Was „Etikettentrinker“ sind wissen wir. Es sind, kurz gefasst, Weintrinker, die sich Weine einschenken bzw einschenken lassen, die bekannte Namen tragen, aber nicht notgedrungen zu den besten gehören müssen (z.B. die Zweit- und Drittweine manch namhafter Kellereien). Eine vermeintliche Steigerung im Sozialprestige erfahren diese Leute dann wenn sie sich unwissend als als „Wein-Snobs“ outen. Unter
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Leonardo da Vinci: Der truvianische Mensch
Unter den Durstlöschern der Deutschen nimmt der Kaffe eine Sonderstellung ein: er ist mit 73 Milliarden Tassen im Jahr das mit Abstand beliebteste Getränk (siehe auch : Was die Deutschen trinken). Kaffee enthält, je nach Zubereitungsart und Sorte, unterschiedliche Mengen Koffein, eine anregende Substanz mit ausgeprägter pharmakologischer
Bitte lesen Sie hier weiter: Die vielseitigen (Neben)Wirkungen des Kaffees
Nach dem Superwahlsonntag mit seinem sehr eindeutigen Ergebis kann selbst ich, ein eher unpolitischer Mensch, mich nicht mehr dem großen Thema „Flüchtlinge“ entziehen. In allen Medien scheint es bei dieser Thematik nur noch um die gleichen Fragen zu gehen, nämlich, müssen wir Angst vor dem nationalen Identitätsverlust haben oder schaffen wir die
Bitte lesen Sie hier weiter: Wer ist das Volk?
Schon in meiner Münchener Studentenzeit hat es mich in den Sommermonaten immer wieder nach Nymphenburg in den Schlosspark gezogen. Vor der Amalienburg konnte ich stundenlang auf dem Rasen sitzen und die wunderschöne Rokoko-Fassade auf mich wirken lassen und neben mir lagen die trockenen medizinischen Lehrbücher im Gras, die ich dann keines Blickes mehr würdigen wollte.
Bitte lesen Sie hier weiter: Die begeisternde Erotik des Rokoko
Bei Oscar Wilde (1854 – 1900) dem großen irischen Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor habe ich eine Aussage gefunden, deren Inhalt mir sehr einleuchtend scheint: „Die Leidenschaft für die Lust ist das Geheimnis der Junggebliebenen.“ Als ich diese Zeile las erinnerte ich mich sofort wieder an meine Begeisterung in Studentenzeiten für die Schriften Sigmund Freuds (1856
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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