Erinnerung an das Ambiente bei einer Weinprobe zu zweit (Lithographie von Franz Teichel ca. 1845)
Bei Weinproben, die eine gewisse Objektivität erfordern, z.B. weil ein Wein unter mehreren Kandidaten für eine Veranstaltung ausgewählt werden soll, oder weil ein Händler die Wahl für die Aufnahme eines Weines in sein Sortiment treffen muss, sollte ohne
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Mit Erstaunen habe ich kürzlich im „Wall Street Journal“ gelesen, dass Robert M. Parker, der viel geschmähte und gleichzeitig hochgeachtete amerikanische Weinkritiker einen großen Teil seines „The Wine Advocate“ nach Singapur verkauft hat. Ein Kaufpreis von 15 Mio $ wurde genannt. Hat Parker aufgegeben? Angeblich will er weiterhin für die Zeitschrift tätig sein und sich
Bitte lesen Sie hier weiter: Das Ende der Ära Robert M. Parker?
Neben dem Duft und Geschmack des Terroirs sind Fruchtaromen die wichtigsten Merkmale eines jungen, nicht im Holzfaß gereiften Weines. Immer mehr, insbesondere jüngere Weinfreunde begeistern sich für die natürlichen, klaren Primäraromen der Traube. „Fort vom Holz“ ist eine zeitgemäße Aufforderung an die Weinmacher, die sich in immer größerer Zahl diesem Wunsch auch zuwenden. Junge Weine
Bitte lesen Sie hier weiter: Weinaromen: die Betonung liegt auf „Frucht“!
David Schwarzwälder, Angel Anocíbar und Pablo Calvo (ICEX) in der Diskussion um den „Tempranillo“
Es ist noch gar nicht so lange her, da haben viele Weinfreunde den Tempranillo als eine rustikale Rebsorte aus dem Norden Spaniens etwas verächtlich betrachtet. Schuld daran war u. a. der intensive Holzgebrauch spanischer Winzer, deren Weine mehr nach
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Für kurze Zeit – dafür jederzeit – griffbereit: Wein im Bücherregal
In einem vorangegangenen Blog (Gedanken zur Lagerfähigkeit von Weinen zuhause) hatte ich über die Weinreifung zuhause gesprochen. Daraufhin erhielt ich mehrere Nachfragen was denn tatsächlich die objektiven Parameter für eine gute Lagerung seien. Um dies zu beantworten glaube ich, dass es sinnvoll
Bitte lesen Sie hier weiter: Faustregeln zur Lagerung des Weins in der Wohnung
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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