Weine mit Heimat: der Boden

Bearbeiteter, tonhaltiger Boden mit Rebstöcken in der Mancha

Bearbeiteter, tonhaltiger Boden mit Rebstöcken in der Mancha

Mit kaum einem Wort wurde in der Werbung für Wein mehr Schindluder getrieben als mit dem französischen „terroir“. Ich gebe zu der Faszination dieses schwammigen Begriffes auch schon mehr als einmal erlegen gewesen zu sein. In „Langenscheidts Handwörterbuch Französisch“ erfährt man, dass seine Bedeutung eigentlich „Boden, Scholle oder Erdreich“ ist und im übertragenen Sinne auch „Heimat“ bedeuten kann. Also steht der Boden an erster Stelle und es ist  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Weine mit Heimat: der Boden

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Oft sind die Hefen besser als der Wein

Jeder Rebgarten hat seine eigenen, charakteristischen Hefe-Populationen, die Teil des sog. "Terroirs" sind.

Jeder Rebgarten hat seine eigenen, charakteristischen Hefe-Populationen, die Teil des sog. „Terroirs“ sind.

In fast allen Weinbauländern gibt es ein Sprichwort, das dem Sinn nach dem Titel dieses Beitrags entspricht und es ist wahrlich kein Kompliment für die Weinmacher. Dennoch steckt ein gutes Stück Wahrheit dahinter. Es lohnt sich einmal etwas genauer auf die Weinhefen zu schauen und sich die Problematik, die mit ihrer Wirkung verbunden ist, zu vergegenwärtigen.

Hefen sind einzellige Pflanzen, genauer gesagt Pilze mit einem Durchmesser von weniger als 0,01 mm, die in der Natur praktisch überall vorkommen und die sich sehr rasch durch Teilung vermehren. Immer da wo Zuckerhaltiges wächst gibt es eine besondere Art von Hefen, die der Mikrobiologe „Saccharomyces“ (Zuckerhefen) nennt. Kein Wunder, dass die Weinberge voll davon sind. Eine besondere Art spielt dabei eine wichtige Rolle  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Oft sind die Hefen besser als der Wein

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Soul-Faktor: ein Parameter der Weinkritik?

Die Sicht auf die Seele verändert sich wie die die Wolken-Formationen.

Die Sicht auf die Seele eines Weins ist veränderbar wie  Wolken-Formationen.

Vor einiger Zeit habe ich mich an dieser Stelle über den geringen Lustgewinn bei Blindproben ausgelassen. Jetzt ist mir eine Weinklassifizierung  von Hendrik Thoma aufgefallen, die sehr gut meinen Widerwillen gegen derartige Veranstaltungen erklärt. Alles hängt nämlich mit den individuellen Vorlieben des Weintrinkers zusammen und diese werden wiederum bestimmt durch unendlich viele, scheinbare Nebensächlichkeiten. Uns allen geläufig gehören dazu die Variationen der Tageszeit, des Klimas, der sozialen Situation und der begleitenden Gaumenreize wie das Essen zu dem der Wein genossen wird.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Soul-Faktor: ein Parameter der Weinkritik?

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Barenboim, Wagner und die Alhambra

Die Alhambra in Granada

Die Alhambra in Granada

„Die schönen Tage in Aranjuez sind nun zu Ende“ Mir geht es wie Schillers „Don Carlos“: der Ernst des Lebens ruft mich von den Opuntien zurück ins kühle und regnerische Klima. Aber ein paar schöne Erinnerungen bleiben, u.a. die folgende:

Der verehrte Cees Nooteboom (gerade 80 geworden!) hat den Renaissance-Palast Karls V. auf dem Alhambra-Hügel in Granada „einen der schönsten offenen Räume, die ich kenne“ genannt (Der Umweg nach Santiago, Suhrkamp Verlag, Frankfurt, 1992). Obwohl ich nicht so viel gereist bin wie der große Niederländer teile ich diese Meinung  ich voll und ganz, insbesondere wenn in der formvollendeten,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Barenboim, Wagner und die Alhambra

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Ab ins Land der Kaktusfeigen!

Opuntien können ein Gleichnis für einen guten Wein sein!

Opuntien, jenes kakteenartige und malerische Riesenunkraut am Rande der Straßen Andalusiens, ist wie die Parabel eines guten Weines. Der fleischige Körper der Blätter trägt die süßen, schmackhaften Kaktusfeigen, die Stacheln wirken abweisend und deuten an, dass sich der Zugang zum Geheimnis dieser Pflanze hart erarbeitet werden muss. Einmal im Jahr, nämlich jetzt im Juli, blüht dieser Rabauke und begeistert den Betrachter mit der Zartheit und Finesse seines goldenen Blütenkelches.

Woche für Woche habe ich in den vergangenen drei Jahren insgesamt über 160 Notizen und Kommentare zum Blog von LA VINERIA beigetragen. Jetzt gönne ich mir mal eine „Kreativpause“. Ich bin dann für einige Wochen „mal weg “ – keine Pilgerfahrt und kein Strandurlaub. Einfach ab in den Süden zu den Opuntien. Vielleicht lerne ich ja neue “stachelige“ Weine kennen oder höre und erfahre Dinge über es sich lohnt ab 30. August wieder zu schreiben.

Ihren Bedarf an spanischen Weinen können Sie selbstverständlich, wie gewohnt, ohne Einschränkung bei LA VINERIA decken. Es sind genug Mitarbeiter vor Ort und „malochen“, auch im Sommer, für Sie.

 

 

 

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