Fayence-Mosaik aus dem Saal der Gesandten in der Alhambra: farbenfroh wie Debussys Musik.
Reisen scheint zur Lieblingsbeschäftigung aller Generationen geworden zu sein. Die leichte Verfügbarkeit von Transportmitteln zu Land, Wasser und Luft, gepaart mit dem unsäglichen Konkurrenzkampf der Reiseunternehmen untereinander haben die Reisekosten beinahe für jedermann erschwinglich gemacht. Es kann sogar preisgünstiger sein
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Dorischer Tempel in Alt-Korinth
Seit der epochalen Einsicht Albert Einsteins ist es für jedermann klar: Raum und Zeit sind eine Einheit. Der Haken dabei ist allerdings, dass dieses Naturgesetz ausschließlich in der Zukunft gilt, d.h., dass wirkliche Zeitreisen eines Tages nur in einen zukünftigen Raum möglich sein werden. Die Vergangenheit bleibt unserer physikalischen
Bitte lesen Sie hier weiter: Der Peleponnes – eine Zeitreise rückwärts
Richard Wagner Bronzekopf vor seinem Haus in Tribschen (Luzern)
Auf einer kleinen Halbinsel im Vierwaldstätter See mit Blick auf die Stadt Luzern, liegt das Haus, in dem Richard Wagner von 1866 bis 1872 gewohnt hat. Hier fand er nach langer Zeit wieder Ruhe und Entspannung von seinen selbstgeschaffenen Problemen. Aus Staatsraison hatte er
Bitte lesen Sie hier weiter: Richard Wagners Schweizer Idylle
Stolperstein auf dem Kettenhofweg im Frankfurter Westend
In der Mittagszeit an einem Altweiber-Sommertag ging ich durch das Frankfurter Westend. Vor einem Haus auf dem Kettenhofweg sah ich einige Menschen stehen, zwei oder drei der Männer trugen eine Kippa. Als ich näher trat nahm ich ein paar Rosen auf dem Boden verstreut wahr und
Bitte lesen Sie hier weiter: Über einen Stolperstein gestolpert
Cava: Genuss statt Frust aus Katalonien.
Meine in diesem blog geäußerte Meinung zum sog. Katalonien-Problem möchte ich im Folgenden noch ein wenig konkretisieren. Als ich zur Jahreswende 2018/19 Spanien besucht und mit „Durchschnittsbürgern“ gesprochen habe, bekam ich auf die immer im Raum stehende Frage „wie geht es mit Katalonien weiter?“ entweder ein Achselzucken
Bitte lesen Sie hier weiter: Quo vadis España?
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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