Bericht von der Weinlese 2011 in Spanien.

Kontrolle des Lesegutes am Selektierband

Die Abteilung Wein am spanischen Generalkonsulat in Düsseldorf (vinos.dusseldorf@comercio.mityc.es) hat mir einen Bericht über die wichtigsten Aspekte der zurückliegenden Weinlese in Spanien geschickt. Er wurde von David Schwarzwälder verfasst und bringt alles Wissenswerte zum Ausdruck. Ich gebe ihn (zusammen mit dem nebenstehenden Foto) hier, mit Zustimmung der Urheber im

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Ortega y Gasset und das Göttliche im Wein

„Die Beeren der Traube sind wie kleine Lichtgeschwülste“

Darüber, dass der Wein etwas Göttliches sei habe ich kürzlich im Zusammenhang mit Nicolaus Cusanus an dieser Stelle geschrieben. Diese grundsätzliche Einsicht zieht sich wie ein roter Faden sowohl durch das Alte als auch durch das Neue Testament. So schreibt z.B. der Prediger Salomo

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Die Sinnlichkeit des Weinglases

Meine Tante hatte mir ein paar alte Weingläser aus ihrer Familie vererbt. Es waren leuchtend rote Kelchgläser verziert mit gelben und roten Girlanden im Stile des Empire. In einer Vitrine sahen diese Objekte des 19. Jahrhunderts wunderschön aus, aber als Behältnisse für Wein waren sie nicht zu gebrauchen (siehe nebenstehende Abbildung).

Erstens sah

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Neue Architektur in der Rioja

Neue Architektur bei Marqués de Riscal, Elciego

Wer offenen Auges durch die schöne Landschaft der Rioja fährt, dem fallen vielerorts die Baukräne auf, die auf ein Phänomen aufmerksam machen, welches schon beinahe zu einem neuen Markenzeichen des Gebietes geworden ist, die innovative Architektur der Kellereien. Die Erkenntnis, daß die Funktion einer Kellerei auch

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Was ich in der Schule nicht erfuhr…

Als ehemaliger Schüler des Nicolaus-Cusanus-Gymnasiums in Bad Godesberg hätte ich eigentlich wissen müssen, dass der Namensgeber dieser Bildungsstätte ein großer Weinfreund war. Aber erst kürzlich, ein halbes Jahrhundert später, stiess ich auf einen Text dieses großen deutschen Philosophen, Theologen und Mathematikers, der mir diesen Zusammenhang deutlich machte.

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