuchtung
Es wird niemanden wirklich verwundern, dass das Ambiente, in dem ein Wein genossen wird, eine erhebliche Rolle für die Qualität des Genusses spielt. Ein festlich gedeckter Tisch mit schönen Gläsern steigert die Erwartungshaltung. Aber auch stimmungsvolle Weinkeller in Kellereien, in denen
Bitte lesen Sie hier weiter: Wenig Objektivität bei der Weinbeurteilung in ungewohntem Licht
Gesundheitsbezug bei der Weinwerbung muss tabu sein!
Das Thema „Wein und Gesundheit“ hat meine publizistische Tätigkeit schon seit vielen Jahren begleitet (Siehe diesen Blog „Ist Wein aus Hochlagen tatsächlich gesünder?“ oder Peter Hilgard: Sag mir welchen Wein Du trinkst…, Gebrüder Kornmayer Verlag). Nach allen bis heute vorliegenden Untersuchungen besteht kaum Zweifel, dass der
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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