Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Hintergründe: Fischküche und Weißwein

Der herrliche Duft des Meeres wie hier an den  Rias Baixas nach Algen und Jod ist mit guter Fischküche assoziiert.

Am Beginn seiner gastronomischen Geschichte war Fisch nicht einmal in den Küstenregionen Europas ein besonders beliebtes Nahrungsmittel. Fleisch spielte in Zentraleuropa praktisch immer die Schlüsselrolle in der Ernährung der Menschen. Auf jüdischem Vorbild fußte bereits im frühen Christentums die Idee des Fastens.  Fasten bedeutete im Wesentlichen den zeitweisen Verzicht auf Fleisch in der Ernährung. Körperliche Entbehrung sollte Geist und Willen stärken. Wenn Fleisch in der Fastenzeit nicht gegessen werden durfte, entstand die Notwendigkeit alternative Nahrungsmittel für die nötige Kalorienzufuhr zu finden. Zu diesem Zeitpunkt begannen in unserer Esskultur die Erfolgsgeschichten von eiweißreichen Ersatzprodukten wie Hülsenfrüchten, Käse, Eiern, Geflügel und, last but not least, Fisch.

 ….  bitte lesen Sie hier weiter: Hintergründe: Fischküche und Weißwein

Drucken Drucken Artikel weiterempfehlen Artikel weiterempfehlen

Die Wohlgerüche von al-Andalus

Ein „Muss“ für alle deutschsprachigen Maurophile

Vor Jahren war ich zusammen mit einigen anderen deutschen Weinjournalisten zu einer Weinreise in ein bekanntes spanisches Weinbaugebiet eingeladen. Im besten Restaurant eines Dorfes, in dem sich ein paar Kellereien befanden, sollte eine Weinprobe mit Kreszenzen verschiedener ortsansässiger Bodegas stattfinden. Als wir ankamen, war das Personal noch damit beschäftigt den Raum herzurichten und versprühte als krönenden Abschluss seiner Tätigkeit reichlich Duftkonzentrat aus einer Spraydose. Zwei meiner Kollegen begannen sofort ein fürchterliches Gezeter, man soll doch mit diesem Unsinn aufhören, denn sie könnten, umgeben von diesem künstlichen Geruch, keinen Wein verkosten. Die Fenster mussten geöffnet werden und der Beginn der Veranstaltung verzögerte sich um mehr als 20 Minuten.

Dieses Ereignis hat nach der Probe für viel Diskussionsstoff zwischen uns Journalisten und den Gastgebern gesorgt. Zwar hat man sehr wohl verstanden, dass Gerüche das Geschmackserlebnis beeinflussen können, aber warum war ein Wohlgeruch aus der Dose schlimmer als der ranzig-kalte Duft von Öl in dem Pommes frites und Fisch gebraten wurde? Eine berechtigte Frage schien mir da auf eine schlüssige Antwort zu warten.   ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die Wohlgerüche von al-Andalus