Georg Christoph Lichtenberg
Goethe, der Kronzeuge deutschen Geistes und deutscher Weinliebe, stellte in einem Brief vom 11. März 1828 an Eckermann fest: „Es liegen im Wein allerdings produktivmachende Kräfte sehr bedeutender Art; aber es kommt dabei alles auf Zustände und Stunde an, und was dem einen nützt, schadet dem anderen“.
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Das Castillo de Monterrei
Die Akropolis Galiciens wird das Castillo de Monterrei, die Burg auf dem „Königsberg“ (Monte del Rey), in der Provinz Ourense genannt. Einst sollte von diesem, im 12. Jahrhundert erstmals erwähnten und strategisch wichtigen Punkt aus, die Grenze zum südlich gelegenen Portugal bewacht werden
Bitte lesen Sie hier weiter: Die (fast) unbekannte galicische Weinregion „Monterrei“
Jetzt bin ich wieder im geliebten Granada und an einem jener lichtdurchfluteten Frühjahrsmorgen, die die Stadt golden aufleuchten lassen bin ich in die Casa de los Pisa, hinter der Chancilleria und am Fuße des Albaizin gelaufen. In den meisten Touristenführer findet man sie nicht. Dieser trotzdem überraschend schöne Palast mit einer
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Restaurant "Chikito" in Granada
Einer meiner ersten Gänge in Granada war an die Plaza del Campillo zu einem Restaurant namens „Chiquito“. Neben seiner sehr guten und typischen granadinischen Küche ist erwähnenswert das der Chiquito an der gleichen Stelle des alten „Café Alameda“ steht. Dieser Ort war zwischen 1915 und 1922 eines der geistigen
Bitte lesen Sie hier weiter: Auf den Spuren Lorcas und de Fallas in Granada
Im Madrider Prado hängt ein wunderbares Bild von Tizian betitelt „Das Bacchanal von Andros“. Auf diesem farbenreichen Renaissance-Gemälde wird der enge Zusammenhang von Wein und Erotik sehr deutlich. José Ortega y Gasset, der große spanische Philosoph, Historiker und Dichter, beschreibt und interpretiert Tizians Bild folgendermaßen: „Der Himmel mit seinem kräftigen Blau, eine weiße Wolke in
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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