Sind „Etiketten“- und „Surrogat“-Trinker ernst zu nehmen?

Weinfreunde auf der ganzen Welt amüsieren sich über die so genannten „Etikettentrinker“. Diese geniessen den Wein nämlich ausschliesslich wegen des mit ihm verbundenen sozialen Status. Bestimmte Namen und Marken auf Weinflaschen versprechen dem Eigentümer Prestige und Anerkennung. Bei genauerem Hinsehen erkennt der genuine Geniesser aber, dass die Person durch Äusserlichkeiten und Benehmen nur den Eindruck erwecken will zur Gruppe der wahren Weinkenner zu gehören. Ihre tatsächliche Ignoranz verdecken diese Menschen häufig durch ein gewisses Maß an Wichtigtuerei, Überheblichkeit und Blasiertheit. Kürzlich bin ich auf eine kuriosen Variante der Etikettentrinker  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Sind „Etiketten“- und „Surrogat“-Trinker ernst zu nehmen?

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Spanien – eine neue Heimat für den Merlot

Die reife Merlottraube
Die reife Merlottraube

Der Merlot ist eine sehr charaktervolle Rebsorte, die sich von ihrer Heimat an der Gironde über fast alle Weingegenden der Welt verbreitet hat. In seinem Ursprungsland Frankreich wird er selten als reinsortiger Wein ausgebaut und in den Cuvées spielt der Cabernet Franc, dessen Charakter dem Merlot ähnlich ist, eine große Rolle. Der Siegeszug des Merlots begann mit seinem reinsortigen Ausbau in den 80-iger Jahren, insbesondere in der neuen Welt. Im Gegensatz zum Cabernet Sauvignon, der immer als „männlicher“ Wein mit Ecken und Kanten galt, wurde der Merlot mit dem Prädikat „weiblich“ bedacht und mit Eigenschaftsklischees wie weich, geschmeidig, fruchtig und charmant versehen. Seine Verbreitung hat der Merlot nicht nur den genannten Eigenschaften sondern auch seiner Ertragsstärke zu verdanken. Auf den ersten Blick erscheint er als eine komplikationslose, einfach zu handhabende Sorte.

Wer sich aber durch die vielen Anbaugebiete des Merlots in Europa und Übersee durchprobiert hat, wird rasch erkennen, daß es nur selten wirklich gute Weine  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Spanien – eine neue Heimat für den Merlot

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Sancho Panza – eine ironische Verspottung des Weinkenners?

Titelblatt des Don Quijote 1605 (4. Auflage)
Titelblatt des Don Quijote 1605 (4. Auflage)

Am Beginn des 16. Jahrhunderts entstand mit dem Don Quijote in Spanien Weltliteratur. Seither haben sich Jung und Alt über die Abenteuer des sinnreichen Junkers von der Mancha gefreut und immer wieder voll Bewunderung und Genuss nach den humorvollen und ironischen Erzählungen des Miguel de Cervantes gegriffen, in denen eine längst vergangene Zeit zum Leben erweckt wird. Weinfreunde sehen im erdverbundenen und bauernschlauen Sancho Panza den Vorläufer der heutigen Weinkritiker, denn er verstand sich wahrlich auf den Wein und das Erschmecken seiner Eigenschaften. Er selbst behauptet von sich, dass „wenn man mir irgendeinen beliebigen Wein zu riechen gibt, ich gleich seine Heimat und Herkunft erkenne, und wie er schmeckt und wie lang er sich hält…“  Auf die Frage wo er denn diese Gabe her habe, entgegnet er,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Sancho Panza – eine ironische Verspottung des Weinkenners?

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Der Traum vom Wein aus der Retorte

Wir reden heutzutage viel von „gepanschten“ oder „von der Chemie verbesserten“ Weinen. In diesem Zusammenhang bin ich auf eine höchst amüsante Literaturstelle aus dem 19. Jahrhundert gestossen. Johann Wolfgang Döbereiner, geb. 1780 und gestorben 1849, war einer der großen Chemiker seiner Zeit. Er gilt als der Vater der systematischen Ordnung der chemischen Elemente, seine „Triadenlehre“ war eine wichtige Vorarbeit zur Aufstellung des  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Der Traum vom Wein aus der Retorte

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Fisch und Weißwein: die spanische Metapher für gute Küche

 Was passt zum emotional unterkühlten Fischgericht wohl besser als ein kühler Weißwein? Wie der Fisch zum Fleisch steht der Weißwein im Kontrast zum Rotwein. Nicht nur die Farbe unterscheidet die beiden konträren Pole, auch ihr Charakter.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Fisch und Weißwein: die spanische Metapher für gute Küche

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