Die vielseitigen (Neben)Wirkungen des Kaffees

Leonardo da Vinci: Der truvianische Mensch

Leonardo da Vinci: Der truvianische Mensch

Unter den Durstlöschern der Deutschen nimmt der Kaffe eine Sonderstellung ein: er ist mit 73 Milliarden Tassen im Jahr das mit Abstand beliebteste Getränk (siehe auch : Was  die Deutschen trinken). Kaffee enthält, je nach Zubereitungsart und Sorte, unterschiedliche Mengen Koffein, eine anregende Substanz mit ausgeprägter pharmakologischer Wirkung. Kein Wunder also, dass sich Mediziner, Heilpraktiker und Gesundheitsapostel jeder Couleur mit den Wirkungen des Koffeins auf den menschlichen Körper auseinander gesetzt haben. Eine Tasse Kaffe enthält zwischen 60 und 150 mg Koffein, etwa die 10fache Menge wie koffeinhaltige Erfrischungsgetränke (Coca-Cola etc.). Nach allem was man heute über Koffein weiß ist das Risiko von Herz- oder Kreislauferkrankungen bei üblichem, moderaten Kaffeekonsum nicht erhöht. Ebenso wenig treten Diabetes oder Krebserkrankungen bei Kaffeetrinkern gehäuft auf.

Ein außerordentlich gefährlicher und u.U. ein folgenschwerer Irrtum ist  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die vielseitigen (Neben)Wirkungen des Kaffees

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Eindrücke von der ProWein 2016

Isabel del Olmo, Gastgeberin am Stand der Bodega Los Barrancos

Isabel del Olmo, Gastgeberin am Stand der Bodega Los Barrancos

„Immer größer, immer unübersichtlicher“ hätte das Motto der gerade zu Ende gegangenen Internationalen Weinmesse ProWein in Düsseldorf (13. – 15.3.2016) sein können. Meiner Interessenslage entsprechend habe ich mich zwei Tage auf Spanien und seine Aussteller konzentriert und unendlich viel Bodega-Tratsch erfahren. Da ich nicht glaube, dass dieser irgend jemanden wirklich interessiert, möchte ich mich im Folgenden auf die Mitteilung einiger weniger persönlicher Eindrücke beschränken.

Da war zunächst die intensive Bekanntschaft mit der weißen Grenache (Garnacha blanca), einer sehr charaktervollen Rebsorte, die vor Urzeiten durch eine genetische Variation aus der roten Garnacha-Urtraube entstanden ist. Sie ist, wie die rote Variante, relativ säurearm und in jugendlichem Rebstockalter auch wenig aromatisch, aber, wie die ältere, rote Schwester, gewinnt sie mit zunehmendem Alter an Charakter. Das Hauptverbreitungsgebiet  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Eindrücke von der ProWein 2016

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Wer ist das Volk?


Nach dem Superwahlsonntag mit seinem sehr eindeutigen Ergebis kann selbst ich, ein eher unpolitischer Mensch, mich nicht mehr dem großen Thema „Flüchtlinge“ entziehen. In allen Medien scheint es bei dieser Thematik nur noch um die gleichen Fragen zu gehen, nämlich, müssen wir Angst vor dem nationalen Identitätsverlust haben oder schaffen wir die Aufnahme und Integration von zusätzlichen Millionen Menschen? Während ein Teil unserer Mitbürger bereits den Untergang des Abendlandes aufziehen sieht, spricht der andere Teil von den Chancen für die deutsche Wirtschaft und Kultur. Wenn ich mich selbst zu einer dieser beiden Gruppen bekennen sollte, könnte ich meinen genauen Standort zur Zeit nicht bestimmen. Da fühle ich mich den Politikern in unserem Lande durchaus verbunden, denn auch sie positionieren sich quer über die gesamte Bandbreite der Meinungen. Das hat zu dem Eindruck geführt, dass auch unsere politische Elite die Orientierung verloren hat und der „Flüchtlingsfrage“ keine intellektuelle oder emotionale Richtung mehr vorgeben kann.

In so einer Situation verwundert es nicht, dass Teile der Gesellschaft populistischen Bewegungen Gehör schenken und Ihnen  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Wer ist das Volk?

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Die Musik von Martha Argerich und Mischa Maisky

Was passiert, wenn zwei Ausnahmekünstler ihre vier Jahrzehnte währende musikalische und persönliche Freundschaft auf einer gemeinsamen Konzerttournee zelebrieren? Für Musikfreunde, die sich dazu am 8. März 2016 im großen Saal der Frankfurter Alten Oper zusammengefunden hatten geriet die Begegnung mit dem Cellisten Mischa Maisky und der Pianistin Martha Argerich zu einer kammermusikalischen Sternstunde. Drei Sonaten für Cello und Klavier standen auf dem Programm: Schuberts „Arpeggione-Sonate“ (a-Moll D 821), Beethovens Sonate in g-Moll op.5 Nr. 2 und César Francks A-Dur-Sonate.

Die Geschichte der Stücke von Schubert und Franck ist insofern interessant, als beide ursprünglich für andere Saiteninstrumente geschrieben wurden.  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Die Musik von Martha Argerich und Mischa Maisky

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Was ist eigentlich „mineralisch“ im Wein?

Manchmal habe ich das Gefühl als diene das Adjektiv „mineralisch“ lediglich zur Beschreibung eines komplexen Weinbuketts. Natürlich habe ich persönlich genaue Vorstellungen was mineralisch bedeuten könnte, aber des Öfteren scheinen andere Weinfreunde etwas völlig anderes unter diesem Begriff zu verstehen. Feuerstein, Kieselsteine, Erde, Kreide und vielleicht auch noch Salz, Jod und Tinte sind für mich Gerüche und Geschmäcker, die im Wein vorkommen und bei deren Wahrnehmung ich an etwas Mineralisches denke. Andere Verkoster sind deutlich großzügiger und subsumieren praktisch alles was nicht Frucht, Holz oder Tannin ist unter Mineralik. Dadurch wird aus einem eigentlich klaren Begriff etwas sehr Schwammiges und Unbestimmtes. Muss Wein nicht sogar mineralische Komponenten haben und ist daher die Beschreibung „mineralisch“ nicht immer irgendwie korrekt und letztlich auch unanfechtbar?

Eigentlich sollten wir Deutschen uns mit mineralhaltigen Getränken gut auskennen, denn in unserem Land wird sehr viel „Mineral“-Wasser konsumiert,  ….  bitte lesen Sie hier weiter: Was ist eigentlich „mineralisch“ im Wein?

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