Die Störche bringen beim Rückflug aus dem Süden auch nichts mit!
Die Urlaubszeit naht und mancher Weinfreund freut sich schon auf die Genüsse, die ihn am Ziel seiner Reise im Süden Europas erwarten. Später, wieder zuhause, kommt dann häufig die große Enttäuschung: „dem mitgebrachten Wein ist die Reise aber garnicht nicht bekommen“.
Bitte lesen Sie hier weiter: Regionaler Wein „will nicht reisen“.
Wenn Sie nicht in Urlaub sind haben wir eine Wochenend-Alternative für Sie:
Wir heißen Sie herzlich wilkommen am Samstag, den 9. Juli 2011 zu einer Probe von roten und weißen Sommerweinen in den Räumen von La Vineria zwischen 10.00 Uhr und 16 Uhr! Ausserdem bieten wir Ihnen einige günstige Restposten an. Folgende Weine stehen
Bitte lesen Sie hier weiter: Für alle Daheimgebliebenen: Einladung zur Weinprobe am 9.07.2011
ein feiner Rioja-Wein im "alambrado"
Vor ein paar Tagen habe ich in meinem Weinkeller eine Flasche eines fast vierzig Jahre alten Rioja-Weins entdeckt um die noch ein „alambrado“ geknüpft war. Erst da ist mir aufgefallen, daß diese schöne, alte Sitte des Drahtgeflechts um die Flaschen fast ausgestorben ist. Das alambrado (span. für „Drahtzaun“)
Bitte lesen Sie hier weiter: Ein Drahtgeflecht zum Schutz vor Betrügereien.
Rosenduft im Wein?
Die Sinnesphysiologie, d.h. die Lehre von den körperlichen Wahrnehmungen, unterscheidet beim Geschmack zwischen dem „primären“ und dem „erworbenen“.
Bitte lesen Sie hier weiter: Geschmacks- und Dufterlebnisse beim Weintrinken
Es gibt überall in Spanien gute und sehr gute Hotels. Von Landgasthöfen mit rustikalem Charme bis zu Luxusherbergen in Großstädten findet der Reisende oder Urlauber jede Art von Unterkunft, die sein Herz begehrt. Das besondere Spaniens aber sind die „Paradores“.
Bitte lesen Sie hier weiter: Historisches Wohlfühl-Ambiente: die Paradores Spaniens
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Vortrefflicher Witz
An dieser Stelle stand bis vor Kurzem noch die Philosophie unseres Weinhandels „La Vineria“. Dieses Unternehmen ist mittlerweile Geschichte: Zum 31. März 2026 haben meine Frau, Isabel del Olmo, und ich unsere Geschäftsaktivitäten aufgegeben. Für uns beide waren die Jahrzehnte, in denen wir mit unseren Kunden ein Teil der spannenden und genussvollen Weinszene Spaniens waren, Herausforderung und Befriedigung zugleich. In meinem „önosophischen Blog“ hatte ich mich bereits vielfältigen kulturellen Themen gewidmet und dies, obwohl der aus dem Griechischen abgeleitete Begriff „Önosophie“ eigentlich nur die „Weisheit vom Wein“ bedeutet. Wie der Wein selbst können auch die Gedanken eines Hedonisten gelegentlich in ein breiteres zivilisatorisches Umfeld geraten und Bereiche wie die Musik, die Philosophie, die bildende Kunst, die Literatur und auch die Gesellschaftspolitik umfassen. Dieses Spektrum unterschiedlicher Thematiken möchte ich auch weiterhin in meinen Beiträgen bearbeiten. Trotz aller gesundheitspolitisch motivierter Kritik kommt mir der Wein dabei gelegentlich schöpferisch zu Hilfe. Wein in Maßen trinken und genießen ist etwas Emotionales, und im Wein kann der Künstler Inspiration finden. Keiner hat dies schöner und treffender ausgedrückt als Shakespeare in seinem "König Heinrich der Vierte" (2. Teil, 4. Aufzug, 3. Szene), wo er den lebensfrohen Falstaff in der Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und Ludwig Tieck ausrufen lässt:
(Der Wein) „steigt Euch in das Gehirn, zerteilt da alle albernen und rohen Dünste, die es umgeben, macht es sinnig, schnell und erfinderisch, voll von behenden, feurigen und ergötzlichen Bildern; wenn diese dann der Stimme, der Zunge, überliefert werden, was ihre Geburt ist, so wird vortrefflicher Witz daraus".
Vortrefflicher Witz können selbstverständlich auch die schönen Farben und Formen des Malers oder Bildhauers bzw. die spannenden Klänge des Musikers sein.
Texte um reine Fakten können heute problemlos von Künstlicher Intelligenz (KI) zusammengestellt werden. Um Sachverhalte aber wirklich verstehen zu können, bedarf es einer persönlichen Sicht und einer Interpretation. Die will ich mit meinen Beiträgen liefern, allerdings ohne besondere Ansprüche an Originalität, dafür aber immer mit der strikten Forderung nach Glaubwürdigkeit!
Ich hoffe, dass Sie Freude an meinem Blog haben und freue mich auf „Feedback“!.
Peter Hilgard
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