Wenig Objektivität bei der Weinbeurteilung in ungewohntem Licht

Jeder dieser Weine schmeckt anders - und nochmals anders bei farbiger Beleuchtung

Jeder dieser Burgunder schmeckt anders – und nochmals anders bei farbiger Beleuchtung

Es wird niemanden wirklich verwundern, dass das Ambiente, in dem ein Wein genossen wird, eine erhebliche Rolle für die Qualität des Genusses spielt. Ein festlich gedeckter Tisch mit schönen Gläsern steigert die Erwartungshaltung. Aber auch stimmungsvolle Weinkeller in Kellereien, in denen womöglich Jahrhunderte alter Moder das Gefühl von Ewigkeit vermittelt, kann die Identifikation mit dem Inhalt des Glases fördern. Jeder Weingenießer wird sich ohne Schwierigkeiten ein Ambiente vorstellen können, in dem er seine besondere Stimulation bekommt Wein zu genießen. Das kann das Bistro um die Ecke, ein plüschiges Schlafzimmer, ein Picknick im Walde oder ein Frühschoppen in einem Ruderboot sein. Der Phantasie sind da überhaupt keine Grenzen gesetzt.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wenig Objektivität bei der Weinbeurteilung in ungewohntem Licht

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Gedanken zur Lagerfähigkeit von Weinen zuhause

Nach der Reifung im Barrique folgt die ebenso wichtige Flaschenreifung

Nach der Reifung im Barrique folgt die ebenso wichtige Flaschenreifung

Schon beim Kauf eines Weines sollte man sich im klaren darüber sein wann man ihn denn trinken möchte. Ist er für eine kurz bevorstehende Gelegenheit gedacht ist die Frage der Lagerfähigkeit natürlich irrelevant. Soll er aber als Vorrat für späteren Genuss dienen  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Gedanken zur Lagerfähigkeit von Weinen zuhause

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Gesundheitsbezogene Weinwerbung darf nicht sein!

Gesundheitsbezug bei der Weinwerbung muss tabu sein!

Gesundheitsbezug bei der Weinwerbung muss tabu sein!

Das Thema „Wein und Gesundheit“ hat meine publizistische Tätigkeit schon seit vielen Jahren begleitet (Siehe diesen Blog „Ist Wein aus Hochlagen tatsächlich gesünder?“ oder Peter Hilgard: Sag mir welchen Wein Du trinkst…, Gebrüder Kornmayer Verlag). Nach allen bis heute vorliegenden Untersuchungen besteht kaum Zweifel, dass der Konsum von Wein unter bestimmten, genau definierten Bedingungen gesundheitsfördernd sein kann, wobei auch die im Wein enthaltene Droge Alkohol eine gewisse Rolle zu spielen scheint.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Gesundheitsbezogene Weinwerbung darf nicht sein!

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Spaniens Süden: das Klima bedingt eine frühere Weinlese

Bodega Los Barrancos: Ein Tag der Weinlese 2012 (12.09.2012)

Bodega Los Barrancos: Ein Tag der Weinlese 2012 (12.09.2012)

Schon der Beginn des Farbumschlages der Reben von Weiß zu Blau am 2. August 2012 hatte den Hinweis erbracht, dass der Reifeprozess dieses Jahr schneller vor sich ging als in anderen Jahren. Grund dafür war ein ungewöhnlich warmer und trockener Juni und Juli. Diese Wetterverhältnisse änderten sich nicht während der folgenden Wochen. Bereits im Juli gab es eine Hitzewelle die mit dem Südwind feinen Sand aus der Sahara über das Mittelmeer nach Andalusien brachte. In den Nächten kühlte es sich kaum ab, die Temperaturen blieben auch nach Einbruch der Dunkelheit weit über 30 °C. Die ersten Zuckeranalysen Ende August zeigten bereits Werte um einen potentiellen Alkoholgehalt von 14 Vol.-% (in Spanien wird der Zuckergehalt des Mostes nicht in Oechsle sondern in potentiellem Alkoholgehalt des Weines ausgedrückt).  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Spaniens Süden: das Klima bedingt eine frühere Weinlese

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Ein 44 Jahre alter Rioja begeistert mich

Paternina Gran Reserva "Reserva Especial" 1968

Paternina Gran Reserva „Reserva Especial“ 1968

In meinem anadalusischen Weinkeller, der zugegebenermaßen keine wirkliche Temperaturkonstanz garantiert, fand ich zwei Flaschen eines Weines, den ich vor einigen Jahren bei einem Weinhändler in Granada erstanden hatte. Es war ein 1968er Federico Paternina Gran Reserva, der als „Reserva Especial“ etikettiert war. Die erste Flasche war grauenvoll, die Farbe des Inhaltes war braun und der Duft, besser gesagt, der Gestank, glich dem eines Kuhstalls. Ohne zu probieren landete die Flüssigkeit im Ausguss. Enttäuscht öffnete ich die zweite Flasche, deren Korken schon brüchig zu werden begann. Zwar hatte die Farbe des insgesamt recht hellen Weins auch schon Brauntöne, aber am Rand des Glases schimmerten noch rote Ziegeltöne durch. Das Bukett entfaltete sich sofort: zarte Rauchnoten, feines Leder und eine Fülle von Bergkräutern. Am Gaumen fand sich die gleiche Aromatik,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Ein 44 Jahre alter Rioja begeistert mich

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