Zwei sehr lesenswerte Bücher
Die Lektüre zwei thematisch eng mit einander verbundener Bücher von Georg Bossong „Das maurische Spanien – Geschichte und Kultur“ und „Die Sepharden – Geschichte und Kultur der spanischen Juden“ (beide als Taschenbuch erschienen im Verlag C. H. Beck, München 2016) hat mich begeistert. Während der Recherche zu meinem Buch
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Ein gereifter Wein kann ein großartiges Geschenk sein.
„Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft“ sagt der Volksmund und damit ist auch schon eine hintergründige Definition des Sinns von Geschenken gegeben: man erwartet nämlich in irgendeiner Form eine Gegenleistung. Im Falle des obigen Spruchs soll Freundschaft erhalten bleiben. In der Philosophie wird gelehrt, dass eine
Bitte lesen Sie hier weiter: Wein schenken
Auf diesem Flügel spielte Radu Lupu im Gewandhaus
Mitten auf der Bühne des Leipziger Gewandhauses steht ein Flügel und davor ein schlichter Bürostuhl mit Lehne. Radu Lupu soll heute (am 12. Februar 2017) spielen. Pünktlich um 20.00 Uhr geht links am Podium die Türe auf und ein großer, weißhaariger und bärtiger Mann kommt
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Ein Klassiker für Sußweine: Kelchglas aus dem 19. Jhrh.
Ich habe ein Problem mit süßen Weinen, sie schmecken mir in ihrer Mehrzahl nämlich nicht. Dabei lese und höre ich immer wieder, dass Restsüße bei den heutigen Weintrinkern absolut im Trend liegen würde. Wenn ich auf die Geschichte des Weins sehe, stelle ich erstaunt
Bitte lesen Sie hier weiter: Eine subjektive Sicht: Süße im Wein muss nicht sein.
Das Altern: ein farbenfroher Herbst des Lebens
Der Aufenthalt bei den farbenfrohen Bienenfressern hat mich zur Nachdenklichkeit gebracht und ich habe ein wenig über mich selbst und mein Leben reflektiert. Nach der Aufgabe von „La Vineria“ war für mich offenbar der Zeitpunkt gekommen mich mit den Jahren meines aktiven Geschäftslebens einmal kritisch auseinanderzusetzen.
Bitte lesen Sie hier weiter: Eine sehr persönliche Sicht auf das Altern
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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